Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1802, [1])

Vom iZten Februar 1802. ,97 
а) Ekn Garten auf dem Möucheberge mit vielen tragbaren Obstbäumen versehen und an dem Hm. 
Eontribution-. Keceptor Winckel gelegen, ist zu vermiethen oder gegen ein annehmliches Gebet 
zu verkaufen. Auf Verlangen können § de- KaufgeldeS verzinßlich darauf stehen bleiben. Lrym 
Jodeobrunoen io Nr. 8n. eine Treppe hoch können sich die Liebhaber melden. 
Z) 3« der obersten Cafernrnstraße beym Glasermetster BetnerSdorf ein Logt- vornheraus, hestehet 
in Stube, Kammer und Küche, auf Ostern. 
4) «uf der Oberneustadt vor dem Wilhelmsplatz ein Log!-, bestehend in 2 Stuben, einem Cabt- 
net und einer Grube für einen Burschen, auf Oster«. Die Hof. und Waisenhan-buchdruckerey 
sagt bey wem sich deshalb -u melden ist. , 
5J Beym Horndrechslermeister Mindt in der Schloßstraße, vhnweit dem Brink, in der 2ten Etage 
eine geräumige Stube mit «lkofeu, Kammer, Küche und verschlossenen Holzplatz, auf Verlan 
gen kaun noch eine Kammer dabey gegeben werden, an eine stille Haushaltung, auf Oster». 
б) Auf der Oberneustadt im Eckhaus Nr. 67. am Carl-platz beym Quartierkommrssariu- Romain 
ln der rten Etage eia Logis, bestehet in einem Saal, z Stuben, z Kammern, 1 Küche, »Bo 
den, i Keller, i Holzstall und Mitgebrauch des Waschhauses, auch allenfalls Stallung für z 
Pferde, sogleich oder auf Ostern. 
7) In der Martiuistraße in Nr. 1. beym Herr« Rath u. Prof. Glaß die 2te Etage, bestehend au- 
z Stuben und einem Cabtner tapezirt, vornheraus, daran Speisekammer und Küche, 2 Kam 
mern hiuteuhinau-, nebst einem großen Vorplatz. im Hof einen verschlossenen Holzplatz, gemeiu- 
schafrlicher Gebrauch der Waschküche, nebst einem guten Keller; die rre Etage, bestehend auS 
» Stuben und Kammern tapezirt, einer Domestikenstube und Kammer, Speisekammer, vnd Kü 
che, verschlossenem Holzplatz und Keller nebst Mitgedrauch der Waschküche, auf Oster». 
5) Bey der Frau Wittich in der untersten JohauneSstraße ein Logis, bestehend au- 1 Stube und 
Küche, und einer kleinen Stube hintenan-, auf Verlangen kann noch eine Kammer gegeben wer 
den, auf Ostern. 
rv) In dem ehemaligen Won-gyhnschen Haufe ei« Logis z Treppen hoch, bestehet au- Stube, 
Küche, verschlossenem Vorgang und Boden. Desgleichen eine Wiese vor dem Holländischenthor 
an der Ahne, nebst daran. gelegenen Stück Land. zusammen bey nahe 6 Acker groß. Bey« 
Kaufmann Hclmuth r Treppen hoch ist sich zu melden. 
11) In der untersten Jecobstraße in des verstorbenen Schvtzjuden Jfaae Nathan- Behausung fol- 
genve Lozi», als: in der erste« Etage ein tapezierter Saal, 1 Stube, 2 kleinen Kammern und 
hinrenaus 2 gemalte Stube»; in der neu Etage ein tapezierter Saal, eine tapezierte Kammer, 
Küche und kleine Kammer, nebst » Stuben hintenauS; in der zreu Etage ein tapezierter Saal 
nebst Kammer, Küche und eine kleine Kammer, hintenan- Stube und Kammer, nebst Keller 
und Holzplatz zu jedem Logis, einzeln oder beysammen, sog'elch oder auf Ostern. Nähere Nach 
richt geben die Vormünder Juda Salomvu Abraham, und Nathan Simon Michel. 
12) In der ThomaSstraße beym Korbmacher Johannes Fischer ein Logt- 3 Treppen hoch , beste 
hend in i Stube, Kammer, Küche «od Platz für Holz zu lege«, an «ine« stillen Haushalt. 
Auch eine« Marten vor dem Weeserthor im Mittelwege gelegen. 
13) Inder Frankfurterstraße in Nr. 54. am H-nserden Stube und Küche, im Hinterhaus 1 Stube 
und Kammer, einen räumlichen Keller, verschlossenen Holzplatz, einen Schweiuestall, Platz auf 
dem Bvdem, auch das Wasser auf dem Hof, auf Ostern. 
14) Bey der Frau Verwalteria Engelhardt in der Unremeustadt in der WaifenhauSstraße dke un 
terste Etage, bestehet in 1 Stube und Rebeukammer, einer kleinen Stube hintenaus, i Küche 
«ebst Speisekammer, Keller, Platz für Holz und gemeinschaftliche- Waschhaus, auch kaun auf 
Verlangen ei» Schweiuestall dabey gegeben werde«, auf Ostern. 
15) I» des Gvldfabrtkant Wagners Behanfung die 2te Etage im Flügel, dem Meßhaufe gegen 
über, bestehend au- einem Saal und 'Z mittlern Stuben vornheraus, einer kleinen Brdieutevstube, 
Küche, verschloffeuen Vorgang, verschiedene» Kammern auf dem Boden, Keller, Holzplatz 
auch Stallung zu 2, 4 »♦ 6 Pferden, einzeln oder beysammen. 
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