Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

-7teS Stück. 
84 6 
19) Ohnweit dem Posthause sin Nr. 1152. sind einige Meubles und Effecten, worunter eine 
Wiege, ein Schweine- und Hühnerstall, aus der Hand zu verkaufen; wird gewünscht sich 
baldigst darum zu melden. 
26) Ein leichter Korbwagen mit Ledern-Verdeck nebst Pferde-Geschirr, stdhet um billigen Preis 
zu verkaufen, und ist sich desfallö ln der Dionysienstraße in Nr. 105. in der untersten Etage 
zu melden. 
Ai) Diwans den Pfirchen der Stadt Cassel und dem Amt Ahna gezogene 23 Stück Triftlämmer, 
sollen Mitwochen den loten k. M. Julii des Vormittags von 9 Uhr an, auf dem hiesigen 
Renthereyhof, in kleinen Parthien, meistbietend gegen alsbaldige baare Bezahlung verkauft 
werden. Es können sich demnach diejenige, welche hierzu Lust haben, besagten Tages um die 
best-mmte Zeit dahier einfinden, bieten und die Meistbietende des alsbaldigen Zuschlags ge 
wärtigen. Cassel am rüten Junii i8OZ. 
Rurfürstl. Renterey daselbst. Haußmarr. 
32) Da ich der hiesigen Commiß-Wirthschaft, welche ich im Pacht habe, wegen Krank- 
. heits-Umstände nicht, vorstehen kann: so bin ich gesonnen dieselbe einem Andern zu überlas 
sen. Liebhaber dazu können sich sogleich bey mir melden. Andreas Holzapfel. < 
23) Bey Hrn. Klein auf Schönfeld, vordem Frankfurterthor, stehen jz große Holländische Kühe 
zu verkaufen. 
$4) Ein nahe bey Cassel in der beßten Feldmark gelegener Zehnden, von mehreren hundert Aek- 
kern Landes, an Früchten, Naturalien, Treseney,.Federvieh und jährlichen Geldeinnahmen ; 
desgleichen Fruchtgefälle von bestimmter Einnahme, sind auf mehrere Jahre zu verpachten. 
Bey wem sich deswegen zu melden ist, erfährt man in der Hof- und Waisenhausbuchdrucke- 
. rey. *.■ . ' 
S5) In der Nacht vom rlten auf den 22ten dieses Monats, sind mir in meinem Garten vor 
dem Cölln,schenthor, mittelst gewaltsamen Einbruchs, folgende Sachen entwendet worden, 
nämlich: i) ein roth- und weißgestrsiftef leinener Ueberzug über ein Cannapee; 2) ein %xos 
ses Betttuch; 3) 3 Servietten und 1 Tischtuch ; 4) 3 Taschentücher von blauen Linnen; 
z) r Halstücher von rothbunten Cattunt 6) ein polirter kupferner Kaffeekessel; 7) ein Paar 
' Messer und Gabeln mit schwarzen Ebenholzstiehlen; 8) 2 Baummesser; 9) eine mit Rohr 
^ Lberflochtene Flasche mit Conjae angefüllt; lo) eine steinerne Butterbüchse mit Butter; 
H) 4 Paar blau und weiffe Tassen und mehrere Gläser; 12) ein gestrickter Beutel mit Sä- 
.wereyM, ein Körbchen mit Eyern, und die in dem Häuschen befindlich gewesenen 5 Hühner 
' ànd L Hahn, nachdem sie solchen erst vorher die Köpfe abgeschnitten, und noch frevelhaft 
genug , mit Krcite die Beraubung dabey geschrieben hatten. Wer mix von ein oder dem an 
dern Nachricht ertheilen kann, um dem Thäter auf die Spür zu kommen, wird hierdurch 
eine Belohnung, und auch unter allenfallsigcm Verlangen mit Verschweigung seines Namens, 
von 4 Lbthlr. zugesichert. Caffel den röten Zunii 1805. 
Johannes «Öftheim, Silber- und Goldarbekter in der Schloßstrdße. 
36) Donnerstag den Uten Julius nachstkünstig und die darauf folgenden Tage soll das zum 
Nachlaß des verstorbenen Müllers George Orth zu Eiterhagen gehörige Vieh, Schaff und 
Geschirr, als: vier Pferde, drey Kühe, r jährig Rind, ein Wagen,. Pflug, Eggen und sämt 
liches Ackergeschirr, desgleichen verschiedene Hausgeräthschafttn und Mobilien gegen sofor 
tige baare Bezahlung öffentlich und meistbietend versteigert werden; welches Kaufliekhabern, 
damit sie sich in pr-eti^o Morgens ro Uhr in der Orthischen Behausung aldort einfinden und 
,, bieten mögen, anourch öffentlich bekannt gemacht wird. Obcrkaufungen den 2Zten JuN. i8oz. 
Rurhess. 2lmt hierstlbst. Rurchardi. ' 
S7) Denen, mit welchen ich Geschäste habe, mache hierdurch bekannt, daß ich gegenwärtig 
auf der Oberneustadt in der Wilhelmsstraße in des Steinmetz Herrn Müllers Behausung 
wohne» ; ' R-pngjebel/ Aemerungö - Prokurator» 
- " vV '' • ' r --' : V "< 1 « I-i. 
C ■ '' r i : i. 5' ?
        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.