Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1804, [2])

.^äteL'^Schck. 
K^MMWn ihM ökonomischen Kenntnisse und. chre^^rMhM^MLelsMg.eWr hyMhe- ' 
karischen Sichers' eit von .1200 Rthlr. durch hintänglsihe Zeugnisse legitimiren können, sich im 
.bestimmten Termin Vormittags allhier einstnden, die Hrrncta.tion einsehen, ihre Erklärung i 
jii Protokoll geben und darauf dgs Weitere erwarten mögen. Herrenbreltungen aruytenOctr- 
ber 1804. ; .'Schuchard. • 
4) Mitwochen den Movemher, sollen nachso.lgönde von VultcjüsscheLehngärteuundW'le- 
, sen auf anderweite drey Jahre, an den Meistbietenden verpachte; werden, i; em Acker 
''Haltender Garten vor dem Leipziger Thore, am Wege nach der Pu'loermühle an der sterner- 
' nen Brücke, 2 ) ein iM Äck. >Rnt? grösser Garten daselbst,an dem vorigen gelegen, 3) ein 
Äcker haltender Garten im Waldaner Wege; der lezre an den Wiesen rechter Hand ;.ftr- 
nep.Wiesen1) ,8Z Acker vor dem LechZiget'.Thore, hinter der Pulvermühle, 2) 10 Acker da- 
selbst ntben der vorigen an die Loste stoßend, 3) z% Äcker daselbst dieperts der Löste. Wer 
nun zudem einen oder dem andern Lust hat, mag sich in gedachtem Termine, Morgens 
9, Uhr aufKurfürstl. Regierung eillfinden, sein Gebot thun, und den Zuschlag erwarten. 
Cassel den 2yten Sept. 1824. % B. lV. ÄrrppeU. vi^ (loruwit!'. 
Vermöge eines aus Kurfürsil. Regierung erhaltenen gnädigen Auftrags sollen die adel. von 
Ranische beyde Güther zu Nordecken , den Göbelshof und das große Hofguth genannt, von 
mir, entweder irü Ganzen oder einzeln aufy bis 12 Jahre an den Meistbietenden, von Pe 
tritag 1805 an, verpachtet werden. Diese Güther bestehen ungefehr rn 324 CAck. an Aeckern, 
Wiesen und Garten, freye Hude für 282 Stück Schaafe, den erforderlichen Oekonvrme- 
und andern Gebäuden, sodann einem vor etlichen Jahren zu Wiesen trocken, gelegten krähe 
bey den Gebäuden gelegenen 12 CAcker haltenden Teich. Nachdem ich nun zur össe^rMche« 
Verpachtung Termin auf Dienstag den kten November d. I. Vormittags y Uhr "angesetzt 
habe; so wird solches zu dem Ende bekannt gemacht, damit diejenigen, welche hierzu Lust 
haben, sich in ersagtem Termin zu Nordeckcn bey mir. einfinden, dre nähere Bedingungen 
vernehmen und ihr Gebot thun können, und hat der Meistbietende sich des Zuschlags , wenn 
er zuvor die nötige Zeugnisse wegen seines guten Lebenswandels und daß er ein Oekonomiever- 
pandiger/auch die erforderliche Caution von 1220 §l. zu leisten im Stande ist, s-üva ratisi. 
cstlone Kurfürst!. Regierung, zu erfreuen. Dann wird nachrichtlich bemerkt, daß diese beyde 
Güther nicht allzuweit von Marburg und Giesen entlegen sind, mithin es nicht an Gelegen- 
^ hkit fehlt, die Landesprodukte zu Geld machen zu können, auch findet ein Beständer Gele- 
' . genheit die Oekonomie zu erweitern, indem alljährlich zu Nordecken und Winnen zwey an 
sehnliche von Ranische Zehnden vermaltert auch 5 Fischteiche verpachtet werden. Marburg 
' den 6ten Oktober 1824 . L. N). Tassms, Regierungs-Archivarius. 
5) Das Freyherrlich-Schenckifche Guth, die Schmitte genannt, bey Lehrbach ohn fern Küsters, 
mit einer sehr geräumigen Wohnung nebst einem besondern Hirtenhauö und einigen Wohnun 
gen für Tagelöhner, Scheuern, Stallungen und einer Btandeweinsbrennerey, 34MöttHom- 
terger Maases Aussaat in jedes Feld, Wicsenwachs zu 32 Wagen Heu, einem Gemüs- Gras- 
und Obstgarten nebst einer beträchtlichen Anzahl Obsibäumen an den Wegen/ für 202 Stuck 
Schafe hinlängliche Hude rc. soll Montags den I2ten November dieses Jahres Vormittags 
y Uhr auf gedachtem Guth auf y Jahre, von künftigem Petritag an Meinstbictend' ver 
pachtet werben. Wer nun dieses- Gnth zu pachten gesonnen, kann sich gedachten Tags.daselbst 
< 1 einfinden, nach Beweisen der Zahlfähigkeit darauf bieten, und nach Befinden Zusich/ags ge« 
Wartigen. Rülfenrod bey Homberg an der Ohm am 22ten Sept. 1824. 
Mießcl, v. Schenckischer Gerichtshalter-. 
Zu vermierhen: 
Im goldnen Engel am Markt die erste Etage, bestehet in 2 tapezierten Stuben, großer Kamt 
mer und Küche, nebst separaten Keller und Holzplatz ; die Zte ganze Etage, getheilt oder 
beysammen, sogleich oder auf Chtistag. z *
	        

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