Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

Dom Lten August i8oz. 997 
7) Bey dem Kausinaktn Gottlieb Sattler sind neue Holländische Heringe in billigem Preise zü 
haben. 
8) ES sollen Donnerstag den lZten August Vormittags präcis 10 Uhr eine silberne Uhr und 
Dose öffentlich meistbietend verkauft werden. Kaufliebhabern wird solches zu dem Ende 
bekannt gemacht, alsdann auf der Oberschultheisen - Amtsstube zu erscheinen und auf daS 
höchst) Gebot des Zuschlags gewärtig zu seyn. Cassel den 27ten Julius 1825. 
Beermann. vjgoreLommilsion!s. 
9) In der Wohnung des Hof - Gärtners Stumpfeld im Klschengarten sollen Montags den 
zten August Nachmittags um s Uhr verschiedene von der Witwe des Zoll-CommissarkuS 
Knies nachgelassene Effecten, worunter auch verschiedene gute Betten befindlich sind, ver- 
auctionirt werden. 
ro) Am 2Zten Julius wurde ein mit grünem Wachstaft bezogner Regenschirm aus einem ge 
wissen Hause entwendet, der an einem mit hellerer Seide zugemachten Riß im Taft kenntlich 
ist; der redliche Käufer desselben wird gebeten, solchen in der Handlung der Madam Gallo ge 
gen den Kaufpreis abgeben zu lassen. 
Ii) Am i6ten Julius a. c. ist auf dem Wege ohnweit Merxhausen eine 2gehäusige silberne Uhr, 
in ein weiß Papier gewickelt, gefunden worden. Derjenige, welcher solche verlohren hat, 
oder dem dieselbe auf eine oder die andere hinterlistige Art entwandt worden ist, und dieser- 
halb die erforderlichen Beweise zu führen vermag: kann solche gegen Erlegung der bereits 
rechtsmäßig aufgegangenen Kosten erhalten. Wo? sagt die Hof-und Waisenhaus-Buchdru 
ckerey. 
ir) Bey dem Einwohner Henrich Christoph Schild zu Uschlag sind ioo Stück Tannen-Bohlen, 
20 Fuß lang und gegen 2 Zoll dick, wegen Mangel des Raums je eher je lieber, billigen 
Preises zu verkaufen. 
13 ) Es ist unweit dem Dielenhause, vor dem Leipziger Thore, eine silberne Schnhschnalle, 
ohne Zunge, gefunden worden; wer sie verlohren hat, wolle sich in der Hof-und Waisen- 
haus-Buchdruckerey dcsfallö melden und das weitere davon vernehmen. 
*4} Emeziemlich starke Quantität sehr guten einländischen Frucht-Brandeweins ist zu verkaufen. 
In der Hof- und Warsenhausbuchdruckerey erfährt man wo. 
»5) In Nr. 251. in der untersten Jacobsstraße wird ein Querofen zu kaufen gesucht. Daselbst 
sind 3 Schaltern mit Gewerben und eisernen Stacheln, nebst 9 Stück hölzerne Belluster, 
zu verkaufen. 
Iü) Es ist eine englische, silberne, drevgehäusige Taschen-Uhr, wo an dem Bandeg golbne 
kleine Pettschafte befindlich sind, verlohren worden. Sie ist noch daran kennbar, daß sie 
eine \ Stunde zu spät geht. Der Finder wird gebeten, sie gegen eine angemessene Beloh 
nung an Herrn Heinrich im König von Preußen in Cassel abzugeben. 
17) Bey dem Kaufmann Hühner in der Martinisiraße ist von der besten Sorte Franzbrande- 
wein, die Bouteille zu 14 Alb. zu haben. 
18) Rüben Samuel Blach von Mühlhausen hat diese Messe sein Gewölbe wieder in der Kö- 
nigsstraße in Nr. in. dem Meßhause gegenüber. Er macht dies seinen Handelöfreunden 
bekannt, und verspricht die beßte und aufrichtigste Bedienung. 
19) Es geht den zten oder 6ten August eine.leere Chaise nach Braunschweig oder Hannover. 
Wer sich solcher bedienen will, kann sich im rothen Hirsch in der Holländischenstraße melde». 
Auch ist daselbst ein verdecktes Chaischen, einspännig, zu vermiethen. 
go) In der Martinistraße, ohnweit der Garnisonskirche, beym Kaufmann Ely ist beßter äch 
ter Weinessig, der besonders zum Einmachen haltbar, im Einzeln sowohl als auch in Ankern, 
für billigen Preis zu haben. Auch find neben den bekannten Specerey-Waaren verschiedene 
Sorten achten Frankfurter Schnupftoback, Marino, Marocco und Holländer in billigen 
Preisen zu bekommen. . . . ' .... - •••/ 
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