Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

132$ 
4°tDchönschreibsn, 
wobey auch Uebungen- in dem Styl angestellt werden. Unterricht ertheile. Cassel am- 
rs) Ein Reisender hat auf dem Wege von Münden nach Dransfew ms Worringen eine rothe 1 
^Brieftasche verlohren, oder irgendwo liegen lassen. Sie enthält unter andern Briefen einen 
an die Frau von Steinberg nach Brügge, auch ein Päckchen Menschenhaare, die wegen ih 
rer Bestimmung dem Eigenthümer der erwehnten Brieftasche angelegen sind; es erbietet sich- 
deswegen derselbe, durch Herrn Scheffer im Englischen Hof zu Cassel, dem Finder für die 
Aushändigung der Brieftasche mit denen darin gewesenen Schriften re., einen Ducaten Beloh 
nung- auszahlen zu lassen. 
T4) Mitwochen den 2den Oktober Vormittags um 10 Uhr sollen allhrer vor dem Frankfurter 
Thore unweit dem sogenannten letzten Heller die Kartoffeln von 3 Metzen Land an die Meist- 
bietende gegen baare Bezahlung verkauft werden- Cassel den Löten September 1805. 
rz) Unser Pflegbefohlene, Henrich Golich , 13 Jahr alt, frischen Angesichts, schwarzbraunen 
Haaren, welche vorne kahl abgeschoren und hinten rund geschnitten waren, iß ohngefeh, 8 
: Tage nach Pfingsten dieses Jahres-, ohne alle Ursache von hier entwichen. Derselbe trri§ 
bey seiner Entweichung eine Jacke von dunkelblauen wollenem Tuch mit runden Stahlknö 
pfen, dergleichen Weste und Beinkleider, nxtffe wollene Strümpfe, Schuhe mit Riemen 
gebunden , eine gewebte Mütze von hellblauen wollenem Garn. Da uns nun der Aufent 
haltsort dieses unsers Pflegbrfohlnerr. unbekannt ist, so werden alle Obrigkeiten und Meru 
September 1825. 
, schern
        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.