Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1803, [2])

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Dom lytr» December izoz. 
Edtktàorlàngen. 
1) JohaunekZ PMt, ältester Sohn de» dahier verstorbenen Bürger- und Bäckermeister Jacob 
Plirt, ist im Jahr 179z auf feine erlernte Bäckerprofrff.v», mir odrigkeitlichetjErlaubniß, vo» 
hier ans die Wanderschaft gegangen. Seit dem Jahr 1 795 , wschcrseibe von Amsterdam au- 
sich -ur See degedes, hat man non, aller angewandte» Mühe »hngeachtet, nicht die geringste 
Nachricht von dessen Aufenthalt, Leben oder Tod erhalte» können. Da jedoch besten Mutter und 
tiatigeo Schivestrr sehr viele« daran gelegen ist, hiervon Gewißheit in erhallen, indem sie 
ohne diesen die vvroehmenwvllende Erbverchetlung und völlige Aa-einandersetzung nicht gehörig 
bewürken können; So wird gedachter Johanne- Plitt, der bereit- da- r8le Jahr -urückgrl^gt 
hat, oder dessen aSevfallsize Ltibes-Erden hiermit vorgeladen, in dem ein. für allemal auf den 
sttenJaaii 1804 anberaumten Termin, so gewiß in Person zu erscheinen, und sich zu« Em 
pfang seta,è Vermögen- zu legitimiren, al- widrigenfall- ge«tß zu gewärtigen, daß dessen Vèr» 
mögen seinen Erben vor der Hand gegen Eantiou verabfolgt »erden wird. Metter bey Marburg 
ia Kurheffkn de« 2ren December t8oz. 
Lurfürstl. Hess. Stadtgericht daselbst. Ulsth» In 66em Co fix Müller , Stadtschreiber. 
2) Demnach die Gedrüvere Johanne- und Friedrich Stemler von hier, vor langen Jahren in die 
Fremd« gegangen und bisher nicht- von deren Aufenthalt zu erfahren, deren Geschwister« aber 
um Berabsolguvg de- ««ter vormaudlchaftltcher Verwaltung stehenden Vermögen- nachgesucht 
haben; Al-werden gedachte beyde Gebrüdcre Johanne- und Friedrich Stemlrr, oder deren Er» 
hen hierdurch öffentlich vorgeladen, a dato birmen \ Jahr vor Knrfürfil. Stadtgericht zn erfchet» 
um und sich zum Empfang gedachte» Bermögm- zu legitimiren, im Nichrerscheinung-faS aber 
sich zu gewärtigen, baß denen sich grmàten Geschwistern solche- gegen Eaotiou verabfolgt 
«erde. Her-feld de» roten December rSoz. Rurheff. Stadtgericht hrerselbst. Huber. 
z) Elia- Schecke, Gielau- Schecken Sohu au- Eddtgrbaus««, ist seit seinem Knaben. Alter ab» 
weseod uad wenn er noch lebt über 70 Jahr alt. Getue Geschwister und Geschwisterkinder, 
als hie bekannten nächsten Intestar • Erben, haben deshalb um Ueberautwortung seine- Verwb» 
gm-nachgesucht. ES wird daher er, Elias Schecke oder eln jrder der al-Intesta». Testa 
ment»- oder Vertrags » Erbe ein nähere- Erbrecht behaupten kann, hiermit aufgefordert, sich 
so gewiß vor drm titcn Februar 1804 bey hirfigenr Amte zu melden, al- widrigenfalls jruem 
Gesuch dkferirt, er Elia- SÄcke für todt und seine Geschwister für die nächsten Erben erklärt 
»erden sollen. Bovendr« dry Göttiogen den nun November 1803. 
8. H. R. Amt daselbst. G. Th. Gleim. 
e) Nachbenamte, gegen die gnädigst erlassene LaudeSvrdnuvg ausgetretene Lautsniste», als: - 
a) au» den Gerichten Laldera, Reitzberg und von Schenckisch - Ligen : Johanne- Bost, 
p-n Ealdern; G»rlach Wagner, vonKrrvbach; Perer Scheerer, von Noch; 
b) au- dem adelich von Bunlarischen Gericht: Jacob Lange, au- Elben, Joh. Henrich 
Meyer. Joh. Hermann Hagemyrr, Philipp Mette, und Jost Heurich Jacob, ans Llberberg; 
Joh. Jost Komßä^t, und Gottfried Hilgenberg, au- Kirchberg; 
e) au- dem Amt Haina: Johaaae- Klinge. Johanne- Ritter der Ne, Johanne- Ritter der 
rte. und Johanne- Bernhard, sämtlich au-Löhlbach; 
»erden in Gefolge gnädigster Lande-veror-uung vom 9ten Februar 1787, von Ami-wege» 
dergestalt öffentlich citirt, daß sie sich binnen Jahre-. Frist wuderum einzustellen, oder g< grufai- 
z» gewärtigen habe»solle», daß«trihrem Vermöge», de» weiter ergangene» Vrrrrtza»»ge» 
-emä-, »erfahren werde. > ■ v 
Vorladungen der Gläubige». 
i) Je der bey hiesigem Stadtgericht anhängigen Eoncur-fache de- verstorbene» Krämers und Bur» 
zumeiste, s Johann Eomad Heger, ist das Liquidation-verfahren brendek nnd nunmehr «ach Ab« 
TgggggggL zu-
	        

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