Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

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A 4 ) Em Kleiderschrank mit 2 Thüren, ein Comtoir, einige große Spiegel, etliche Tkfche, 
worunter ein großer zum Schreiben sehr bequem, ein Schreib-Secretair, ein hoher Schreib- 
pult, eine Commode und etliche Sorgestühle mit Kissen, auf Englische Art gemacht, sind 
aus der Hand zu verkaufen. 
¿5) Unterzeichneter empfiehlt sich dem geehrten Publico mit verschiedenen Sorten Drechsler- 
Waaren, als Toiletten zu Damen-Arbeit, Strickrollen-Etuiö, Strickscheiden-Tambvurinna- 
'' del-Etuis, seine Garnwinden, schildkrötene Tabatieren, Nehkissen-Etuis, feine Sonnenschir 
me mit Silber-plattirten Beschlägen, Reitpeitschen, Citronenpressen, Punschlöffel, Choko 
ladequirl, noch außer verschiedenen feinen Tobackspfeifen, auch eine Sorte moderner Pfeift» 
und Spitzen 40 Zoll lang, feine bemahlte porzellainene Pfeifenköpfe, ächte Göttinger 
Köpft, laquirte Abgüsse, Lavement-und Wundspritzen, Petit-Knaster, Justus-Toback und 
feine Crearos. Er verspricht promte Bedienung und billige Preise, sowohl\im Dntzent als 
im Einzelnen. Er bittet um geneigten Zuspruch. Auch auf Bestellung kann er mit deut 
schen Lampen in neuer Form und mechanisch gearbeitet sofort aufwarren. Er stehet auf 
der echen Gallerie Nr. Í65. I. H. D. Rudolph, von Hannover. 
26) Bey Unterzeichneter sind, wie gewöhnlich, alle Sorten neumodiger Meubels, als Stuhls 
SophaS, Schreib-Bureaux, Comtoirs, Commoden, sowohl mit als ohne Messing, von 
Kirsch- und anderem Holze, auch Comtoirs mit und ohne Glasthüren, Federbette und Bett 
stellen, wie auch Sorgesiuhle nnt Sprungfedern nach dem neuesten Fa^on, zu verkaufen und 
^zu verlehnen. Witwe ^appenheim, wohnhaft am Markt im goldnen Engel. 
27) L. Marchand empfiehlt, außer semen Bijouterie- Parfümerie- Mode- und Pariser Por, 
'cellain-Handli'.ng, ein sehr schönes Assortiment Pariser Damens-Putz, als Neglige-Hauben, 
Demi-Neglige, Paruren und Hüthe, und verspricht die möglichste Billigkeit. Sein Stand 
ist auf der Gallerie in Nr. 127, 128 und 139., außer der Meßzeit unter den Arkaden in 
Nr. 20 und 2z. 
58 ) Von dem am Auedamm befindlichen Weidengehege hinter der Wohnnung des Försters Has 
sel sollen einige abgemessene Stücke an den Meistbietenden verpachtet werden, worzu der 
Termin aus Mitwochen den 28ten d.M. bestimmt worden. Pachtlustrge können sich besagten 
Tages früh um 9 Uhr an Ort und Stelle einfinden, ihr Gebot thun, und demnächst das Wer, 
tere erwarten. Cassel den iten August 1805. Aus Rurfürstl. Ober-Rentcammer. 
29) Bey dem hiesigen Schutzjuden Bendix Marcus in der obersten Jacobsstraße sind von allen 
Sorten neue Meubels für billige Preise zu verkaufen und zu verlehnen, als Sopha, Stühle, 
Otvmanen, Schretb-Bureaux, Commoden, Bette, Bettstellen, Spiegel, Trimo-Commo- 
den nnd Waschtoiletten. Auch sind alte und neue Pferde-Haare für billigen Preis bey ihm 
zu haben. 
30) Es sollen Mittwochen den 28ten d. M. des Vormittags 9 Uhr die vorhandene herrschaftli 
che Wildpretshäute und Rohfelle an den Meistbietenden gegen baare Bezahlung verkauft wer 
den, nñlches den Wcißgerbern hierdurch bekannt gemacht wird. Cassel den gten August 1305. 
vignre Commiss. Schmincke. Bauer. 
31) Sonntag den 2iten d. M. hat ein Reisender zwischen Rischenau, Falkenflucht und Für 
stenau eine Brieftasche verlohren, welche Papiere enthält, die für den Finder durchaus von 
keinem Werth seyn können. Der Finder wird ersucht, obbemeldete Brieftasche an Herrn 
Postmeister Nebelthau hieselbft zu addreffiren, und hat einen Ducaten Belohnung zu gewär 
tigen. Cassel den röten Julii 1805. Lrredr. Groß, aus Leer. 
Eigenthümer der verlohrnen Brieftasche. 
32) Beym Gastwirth Hr. Ohlwein am Hollandrschenthor stehen 4 schwarze Zugpferde, welche 
«och in gutem Stande sind, wie auch eine. Kuh, zu verkaufen. Kaufliedhaber können sich 
den roten Auguste bey ihm einfinden, bieten und nach annehmlichem Gebot den Zuschlag ge 
rv artigen. . 
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