Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

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g») Sn der Kksterschen Weinhandlung sind mehrere Sorten Weine von vorzüglicher Güte ne« 
^anaekommen und zu den billigsten Preisen, sowohl im Ganzen als Einzelnen, zu haben, 
wiL auch verschiedene Sorten feine Weine, Bourgogner, Champagner, Rum, Arrac, Franz- 
Lrandewein und fein Pkovenceröhl. Es wird um geneigten Zuspruch gebeten. Man ver 
spricht eine promte nnd reelle Bedienung. . .. 
33) Bey dem Brandeweinschrnker Diebel m der Martmistraße rst guter Franzbrandewein 
die Bouteille zu 14 Albus zu haben. ^ . .. _ Ä 
34) Die Veränderung meiner Wohnung vom Markt m dre Schloßstraße, ohnweit der lutheri 
schen Kirche, in die^ Brkckelmaunische Behausung zeige ich hiermit schuldigst allen meinen 
geehrten Kunden und überhaupt dem Publico ergebenst mit der Versichrung an, daß 
ich das mir bishero erwiesene geneigte Zutrauen durch reelle und prompte Bedienung immer 
mehr zu erhalten und befestigen mich äußerst bestreben werde. Castel am röten August iLoL. 
. / ' Schneidermeister Eubel. 
25) Wer vor ungefähr 6 Wochen zwischen Cassel und Hannoverisch Münden einen mit Silber 
beschlagenen meerschaumenen Pfeifenkopf nebst Röhre verlohren hat, der wolle sich in Zeit von 
4 Wochen bey hiesigem Amt melden, und sich als Eigenthümer desselben legitimiren; indem 
solcher von einem Bauren hiesigen Amts gefunden worden. Lichtenau den 7ten Aug. i8oz. 
Rurhess. Amt daselbst. G. Möller. 
36) Eine gute Zuchtdocke | Jahr alt mit 8 Förkeln, wie auch 3 Bürgel von gleichem Alter, 
einzeln oder beysammen, stehen aus freyer Hand zu verkaufen. 
27) Ein Korbwagen mit Verdeck steht um einen billigen Preis aus der Hand zu verkaufen. 
Die Hof- und Waisenhausbuchdruckerey sagt wo. 
Kunst-Anzeige. 
Pier der interessantesten Ansichten von Wilhelmshöhe, nemlich das Kurfürst!. Schloß, die Lö 
wen bürg , der Aqueduc und die Teufelsbrücke, find nach ihren neuesten Anlagen in Km 
pfer gestochen, und in der Größe eines halben Royalbogens, für 2 Lbthlr. zu haben, bey 
S. Robold, wohnhaft in der Schloßstraße ohnweit der Lutherischen Kirche. 
Besonderes Avertissement. 
Nachdem Anzeigen geschehen sind, daß das unerlaubte Schießen nahe bey der Stadt, in den 
Gärten und sonst wieder überhand nimmt; So wird mit Beziehung auf die dieserhalb un 
term izten Febr. 1775. und azten Nov. 1776. ergangenen Regierungs- Ausschreiben, und 
unterm 2§ten Jun. 1789, 27ten December 1797. und 2Zten Junii 1801. m der Zeitung er 
lassene Policeyordnungen hierdurch jedermann nochmals verwarnt, des verbotenen Schießens 
in und vor der Stadt, mit Inbegriff der Bleichen, sich gänzlich zu enthalten, oder zugewär- 
tigen, daß man gegen die Contravenienten, ohne Ansehen der Person, mit der verordnete» 
Strafe verfahren wird, indem die Wachten von Kurfürst!. Gouvernement befehligt sind, 
ebenfalls auf das Schießen Achtung zu geben. Cassel den 28ten August 1805. 
- ' Aus Rurfürftl. policey. Commission. 
L. I. A. v. wurmb,General-Lieut. u. Gouverneur. Fulda, Policey-Director. 
Todesfall. 
Am 27ten dieses, Nachmittags Z5 Uhr, entschlief an den Folgen der Gicht und Nervenschwäche 
mein innigstgeliebter Ehegatte, Heinrich Christian Lippros, im 6c>ten Jahr als Thorschreiber 
«m Frankfurterthor, und 4t» Jahr seiner Dienstzeit. Ich mache unter Verbittung aller 
Deyleidsbezeugung allen Gönnern, Verwandten und Freunden diesen fürmichund meinen 
6jährigen Sohn harten Verlust bekannt, und bin überzeugt, daß ein jeder an der traurigen 
>§age worinn wix vrrfezt,den wärmsten Antheil nehmen wird. Cassel den g8ten August 1805. 
Maria Lippros, geb. Itter. Nach-
        

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