Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1796, [1])

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lite$ Stück. 
ter und fleißiger Hauswirthe rc. z) Gewerb e. Was sie befördert und erleichtert; neue Ermü 
dungen und gemachte Erfabrungeu; Lebensbeschreibungen thätiger u. geschickter Kaufleute, Künstler 
und Handwerker rc. 4) Erze hlung en. Diese Rubrik wird sich damit beschäftigen, Srttsamkeit, 
Menschenliebe, Rechtschaffenheit, Mäßigkeit, Sparsamkeit, Kindestreue, Elternliebe und Eltern« 
freude zu fördern, die Pflichten des geselligen und häuslichen Lebens anschaulich zu machen, und 
den Undank, Eigennutz, Selbstrache, Prozeßsucht, fv wie den Aberglauben — mit feinen schäd 
lichen Folgen — zu schildern. 5) Vermischte Nachrichten. Alles, was nicht unter die 
vorhin bemerkten Satze paßt, und doch in mancher Hinsicht zuln Vergnügen und Nutzen der 
Leser gereicht, findet hier seinen Platz. 
Von eben genannter Chronik erscheinet alle Monat ein kleines Heft von i\ Bogen in Octav, 
also im Jahr zo Bogen. Es sol darauf fürs ganze Jahr pranumerirt, oder vorausbezahlt wer 
den; und sobald eine hinlängliche Anzahl Pranumcranren da ist, daß die Kosten d.s Drucks kön 
nen bestritten werden: so wird der Druck angefangen. * Unterzeichneter, der um die Ueberneh- 
mung einer Collektur zu diesem Werkchen ersucht worden, wird aber nicht die ganze Pränume 
ration auf die zo Bogen voraus verlangen; sondern es, zur Bequemlichkeit mancher Liebhaber da 
zu, so einrichten: daß bey der Bestellung Alb. auf das Eche Heft bezahlet; und beim Em 
pfang desselben wieder 2^ Alb. aufdas zweite Heft und sofort; folglich der ganze Jahrgang nicht 
höher als zo Alb. mit Einschluß des Porto und alle übrige Speditionsgebühr. zu stehen kommen 
sol. Ein sehr leidlicher Preis für ein so nützliches und wegen ferner Mannigfaltigkeit, unterhal 
tendes Buch! Wobey man sich aber ausdrücklich bedinget, daß, wer das erste Heftchen nimmt 
und darauf bezahlt, auch bis zu Ende des Jahrganges kontinuiren müsse. Daß der Hr. Her 
ausgeber mit seinen Gehülfen bei der Klasse des Publikums, für das sie eigentlich schreiben, Bei 
fall erhalten werde, daran ist nicht zu zweifeln. Auch zweckmäßige Beiträge von andern Schrift 
stellern werden angenommen; dieselben belieben nur ihre Beitrage entweder an das Königl. und 
Churfürst!. Oberpojkamt zu Hannover, oder, an das Herzog!. Braunschw. Postamt zu Holzmin 
den, welche beide wohllöbl. Postämter die Hauprspedirionen übernommen haben, aber poftfrei, 
mit der Signatur) Die Chronik für Niedersachsen betreff nb, einzusenden. Allenfalö können sie' 
auch an mir, zur fernern Besorgung eingesandt werden. Solre einem oder dem andern Liebhaber r 
es gefällig seyn, den ganzen Betrag von 30 Alb. auf einmal zu bezahlen: so steht solches dem- * 
selben frei; wogegen er einen Schein erhält, und dresen beider Abforderung eines Hefts, (des 
sen Ankunft durch diese Zeitung wird bekannt gemacht werden) nur vorzeigt. Cassel am 24km 
Februar 1796. Larmeier, Fürst!. Hess. Oberkommissär. 
Anzeige. 
Endl'ch ist der dritte Band der so beliebten Gallerie für Herzens -und GeisteSbtl- 
duna, bifonders dem Schönen Geschlechte gewidmet, von dem kön. preuß. wirk!. Kriegs- und 
Doma'.ncrckammcr Sekretair, Hm. Rehm. in Ansbach, angekommen, nachdem ein gntdenken- 
der Mann, Herr Mftler, Buchdrucker und Buchhändler in Schwabach, den Verlag und die „ 
Spedition für eben den wolfeilen Preis, wie Hr. Nehm ihn gesezt harte, davon übernommen, da ^ 
Hr. Sekr. Nehm, wegen seiner jetzigen Lage und Geschäfte, dieErpedirion des Selbstverlags un 
möglich mehr bewirken konte. Dieser dritte Band enthalt: XII. sdie Numern der Rubriken ge- ©; 
hen mit den zwey vorhergehenden Banden in der Zahl fort] vermischte Briefe; XIII. phpsika- * 
lisch- Merkwürdigkeiten; XIV. vermischte Denksprüche; XV. vortreffliche Gesundheitslehren, 
und XVI. historische Merkwürdigkeiten. Das Exemplar kostet, wie bey den vorigen Banden, 
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