Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1799, [1])

lyr ytes Stü<k. WW 
der Schuhgallerke in Nr. rrz deS MeßhauseS und alle Sorten Saffianfelle kn Nr. 17 4m grosses 
Meßplatze um billige Preise zu verkaufen haben. 
rz) Bey Samuel MarcuS Levi auf dem Markt sind von den beßten Sotten große und kleine Spie« 
gel, um billige Preise zu haben. „ 
16) Beym Tapezier Schäfer bey der großen Kirche, am Gasihof Stralsund wohnhaft, sind ver, 
schiedeue Mendels, als: SophsS, besonders gut mit Pferoehaareu ausgepolstert, Ottemauen, 
' verschiedene Sotten dauerhafte Stühle, wobey e,n Dutzend von Kirschenholz befindlich, und etliche 
komode Ruhstühle billigen Preises Zu verlassen. 
17) Es werde« verschiedene Sorten reine Feldtauben zu kaufen gesucht;'den Käufer d^rsekben ör, 
- fahrt man in der Waisenhausbuchdruckerey. 
18) Demnach das hiesige Samrtzvspital eine beträchtliche Quantität Rübsaamen,'welcher zum 
x>ehlsch!agen sehr gut qualificirt ist, im Vor-alh zum Verkauf liegen har; So wird sieches hier, 
mit öffentlich bekannt gemacht, damit Kauftmeressenlen es wissen, iuta sich um den Ankauf be- 
. der Behörde melden mögen. Cs dient hrerbey zur Nachricht, daß das hiesige Gema- stark, und 
völlig dem Hessen »Hornberger gleich ist. Haina den rten Febr. 1 79 ^i. 
dürstl. Game,-jruchlschreiberey. R.eccius. 
19 ) Für die von einem dürftigen Professieuisten mir zugestellte 25 Alb. für Arme, sage» diese ihrent 
Wohlthäter hiermit öffentlich den wärmsten Dank. Cassel am i8ten Febr. 1799. 
chötz, Pfarrer. 
so) Zustehenden Mittewochen den 27ten Februar, Nachmittag- um zwey Uhr, sollen nllhier auf 
dem Tdpfenmalkt in deS Hrn. Holzapfels Behausung verschiedene seidene uud andere FrauevS, 
kleidungsssücke, auch sonstige Effecten, auf das Meistbietende gegen- baare Bezahlung verkauft 
' werden. Cassel am l9leu Febr. »799. 
0,1) In der obersten Jacvbsstiaße in Nr. 241 sind alleMeubels, Cemmoden, Schreibfecretai'rS, 
eine zweischläfrige Bettspanne mit dem Vorhang, sodann Tafelgedecke, Küchengeräthe und ei« 
im besten Stande befindliches Klavier, billigen Preises zu haben. 
ai) In bevorstehender Messe sind wiederum auf der ersten Gallerie in der Boutique Nr. 165. verfehle« 
Vene Sorten Thee und Rauchtobacke, in billigen Preisen zu haben. 
23) Ein große- Fahrrhor, so gut wie ne«, ist mir denen dazu gehörigen Beschlägen, in der Pauli« 
straße Nr. 5 * 5 , 3 u überlassen. 
24) Montags den qten künftigen Monat- und die folgenden Tage sollen in de- hiesigen Stadtban, 
tzermeisterS Diemar Behausung in der Schlofistraße verschiedene Mobilien und Effecten. an Gold, 
Silber, Zinn, Kupfer, Messing, Porcellain, Eisen, hölzern Hausgeräthe, Mannskleidungen, 
Leinen, Betten, Comlvirs, Tischen, Stühlen und dergl., fernereine complette Drehbank nebst 
dazu gehörigen Instrumenten, etliche Pcndulen und verschiedenes, besonder- für einen Uhrma 
cher dienliches Handwerkszeug, wie auch einige Gewehre, öffentlich an den Meistbietenden gegen 
baare Bezahlung verkauft werden. Kauflustige können sich dahero daselbst de- Nachmittags um 
% Uhr einfinden, bieten, und der Meistbietende des Zuschlags gewärtige«, wobey zur Nachricht 
. dient, daß die erstandenen Sachen Mittwochens - und Sonnabends ohnfehlbar abgeholt werde, 
müssen, als solche sonsten auf des Käufers Gefahr wieder ausgeboten werden sollen. Cassel de« 
Uten Febr. i?99. . Stender, Hofgerichtsregistrator. Kraft Auftrags. 
25 ) Donnerstags den -ten März Nachmittags von 2 Uhr an, sollen auf hiesigem Rathhaus ei« 
Vorrath feinen blauen und weißen Tuchs, eiue Secuhr in einem stehenden Gehaus, imglcichr» 
eine tvmbachene Uhr , gegen sofortige baare Bezahlung auf das höchste Gebot verkauft werbt». 
Kaufitebhaber haben sich alSdann daselbst einzufindcn. Cassel am 12ten Februar 1709. 
H. E. Lock. Sladffekretar. 
,6) Der Saltlermstr. Seippell in der Martinistraße hat einen sogenannten Pallartwagen, welcher 
sehr bequem in der Stadt und auf Reisen zu gebrauchen, zu verkaufen. Der Kasten ist mit 
grauem Tuch ausgeschlagen, worüber noch ein Ueberzug von Portenkattun nebst vielen Bequem. 
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