Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1797, [1])

Kasse lischt 
Mb 
Mit Hochfürstlich . Heßischen gnädigstem Privilegs. 
4-5 
22 ^ 
Stück. 
Montag -en 290 May. 
Ediktalvorladungen. 
1) /As ist Johannes Gröllwitz, der zu Wichdorf, hiesigen Fürstl. Amts Gudensberg, ledigen Stan- 
-es verstorbenen Anna Maria Jacob unehel. Sohn, vor geraumen Jahren in die Fremde ge 
gangen, ohne von seinem Aufenthalte etwas bekannt werden zu lassen. Da nun von dessen An 
verwandten um die Verabfolgung seines 325 Rthlr. 31 Alb. an Kapitalien betragenden, subcura 
" sichenden Erbtbeils nachgesucht worden: als werden bemeldeer Johannes Gröllwitz, wann er noch 
am Leben seyn sollte, oder besten.rechtmäßige und deshalb sich zu legitimirende Letbeserben, fall- 
er deren nachgelassen hätte, von Amtswegen hiermit eviaaluer vorgeladen, in dem auf Freyrag 
den ulen August schierskünftig bestimmt«» Termin, Morgens 9 Uhr vor hiesigem Amt zu erschei 
nen und wegen Empfangnehwung solchen Erbtheils sich zu melden, widrigenfalls aber sich zu ge 
wärtigen, daß solches dessen Jnrestaterben verabfolgt werden solle. Gudensberg den üten May 
, 1797. 8. Hess. Justiz-Amt baseivst. '8- P. Victor. 
L) Des hiesigen Bürger und Handelsmanns George Keil Sohn, Henrich Keil, welcher die Hand- 
- lung erlernt, ist vor 30 und mehreren Jahren auf Reisen gegangen, und nun seit 12 Jahren bat 
man von dessen Aufenthalt, Leben oder Tod nichis erfahren können. Da nun dessen Mutter ver- 
i siorbe«, und dessen Vatter und Geschwister um Verabfolgung des Mütterlichen ihm annoch 
gebührenden Ambe ls Vermögens, zuvor aber um dessen Edicral Vorladung bey hiesigem Fürstl. 
Stadtgericht nachgesucht und dies- per Decretum erkannt worden: So wird vorgemeldker Hein- 
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