Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

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Stück. 
Meistbietenden verkauft werben. ES wird dies Kauflustigen und denjenigen, welche an die 
sen Grundstücken einige Ansprüche zu haben vermeinen, bekannt gemacht, um in prafixo 
Morgens 9 Uhr zu Wahlshausen in des Greben Fricke Behausung zu erscheinen, erstere zu 
bieten, und nach Befinden den Zuschlag zu erwarten, leztere aber ihre Ansprüche fab pana 
praeclufi zu begründen. Sababurg den 2ten Julii 1805. 
F R. H. Iustitz-Amt dahier. Reßler. 
Auf Instanz des Syndici der Pfarr-Witwen-Ca sie der Classe Gottsbüren sollen folgende dem 
Friedrich Fricke med. zu Wahlöhauscn in dasiger Terminey belegene Grundstücke: i) ^Ack. 
Z Rut. Land vor dem Altcnberge zwischen Johannes Steinhaus sen. und Philipp Henne; 2) 
I Ack. Land vor dem Büchenberge zwischen Friedrich Fricke jun. und Johannes Schütze; Z) 
§ Ack. Land im Königskampfe zwischen Christian Grimm und Justus Gebert; 4) | Ack. 5 Rut.> 
Land vor der Lieth, zwischen Henrich Fricke am Wasserung von Trott Erben; 5) | Ack. 
17 Rut. Land auf der Kohlstädte zwischen Johannes Henne, Jonas Sohn, und Friedrich 
Klinge. 6) 4 Ack. 13 Rut. Land vor dem Altcnberge zwischen Christoph Quentin und George 
Friedrich Robrecht; 7) Ack. 4I Rut. Wiesen auf dem krummen Winckel und mit Johö. 
Hennen ; 8) 2 Ack. isl Rut. halb Land und halb Wiese beym alten Pfingstanger zwischen 
Johannes Fricke und am Walde; y) 4 Ack. 2I Rut. Garten am Holmwege stößt auf die 
Trift und an Jost Robrecht; 10) | Ack. Garten zu Elfershausen zwischen Bernhard Fricke 
und dem Wege; und n) i| Ack. ist ein Kampf für der Wahlsburg, liegt im Lippoldsberger 
Felde; in Termino den I2ten October l. I. öffentlich meistbietend verkauft werden. Kauflu 
stige und diejenige, welche an diesen Grundstücken einige Ansprüche zuhaben vermeinen, kön 
nen sich in prsestxo Morgens y Uhr zu Wahlshansen in des Greben Fricke Behausung einsin 
gen, erstere bieten, und nach Befinden den Zuschlag erwarten, leztere aber ihre Ansprüche 
bey Strafe dernachherigenAbweisung begründen. Sababurg den 2ten Julii 1805. testier. 
59) Da das auf mein in der Dionysienstraße Nr. 100. belegenes zu allen Gewerben schickliches 
Hans neulich geschehene Gebot von mir für noch nicht annehmlich befunden worden, so habe 
ich desfalls einen nochmaligen Termin auf den i8ten September in meine obige Wohnung be 
stimmt. Kausiiebhabere lade ich desfalls ein, besagten Tages des Vormittags gegen tolshr 
gefälligst sich einzusinoen, zu bieten, und wird dem Meistbietenden dem Befinden nach der 
Zuschlag zugesichert. Auf Verlangen kann die Hälfte des Kaufgeldes darauf stehen bleiben, 
auch dies Haus vorher besehen wer den. Die Witwe Lalckeisen. 
■éo) Eme in der Dorfschaft Altmorschen an der Nürnberger Landstraße und Fuldastrohm gele 
gene beträchtliche Oekonomie soll aus freyer Hand verkauft werden. Diese Landwirthschaft 
bestehet aus einem großen geräumigen noch so gut als neu erbaueten Wohnhaus, worin 4 
große Stuben, ein Vorsaal, 6 Kammern, großer Bodenraum und hierauf eine Rauchkam- 
wer, eine große Küche und hieran eine Braudeweinsbrennerry, worin das Masser durch ei 
serne Röhren bis zum Zaitenstock geleitet wird, befindlich sind. Auf dem großen Hofraum 
Hause befindet sich eine verdeckte Einfahrt nebst einer großen Scheuer, Pferdestall, worin 
10 Stück gestellt werden körnwn, ein Kühstall für 12 ©tuer, 11 Schweineställe, wovon 4 
von Stein und 7 von Holz erbaut sind, und hierinn 50 bis 60 Stück «Schweine untergebracht 
werden können. Bey dem Haus befindet sich ein schöner Gemüsgarten mit Pfirsichen, Apri 
kosen und Weintrauben-Anlagen; Desgleichen ein Gras-und Baumgarten. Bey diesem Guth 
befinden sich an rechten guten Ländereyen 75 Ack. ygIRut., an Wiesen iij 9 * Ack. 30 Rut. 
Diejenige, welche Belieben tragen diese Landwirthschaft käuflich zu übernehmen, können sich 
bey dem Schulzen Dippel in Altmorschen binnen hier und. Michaeli d. I. melden und die nä 
heren Conditivnen vernehmen. Wobey ferner zur Nachricht dient: daß die Brandeweinsbren 
nerey in vollkommen gutem Stand sich befindet, daß das Haus ohnweit der Landstraße 
. liegt, und nicht alle.in zur Oekonomie, sondern auch von einem Handelsmann, einem Fabrikan 
ten oder von einem anderen Gewerbstreibenden Handwerker vollkommen benutzt werden kann.
        

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