Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

Zytes Stück. 
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o) Es hat jemand eine Brieftasche mit ohngefehr 150 Fl. Wiener Baneonoten nnd mehre«» 
Schriften von Hersfeld bis auf dem Wege unter Rotenburg zufälligerweise verlohren; der 
redliche Finder wird ersucht dieselbe, da ohnehin diese Schriften für ihn von keinem Gebrauch 
seyn können, an Endöunterzeichneten gegen ein billiges Douceur wieder herauszugeben. 
Geisel Jesajas, wohnhaft in der untersten Jacobsstraße im Nathanschen Hause in Cassel. 
jo) Wir sind von Sr. Kurfürst!. Durchlaucht, unserm gnädigsten Landesherr», mit einem 
Jahrmarkt begnadigt worden, das jährlich den Montag vor dem großen Battag in hiefi, 
ger Stadt gehalten werden soll. Durch gegenwärtiges Avertissement wird solches dem Pu- 
blico öffentlich bekannt gemacht. Rotenburg an der Fulda den Ziten Julii 180.5. q 
Bürgermeister und Rath Hierselbsten. In 66em weichgrebev, Stadt-Actuar. 
n) Da das Casselische Dionysü-Vcehmarkt den yten October d. I. auf hiesigem Forst abgehal 
ten werden soll; so wird solches, mit der Zusicherung der Zollfreyheit und der freyen Hude 
ans erjagtem Forst, für das zum Markt gebracht werdende Vieh dem Publico hiedurch be 
kannt gemacht; jedoch haben die ausländische Viehhändler, in Rücksicht auf ihr Vieh, sich, 
mit Gesundheits-Pässen Zu versehen und solche allhwr zuproduciren. Cassel den i8ten Sep 
tember 1825. wolff. 
12) Ich bin gesonnen, zu den beiden Pensionairs, welche ich schon habe, noch einige aus 
wärtige junge Leute, jedoch nicht über 16 und nicht unter 8 Jahren, welche hier das Lyce 
um besuchen oder sonstige Unterrichtsanstalten benutzen wollen, in Kost, Logis und Aufsicht 
unter billigen Bedingungen zu nehmen. Zugleich mache ich bekannt, daß ick) auch in den 
Anfangögründen der französischen Sprache, m dem deutschen Recht- und Schönschreiben, 
wobey auch Uebungen in dem Styl angestellt werden. Unterricht ertheile. Cassel am i7ten 
September 1805. Götz, Pfarrer. 
jf) Ein Reisender hat auf dem Wege von Münden nach Dransfeld bis Göttingen eine rothe 
Brieftasche verlohren, oder irgendwo liegen lassen. Sie enthält unter andern Briefen einen 
an die Frau von Steinberg nach Brügge, auch ein Päckchen Menschenhaare, die wegen ih 
rer Bestimmung dem Eigenthümer der erwehnten Brieftasche angelegen sind; es erbietet sich 
' deswegen derselbe, durch Herrn Scheffer im Englischen Hof zu Cassel, dem Finder für die 
Aushändigung der Brieftasche mit denen darin gewesenen Schriften rc. einen Ducaten Beloh 
nung auszahlen zu lassen. 
14) Ein-Keller so verschlossen werden kann, und des Winters hindurch kein Wasser hinein kommt, 
wird auf der Dberneustadt zu miethen gesucht. 
15) Veßte Engl. Sommer-Levcojenstöcke in Flor sind Donnerstag und Sonnabend am Markt 
vor der Thür des Italiener Hrn. Pettazmo billig zu haben. Kenner werben sie vorzüglich 
. schön finden. Auch werden sie auf Verlangen ins Haus gebracht. 
Joh. Philipp Volck, Gärtner. 
lü) Auf der Oberneustadt in der Frankfurterstraße in Nr. 29. sind 16 Stück eichene Bohlen, 
über A Zoll dick, auch eine große Hobelbank, für einen Schreiner sehr dienlich, zu verkau 
fen. Beym Hsuöwirth ist sich zu melden. 
17) In der Nähe vom Vrink bey dem Essgbrauer Weitzel ist rechter guter halt- und zum Ein 
machen brauchbarer Essig zu haben, das Maas zu 3 und 4 Alb. Auch sind zu verlassen,, 
ß und ganze Ohmen; außerdem guter Bieressig die Ohm zu 4^ Rthlr. 
18) Es wird ein 8 Metzen- ein 4 Metzen, ein i Metzen- und ein § Metzen-Gemäs zu kaufen, ' 
oder gegen eine billige Abgabe jährlich, zu lehnen gesucht. 
ly) Es ist am zoten August zwischen Jngsteroda und Oberkaufungen, von einem Salzkarron 
168 Rthlr. in einem leinenen Beutel verlohren gegangen; der redliche Finder wird ersucht, 
dasselbe gegen vier Carolin Douceur, an den Eigenthümer dessen den Schumachermstr. Chri 
stian Waldfchmit in Wahlhaufen bey Allendorf an der Wera, oder an den Loygerbermeister 
Pinhard zu CaM abzugeben» Svlte der Inhaber dessen so schlechtdenkeno seyn, es mcht 
- . . ans
        

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