Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

97 j Z iter Stück. 
38) Donnerstags bett isten August Vormittags 9 Uhr sollen auf dem' 'Fischhautz bey Bettetr- 
Hausen erliche 30 Stück Triffrlämmer, welche im gegenwärtigen Jahr aus den Pfirchen des 
hiesigen Amts gezogen und von vorzügltcher Güte sind, auf das Metstgebot öffentlich verkauft 
werden, welches hierdurch allen Kauflustigen mit dem Ersuchen, bey der Versteigerung auf 
baare Zahlung Bedacht zu nehmen, andurch bekannt gemacht wird. Oberkaufungen den 24ten 
Julius 1805. ' Rurhess. Renterey daselbst. Burchardi. 
Zy) Auf der Oberneustadt in der Frankfurterstraße in Nr. 29. sind Eichen-Bohlen, über 20 
Fuß lang und beynahe Z Zoll dick, zu verkaufen. Beym Hauswirth ist sich zu melden. 
40) Es sind romanische Saiten bey mir zu haben. 
Grosheim. 
4t) Es wird jedermann bekannt gemacht, daß mern zweyter Sohn, Meyer Wertheim/ für sich 
kein eigenes Vermögen besitzt, und daß ich keine Passiva desselben aus irgend einem Grunde 
bezahlen werde. Es wird also jeder gewarnt, demselben ohne mein Vorwissen und meme 
Einwilligung irgend etwas zu leihen. Eschwege den roten Julius 1805. 
Abraham Werthe:»». 
42) Nachdem allbier die Einrichtung getroffen worden, daß alle, vom Hockseeligen Herrn 
Landgrafen Adolph zu Hessen-Philippsthal-Barchfeld, und von Hochdero Frau Gemahlin 
Durchlauchten hinterlassene Schulden, auf einmal bezahlt werden sollen; so werden hier» 
durch Alle und Jede, welche dergleichen Forderungen mit Grund zu machen haben, ersucht, 
selbige zwischen lezt und dem nachstkünftigen October, bey allhlesiger Fürstlichen Rentbey 
anzuzeigen, widrigenfalls nicht weiter auf sie reflectirt werden wird. Barchfeld am izten 
Juin 1805. $• H. Philippstbalische Renthey Hieselbst. 
43) Es ist den 2oten dieses Monats zwischen Frommerehausen und Niedervellmar erne lederne 
Katze mit ohngefehr 80 bis 85 Rthlr., 45 Rthlr. an Hessen 2 Albus-Stücken, das übrige 
an Lbthlrn., verlohren gegangen. Der redliche Finder, oder wer sonst Nachricht davon ge 
ben kann, wird gebeten, solches in der Hof-und Waisenhausbuchdruckerey gegen ein gutes 
Douceur abzugeben oder anzuzeigen. 
44) Etliche Tische, 2 große Spiegels, ein großer Kasten, ein Coffre, verschiedene tannene 
Fässer, nntrelmäsi'g und kleine, ein halb Dutzent Rohrstühle, ein Canapé und ein Sorge- 
stubl , alles noch recht gut, sind aus der Hand zu verkaufen. 
45) Es sucht jemand einen ganz kleinen Ofen gegen einen sehr großen einzutauschen. Die 
. Hof- und Waisenkausbuchdruckerey giebt nähere Nachricht. 
46) " Aus dem Pfarrhause zu Löhlbach sind mittelst Einbruchs nachgemeldete Sachen gestohlen 
worden, als : 1) ein Suppennapf mit Oehren , ganz neu und von gutem Zinn, mir L. be 
zeichnet. 2) ein dergl. von gewöhnlichem Fa^on mit Rand, welcher auf einer Seite sich ab- 
gelöst, auch von gutem Ainu, z) ein dergl. kleineres und von schlechterem Zinn. 4) ern klei 
nes Näpfchen von gutem A-nn, mit E bezeichnet. 5) noch ein kleineres Zmnnäpfchen mitE. 
bezeichnet. 6) 2 flicke Imnschüsseln von einerley Größe und mit E bezeichnet. 7) eine kleine 
f innschüssel mit-5. bezeichnet. 8) 4 stäche Teller, ganz neu und von gutem Zmn, mit E, 
ezeichner. 9) ein zinnener Suppenteller mit E. bezeichnet. 10) 4 Stück flache Zinnteller 
mit E. bezeichnet, und n) 2 kupferne Kessel, wovon einer ein gewöhnlicher Wasserkessel, 
der andere ein Koffeekessel, a f Maas groß. Da nun sehr daran gelegen ist, denen unbe» 
bannten Dieben ans die Spur zu kommen: so werden alle Orts-Obrigkeiten luh oblatione re- 
ciprbct geziemend ersucht, auf die signirte Sachen gefälligst invigklircn, und in dem Fall 
eins oder das andere derselben irgend wo zum Verkauf angeboten werden sollte, weiter nach 
forschen und dem hiesigen Amte davon alsbaldige Nachricht ertheilen zu lassen. Haina den 
toten Julii 1805. Rurhess Iustitzamt daselbst. wachs. 
47) Iw Nr. i. in der Martinistraße, in dem Hausendes Raths und Professors Glaß, sollenden 
29ten dieses am Mntag und den darauf folgenden Tagen Nachmittags um $ Uhr unter den 
ge»
        

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