Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1796, [1])

174 ' r ytes Stück. 
42) Meine sonst immer bestandene hiesige Meß-Vsntike habe ich verändert, und'bin in dieser Messe '< 
in der Communications-Gallerie, oder besser: in rer Gallerte gerade gegen Herrn Nagel d.jüng. 
über hinunter vom Eck an in dkr Uten Bontike Nr. »87. die seit langen Jahren Herr Schmidt 
von Eisenach besessen hat; mit einer wohl assortirten Niederlage, ganz neu uud schön erhaltener 
seidenen Modewaaren, MuslinetS, Muslins, in glatt-geblümt- mid gestickt; Lynvns in glatt 
«nd gestickt, welße Waare, Sommerzeuge, samt noch mehrere in dies Fach einschlagende Arti 
kels versehen. Ich bitte um gefälligen Anspruch, indem ich jederzeit die billigste Bedienung ver 
sichere. Heinrich Lalkeisen. : 
43) In der Nacht vom röten aufdeniyten dieses stnd vernrittelst gewaltsamen nächtlichen Em- 
bruchs nachstehende Sachen aus einem gewissen Hause dahier entwendet worden, als: i) eia 
'silberner Eßlöffel von z Loth, ohne Zeichen; 2) eine kupferne Caffee- und Milchkanne; A) eiw 
kupferner Feldkessel von 2 Eimer; 4) ein dito von einem Eimer; 5) ein kupferner Theekessel; 
6 ) ein Mdrsel von Messing ; 7) ein Dutzend Zinnteller mit dem Zeichen des Engl. AinnS; 8) 
Vier große und zwey kleine Zinnschüsseln; 9) zrvcy bergt. Suppennapfe; 10) cm halb Dutzend 
dergl. Löffel; u) ein Deckkorb, wvrinncn ein Tischtuch und 6 Servietten von dem kleinen Eck- 
fieinmnster, und 4 Dutzend Messer und Gabeln; ta) eine Kuchenpfanne; iz) ein Bügeleisen^ 
-«nd 14) etliche und vierzig Pf frisch angeräucherten Speck Da nun an Ausfindigmachung oes 
'Diebs vieles gelegen, so wird solches andurch bekannt gemacht, mit dem Ersuchen, fals etwa ein 
oder das andere Stück von denen gestohlenen Sachen zum Verkauf angeboren würde, de« ver 
dächtigen Besitzer sofort arretiren zu lassen und Fürstl. Amt dahier davon Nachricht zugeben. Trey-^ 
sa den l8. Febr. 1796. H.L. Biskamp. 
44) Indem ich meine« Freunden den besten Dank für den besondern Beyfall bringe, mit dem sie 
weine im 7ten St. d. Zeit, angekündigte blaue Tinktur aufgenommen haben, nrache ich hierdurch 
- schuldigst bekannt: daß sie nun zu mehrerer Bequemlichkeit der Käufer, bey dem größesten Theib 
der b esigen Herren Kaufleute, so mit Gewürz - Waare handeln, für den nämlichen Preis, wofür 
' ich sie verkauft, und von derselben Güte zu haben ist; es soll mir desfalls lehr angenehm seyn, 
wenn sie sich deswegen nur allein an selbe wenden, da ich ohne das sehr abgelegen wohne. Die 
.Herren Kaufleute ersuche ich', diejenigen Auftrage, womit sie mich beehren wollen, nur dem Kauf- 
* mann Hrn. Wilhelm Brauer zu übertragen, da sie denn prompt zur möglichsten Zufriedenheit be 
sorgt werden sollen. . George Everk Habich. - 
. Besondere Anzeige. 
Auf höchsten Befehl wird hierdurch bekannt gemacht, daß niemand, wer es auch seyn mag, erlaubt 
seye über dasBvuttngrm und die Nebenwege in der Aue zu reiten. Cassel den lyren Februar 1796V 
Aus 8ür fil. pol ice p - Lommission. 
Bücher zu verkaufen. 
1) Es macht der Verleger der Sammlung Heßischer Landesordnungen, Buchbinder Seibert, lsterdurch 
bekannt, daß, wer die Sarmnlrmg bis BXJÍ. p^g. 364.7ten Theiles noch incvmplet besitzet, das 
Fehlende sowohl, als das ganze Werk noch bekommen kan. 
2) Bey dem Buchbinder Mourguel am Markt: Fraucks medicmische Polizey, 12 Th. 3 Rthlr. 
Bernsteins chirurgisches Hcnrdbnch, 8 Th. 2 Rthlr. gGgr Desselben Handbuch der GeburtShül- 
fe, 6 Th. i Rthlr. 12 Ggr. Geschichte der Kreuzzüge, 3 Th. 2oGgr Trauriges Schicksal der 
Stadt Mannheim, oder Tagebuch von deren Einnahme durch die Franzosen den roten Septbr. 
1795, dis zur Wiedererobernng durch die Kaiser!. den 22ten November 1795. 9 Alb. Cannengie- 
Cers veciüiones, komplet 13 Th. in 4to 5 Rthlr. »6^>gr. Sodann «och ein recht gut eonditiomrt 
Hederichs latenischcs Lerrcon, 3 Bde. hlbfrzbd. 6 Rthlr. 6 Gar. ?eleticrs Lorpus guri» Lsnonir», 
Äd« 5 Rthlr. vowWolffs mglhews ischr Wissenschaftt«, 4 Bde. »Rthlr. 8 Ggr. 
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