Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

ia^s 41 «r Stück. 
Verpacht- und Vererbleyhungen. 
ti Die hiesige GemeiridSwirthschast zur Ohmschenke, «eiche neben her Herbergiernng mit der 
Gerechtigkeit des alleinigen Wein- und Branteweins-Verjollens versehen ist, soll lm Termin 
Dienstags den 8ten Oktober nächstkünfttg aus weitere z oder 6 Jahre meistbietend verpach 
tet werden. Wer hierzu Lust trägt, und eine hypothecarische Caution von 400 Rthlr. zu be 
stellen vermag, sich auch scnst zu dieser Unternehmung durch obrigkeitliche Attestate zu legi- 
timirenim Standeist, der kann sich ermeldeten Tages Vormittags io Uhr auf hiesiger Amts 
stube einfinden, die Bedingungen vernehmen, sein Gebot thun, und nach Befinden den Zu 
schlag erwarten. Oberkaufungen den lüren September 1805, 
R. H. Oufti&Tlmt hierselbft. Burchardi. 
2) Nachfolgende von Vultejussche Lehn-Gärten und eine Wiese, als: 1) ein Garten Ack. 
4 Rut. haltend, vor dem Lcipzigerthor m der Waldauergasse der letzte Garten linker Hand; 
2) ein dito von | Ack. daselbst rechter Hand; z) ein dito von | Ack. 5 Nut. vor dem Hol- 
landischenthor am Steinwege rechter Hand; 4) ein dito von i£ Ack. 1 Rut. vor dem Hol- 
ländischentbor bey der Leimenkaute; und 5) eine Wiese von \ Acker vor dem Hvlländischen- 
thor am Rothenberge, sollen instehenden Mittwochen den 2Zten Oktober auf anderweite z 
Jahre verpachtet werden. Wer nun zu dem einen oder dem andern Lust hat, mag sich in ge 
dachtem Termin auf Kurfürst!. Regierung in der Comyiissionsstube zu der gewöhnlicher Mor 
genszeit einfinden, sein Gebot zu Protokoll thun, und darauf sodann nach Befinden der Meist 
bietende den Zuschlag alsbald gewärtigen. Cassel den ryten September 1805. 
B. U). Nüppell. Vig. Cotnmiss, 
3) Mein FreyadelicheS Guth za Hof Treisbach ohnweit Frankenberg in Oberheffen gelegen ist 
zu Petri 1806. wiederum lcyhfàllig. Es besteht außer denen nöthigen Landwirthschafts-Ge- 
bäuden, in 27 Mdtt Korn Frankenberger Gemäs Aussaat in jedes Feld, worauf 4 Pflüge ge 
halten werden können, sodann hat es auch sehr beträchtlichen Wiesewachs, freye Schäferey 
auf 250 Stücke, und sonsten noch beträchtliche Vortheile. Denen Pachtlustigen wird solches 
hiermit bekannt gemacht, um sich auf den zur Verpachtung bestimmten Termin den i8ten 
Oktober 1805. allhier einzufinden, bas Guth in Augenschein zu nehmen, und die weitere Be- 
bingnisse zu vernehmen. Uebrigens versteht es sich von selbst, daß die Pachtlustige Männer 
seyn müssen, welche nicht nur die erforderliche Caution leisten können, sondern auch gute At 
teste wegen ihrer öconomischen Kenntnisse und Landwirthschafts - Beflissenheit beybringen 
können. Hof Treisbach den 2ten Sept. 1805. von Schenck zu Schweinsberg. 
4) Folgende von Vultejussche Lehnländereyen, als: 1) eine Breite Land vcniZà Ack. 8 Rut. 
am Wege nach dem Kratzenberge, 2) eine Breite von 10* Ack. s Rut. auf dem schwanen 
Stein, und 3) 22ts Ack. über den Ouellhöfen, werden zu Michaelis d. I. pachrloö, un 
kst zu deren anderwerten Verpachtung auf 3 Jahre, Termin aus den zoten Oktober angesetzt 
worden. Pachtlustlge können sich daher in besagtem Termin auf Kurfürst!. Regierung m der 
Commiffionsstube zur gewöhnlichen Morgenszeit einfinden, ihre Gebote zu Protocoll thun, 
und! wird sodann nach Befinden dem Meistbietenden alsbald der Zuschlag ertheilt werden 
Cassel am lyten September 1805. B. w. Rüppell. vig. CommitL 
5) Nachdem in dem wegen Verpachtung des sogenannten bey der Hillemühl gelegenen Herrschaft!. 
Forftlandes den i2ten dieses dahier abgehaltenem Llcttations-Termin kein annehmlich Gebot 
geschehen, und deshalb ein nochmaliger Licitations-Termin Freytag den 4ten Qctober d. I. 
-allhier abgehalten werden soll ; als haben diejenige, welche gedachte Länderey zu pachten ge 
sonnen, obig gedachten Tages früh Morgens 8 Uhr in Kurfürst!. Renterey allhier sich eimu- 
sirrden, ihr Gebot zu thun und der Meistbietende nach eingeholter Genehmigung Kurfürst!. 
Oberrentkammer das Wertere zu gewärtigen. Gudensberg den rzten September 1805 . 
Trümpep. 
6 )
        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.