Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

Vom i2icr, Sliignst 1505. wr*f 
Gchalt, gute Behandlung, auch Zeit und Gelegenheit zur Erlernung «kitzlicher Kenntnisse, 
sogleich. 
z) Eme muntere reinliche Hausmagd mit Attestaten geprüfter Treue, und geschickt zum Koche 
rey- und Haushalts-Geschäft in eine Weinwirthschaft. 
Personen t welche Dienste suchen: 
1) Ein Frauenzimmer, welches fein weiß nahen, gut fein waschen und platten, schneidern, 
auch in andern häuslichen Arbeiten erfahren und im Kochen nicht ungeschickt ist und ihre Treue 
und Sittlichkeit mit guten Attestaten begründen kann, wünscht je eher je lieber bey eine solide 
Herrschaft, es sey in oder außerhalb Cassel, in Conditio» zu kommen. Ihr Aufenthaltsort 
ist zu erfahren bey dem Weißgerbermeister Schwaner vor der Schlacht. 
2) Ern junger gesitteter Mensch von honetter Familie vom Lande, wünscht in Cassel die Spe- 
cereyhandlung zu erlernen. 
z) Ein junger Mensch der seit beynahe 5 Jahren die Actuariats-unh Renterey- Geschäfte bey 
einem Hessischen Amte versehen, wünscht baldigst auf gleiche weise oder auch sonst eine ange 
messene Art angestellt zu werden. 
4) Es wünschen 2 Mädchen, welche kochen, waschen, bügeln, stricken und spinnen können, 
auch mit aller häuslichen Arbeit Bescheid wissen, bey angesehene Herrschaften anzukommen» 
5) Ein Oekononüe-Verwalter, der bereits 6 Jahre im Hannoverschen und Jahre im Pader- 
bornischen, an der Hessischen Gränze, Conditionirt hat und mit nuten Attestaten versehe» 
r ist, sucht im Hessischen sofort oder auf Michaeli Condition. Derselbe steht bis Michaeli zwar 
noch in Diensten, kann aber ehender von seinem jetzigen Principal abgehen. DaS Nähere 
erfährt man in der Hof- unb Waisenhausbuchdruckerey. 
6) Ern Mensch von 25 Jahren, von gutem Herkommen, welcher sowohl deutsch als lateinisch 
ziemlich lesen und schreiben kann, die Aufwartung gut versteht, wünscht bis Michaeli als 
Bedienter in Cassel eine gute Stelle zu haben. Die Hof- und Waisenhausbuchdruckerep giebt 
nähere Nachricht. • -* ■, 
Kapitalien, welche auszulehnen: 
l) 70 Rthlr. Pupilleygelder gegen gerichtliche Verschreibung, sogleich. ■ r*. 
r) 17 bis 1800 Nthlr. zusammen zu 4 pCt. gegen hinlängliche gerichtliche Sicherheit, sogleich. 
3) 1200 Rthlr. Nähere Nachricht giebt der Herr Regier. Prokurator Böhmer der ältere am 
Markt in des Hrn. Mourguets Behausung. 
4) 2000 Rthlr. Fundationögeldcr getheilt zu 590 Rthlr., oder beysammen, bey dem Kauf 
mann Strube in Nr. üyy. am Markt. 
5) 4 brs Rthlr. gegen hinlängliche Sicherheit hier in Cassel, und ist von dem Reg. Proc. 
Thalmann das Weitere zu vernehmen. • , • 
6) 420 Rthlr. auf sichere Hypothek hier in der Stadt. 
Bekanntmachung von verschiedenen Sachen: 
1) Zu folgenden Lotterien sind in billigen Preisen noch Kaufloose bey mir zu haben, als zur hie, 
si'gen und Darmstädter Zten Classe; Hannoverschen und Braunschweiger üten Classe; sodann 
zur Hanauer und Frankfurter iten Classe Ganze, Halbe und Viertel. Ich bitte um geneig 
ten Zuspruch und versichere prompte und redliche Bedienung. Cassel den azten Julii 1805. 
Jsaac Hery Wallach, wohnhaft in Nr. 934. 
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