Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

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Dom sten August i8of, 
Echlay- oder Delmühke mit einer dazu gehörigen eisernen sehr gut korrditionivten Preßlade 
vhngefehr 20 bis 25 Ctr. schwer, samt einer dazu gehötigen beträchtlichen Quantität eiser 
nen Ringen und eine ganz vollständige Schnndte, ferner hölzern Geräthej worunter einevor« 
Irèfliche und sehr gut eingerichtete Drehbank samt Zugehör, werter eme Hobelbank nebst dazu 
rrforderllchem Handwerksgeschirr, sodenn eine Quantität große und mittelmäßige Oelfässer, 
welche noch neu und mit starken eisernen Reifen versehen sind. Eine beträchtliche Anzahl juristische 
und andere nützliche Bücher, Kleidungsstücke, Vieh, Wagen, Schiff u. Geschirr, auch andere 
Mobilien, gegen gleich baare Bezahlung meistbietend verkauft werden. Liebhabers werden 
also freundlichst ersucht, sich auf bemeldcte Lage jedesnml des Morgens um 9 Uhr daselbst 
einzufinden, zu bieten, und kann alsdann der Meistbietende nach Befinden den Zuschlag erwar» 
. ten. Fischbach den izten Julii 1805. Günste. 
So) Die von dem verstorbenen hiesigen Schutzjuden Michel Isaac hinterlassenen Effecten, be 
stehend in Hölzergeräthen, Zinn, Kupfer, Messing, Eisen, Glas und Porzellain, de.sgl. 
Leinen- und Vettwerk, auch Kleidungsstücke und hebräische Bücher, sollen Montags den I2len 
August d. I. und folgende Tage Nachmittags von 2 Uhr an, in der Behausung der Witwe 
Strobel allhier meistbietend verkauft werden, welches Kaufliebhabern hierdurch zur Nach 
richt bekannt gemacht wird. Cassel den izten Julii 1825. 
Rurhess. Oberschukheißen-Arnr hrerselbst. Beermann. 
31) Sonntag den riten d. M. hat ein Reisender zwischen Rischenau, Falkenflucht und Für 
stenau eine Brieftasche verlohren, welche Papiere enthält, die für den Finder durchaus von 
kemem Werth seyn können. Der Finder wird ersucht, obbemeldete Brieftasche an Herrn 
Postmeister Nebelthau hieselbst zu addressiren, und hat einen Ducaten Belohnung zu gewär 
tigen. Cassel den Löten Julii 1805. Lriedr. Groß, aus Leer. 
„ „ . . Eigenthümer' der verlohrnen Brieftasche. •' 
32) Se. Kurfürst!. Durchlaucht haben gnädigst geruhet, auf meine unterthänigste Vorstellung, 
mich in den Ruhestand zu versetzen. Da ich dazu einen Wohnplatz in der Stadt Alerenberg 
gewählt, so mache dieses Freunden und Bekannten hierdurch bekannt und empfehle mie 
den Freunden zum geneigten Andenken. Sooden den LZten Julii 1805. I. Neurnan. 
33) Eine Witwe von mittlerem Alter und durchaus tadelfreyem Wandel, welche sich bis jezt 
schon mit Unterweisung junger Frauenzimmer in allen, besonders Personen von Stande ^nö 
thigen Geschicklichkeiten mit dem beßten Erfolg beschäftigte, wünscht, neben den ihr in je 
ner Absicht bereits anvertraueten Personen, noch einige in Pension zu nehmen. Sie ist er- 
böthig dieselben mit anständigen Logis und ordnungsmäßiger Verköstigung zu versehen, und 
hofft daher um so gewisser noch, daß Eltern und Vormünder, deren Verhältniß es nöthig macht 
ihre Kinder oder Pflegbefohlnen fremder Unterweisung anzuvertrauen, auf ihr Erbieten ge- 
wogentliche Rücksicht nehmen werden, da der erforderliche Unterricht in jeder weiblichen Ge 
schicklichkeit ganz von ihr selbst und unter ihrer Alleinigen Aufsicht geschiehet. Nähere Nach 
richten sind bey dem Herrn Secretarlo Rangen gefälligst zu erfragen. 
34) Donnerstags den izten August Vormittags y Uhr sollen auf dem Fischhaus bey Betten 
hausen etliche 32 Stück Trifftlämmer, welche im gegenwärtigen Jahr aus den Pfirchen des 
hiesigen Amts gezogen und von vorzüglicher Güte sind, auf das Meistgebot öffentlich verkauft 
werden, welches hierdurch allen Kauflustigen mit dem Ersuchen, bey der Versteigerung auf 
baare Zahlung Bedacht zu nehmen, andurch bekannt gemacht wird. Oberkaufungen den sgten 
Julius 1825. Rurhess. Renterey daselbst. Burchardi. 
ZZ) Auf der Oberneustadt in der Frankfurterstraßr in Nr. 29. sind Erchen-Bohlen, über 20 
Fuß lang und beynahe 3 Zoll dick, zu verkaufen. Beym Hauswn th ist sich zu melden. 
36) Es wirb jedermann bekannt gemacht, daß mein zweyter Sohn,.Meyer Wertheim, für sich 
kein eigenes Vermögen besitzt, und daß ich keine Passiva desselben aus irgend einem Grunde 
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