Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

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L 7 tes Stück. 
Wohl meiner Geschäfte meinen einheimischen und auswärtigen Freunden und Gönnern hier 
mit anzuzeigen, mit der Bitte, mir ihr ferneres Zutrauen zu schenken. Ich empfehle ihnen 
zugleich neben meinen ihnen bekannten führenden Waaren feine-mittel, und ordinaire Tücher, 
ergebenst. Caspar Schenek. 
30) Da die Ziehung der Zten Classe §2ter hiesigen Lotterie nächstkünftigen Montag den yten 
und loten dieses geschiehet; So wird solches dem Publico, mn derselben nach Belieben bey 
wohnen zu können, hierdurch bekannt gemacht. Cassel den gten Sept. 1805. 
Aus Rurfürftl. Lotterie. 
31) Die von der verstorbenen Frau Sterrerräthin Gottsched hinterlassenen Effecten, bestehend 
in Meubels, Hölzergeräthe, Zinn, Kupfer, Messmg, Glas, Porcelain und Vettwerk, sol-! 
len Montags den 2ten Septbr. d. I. und die folgende Lage Nachmittags von 2 Uhr an, in 
ver Behausung des Herrn Kriegsraths Lorenz in der Frankfurterstraße, meistbietend verkauft 
werden, welches Kaufliebhabern hierdurch zur Nachricht bekannt gemacht wird. Cassel den 
2oten August 1805. 
32) Der Conductor Cammert auf dem Hof Ellenbach bey Cassel, hat eine Quantität Wintersaa- 
men zu verlassen. Kauflustige können sich bey iym melden. 
33) Eine Person, die geprüfte Kenntniß und gutes Rüstzeug besitzt, aus Aepfeln und mehre 
ren Früchten, Essig oder Wein gewinnen zu können, wird gebeten, sich alsbald in meinem 
Garten , links aus dem Kvnigsthor den Weg, bey mir bekanntzu machen. Auch liegen mehr 
rere Centner Heu daselbst abzulassen. Georg Philip Schirmer. 
34) Ein Schrank mit 3 Thüren, zum Hängen und Liegen-eingerichtet, ein Bett.-Canapee für 
Gesinde, und ein Mehlkasten stehen zu verlassen. 
35) Bey Madam Moillet in der Carlsstraße in Nr. 95. sind von allen Sorten Karten, aus 
der Boulnoifchen Fabrique, in den billigsten Preisen zu haben. 
3$) In Nr. 387. in der mittelsten Johanncsstraße stehet ein moderner Windofen mit Röhre 
und Rost, welcher bequem aus einem Zimmer in das andere tranöportirt werben kann, zu 
verlassen. 
37) Diejenigen welche verlegen sind Schutt unterzubringen, finden einen Abnehmer in der Wil 
helmshöher Vorstadt bey Jusquinus. 
Da auf den bey Kurfürsil. Regierung von der anderweit angeordneten von Nordeckschen. 
Vormundschaft geschehenen Antrag zu zweckmäßigerer Gütherverwaktung ein richtiger Passiv 
bestand zu wissen nöthig ist, und sodann zugleich den noch unbefriedigten Gläubigern Zahlungs, 
Vorschläge geschehen sollen; so werden Kraft Auftrags alle diejenige, welche an dem versior- 
storbcnen Hauptmann Gottfried Gerhard von Nordeck oder dessen Söhnen und reff,, deren 
Curatore» einige Forderung zu begründen vermeinen, hiermit vorgeladen, solche in dem auf 
Mitwochen den yten instehenden Oktobers bestimmten Termin vor unterzeichnetem Commissario 
zu Protocol! anzuzeigen und mittelst Einlieferung der Original-Schuldscheine oder sonst auf 
eine rechtliche Art, bey Strafe der krXààn, und daß blos für die Befriedigung der sich 
meldenden Gläubiger gesorgt werde, behörig darzuthün. Cassel den zoten August 1805. 
B. w. Rüppell. Vig. Comoiiflion* 
Kunst-Anzeige. 
Vier der interessantesten Ansichten von Wilhelmshöhe, nemlich das Kurfürst!. Schloff, die Lö 
wenburg, der Aqueduc und die Teufelöbrücke, sind nach ihren neuesten Anlagen in Ku 
pfer gestochen, und in der Größe eines halben Royalbogens, für 2 Ldthtr. zu haben, bey 
G. Robow, wohnhaft in der Schloßstraße vhnweit der Lutherischen Kirche. 
Der-
        

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