Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

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dasselbe gegen vier Carolin Doueenr, an den Eigenthümer besten den Schumachermstr. Chri 
stian Waldschmit in Wahlhaufen bey Allendorf an derWera, oder an den Lohgerbermeister 
Pinhard zu Cassel abzugeben. Solte der Inhaber dessen so schlechtdenkend seyn, es nicht 
anzuzeigen, so werden dem der es vielleicht zufällig entdeckt, unter Verschweigung seines Na 
mens, obige vier Carolin versprochen.« Es bestehet außer 12 Nthlr. Preuss. Courant, drey 
Brabanter Thaler und etwas Hessenmünze, in lauter Laubthlr. 
so) Ein kompletter eiserner Ofen stehet zu verkaufen bey dem Seifensieder Berghäußer hinter 
dem Rathhaus. 
Si) Das hiesige Michaeli-Krammarkt fallt dieses Jahr mit dem Treyftr Zugleich auf den 2t m 
' Octo'ber. Wir haben das ünfrige daher -acht Tage früher, nämlich den 25-ten k. M. Sept, 
zu hatten beschlossen, und werden Käufer und Verkäufer zur Besuchung desselben hierdurch 
eingeladen. Ziegenhain am 24ten August 1805, 
Bürgermeister und Rath. Luekhard. 
22) Es hat jemand den 7ten dieses Abends eine viereckige silberne Hosenschnalle verlohren, und 
hat der redliche Finder der sie hrrauögiebt, ein kleines Douceur-zu erwarten. Die Hof- und 
Waifenhausbuchdruckerey giebt Nachricht. 
23) Eine nicht unbeträchtliche Anzahl großer Orangen - auch einige Citronen-Baume, in Kü 
beln von Eichenholz mit Eisen stark beschlagen, so wie kleinere in Scherben, desgleichen 
mehrere Arten Myrrhen - sowie verschiedene Granat-Bäume, stehen zu Barchfeld im'Ganzen 
oder auch einzeln um einen billigen Preis zu verkaufen. Liebhaber davon dürfen sich we 
gen der nähern Bedingungen nur gefälligst an den Amtmann Hartert, oder Rentmeister 
Schmidt daselbst wenden. Barchfeld im August 1805. 
.24) Ich warne hierdurch jedermann auf meinen Namen nichts.zu .borgen, weil ich für nichts 
stehe. Cassel den gten September 1825. 
Elisabeth Eskuchen, Lohgerber-Witwe hinterm Marstass. - 
SA) Es ist den 2Sten August ein werffer etwas tiegerartiger Hühnerhund ohnweit dem Frie.drichs- 
platz-verlohren gegangen. Selbiger ist von nntler Größe, hat einige große braune Fleckeg in 
den Seiten, braune Ohren und Augen, über dem Kopfe einen weissen Stressen , Hierauf 
ein kleines braunes Fleckchen ein 2 Albus - Stück groß, ein Halsband von schwarzen Leder 
mit grünen Saffian eingefaßt, gelben Schnallen.von Messing und den-Buchstabey w. v. E. 
Wer denselben etwa aufgefangen hat oder sonst Nachricht davon geben Hann, würd sehr ge 
beten, ihn gegen ein gutes Douceur abzugeben, oder dem Jäger Baum im von Waitzischen 
Haus Nachricht davon zu ertheilen. 
Sü) Ich habe meine bisherige Wohnung in her Schloßstraße verlassen, und numnehro das 
neuerlich erkaufte Haus meiner Frau Schwiegermutter in der Elisabekhrrstraße, dem Hirfis 
scheu Haus gegenüber, bezogen. Ich habe nicht verfehlen w/llen, diese Veränderung zznn 
Wohl meiner Geschäfte meinen einheümschen und auswärtigen Freunden und Gönnern hier 
mit anzuzeigen, mit der Bitte, mir ihr ferneres Zutrauen zu schenken. Ich empfehle ifenzrt 
-zugleich neben meinen ihnen bekannten führendsnWaaren feine- msstzsl - und ordinaire Tücher, 
ergebenst. Luppar Gchenck. 
S7) Der Conduttor Cammert auf dem Hof Esionhach bey Cassel, hat eine Quantität Winterfaa- 
men zu verlassen. Kauflustige können sich bey iym melden. 
28) Eine Person, die geprüfte Kenntniß und gutes Rüstzeug besitzt, aus Aepfekn und mehre 
ren Früchten, Essrg oder Wein gewinnen zu können, wird gebeten, sich alsbald in meinem 
Garten, links aus dem Kvnigsthor den Weg, bey mir bänntzu machen. Auch liegen meh 
rere Centner Heu daselbst abzulassen. Georg Philip Schirmer. 
Sy) Ein Schrank mit g Thüren, zum Hängen und Liegen emgerichtet, ein Bett-Canapee für 
Gesinde, und ein Mhlkaßen-stehen zu verlassen
        

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