Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1796, [1])

Iter Stück. 
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-) Zn dsr Schloßsiraße bey dem Brauer Weige die 2te Etage, bestehet in Stube, Kammer, KL« 
che und » Kammer himenaus, auch Schweinestall und Platz für Holz zu legen; auf Ostern. 
7) In der Hollandischenstraße in Nr. 567. die 2te und zte Etage, bestehet jede cusz bis 4 Stu 
ben und eben so viel Kammern, Küche, Stallung, Boden und Keller, einzeln oder beysammen; 
sogleich oder auf Ostern. . . 
8) In der Marlinisiraße bey Joel Ztzig die Zte Etage und daö ganze Hinterhaus, mit und ohne 
Mendels; sogleich. 
$> Zn Nr. 829. auf dem Töpfenmarkt bey dem Kramer Schnell in der 2ten Etage i Stube, Kam- 
wer »md Küche ; in der ztcn Etage 1 Srube, Kammer und Küche; sogleich oder auf Ostern. 
10) In der Siebrechlschen Erben Behausung in der Elisabetherstraße ein Logis hinten nach dem Pa 
radeplatz, 2 Treppen hoch, bestehet in r Stube» nebst Küche; künftigen Monat. 
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Personen, welche Dienste suchen: 
r) Ein Bursch, der mit Pferden gut umzugehen weiß, und wegen seines Wohlverhaltens die besten r) 
Attestare vorzeigen kan, wünicht als Kutscher oder Reitknecht, in oder außerhalb Cassel, anzu» 
kommen. Nähere Nachricht ist bey dem Bedienten des Hin. Rcgicrungsralhs Kopp in der Kb- 2) 
nigssiraße zu haben. ^ . 
2) Eme junge wohlgezogene und geschickte Frauensperson, von honetten und »ermöglichen Eltern, 
wünscht, ohne eben auf einen Lohn zu sehen, als Gesellschafterin, in ein bürgerliches Haus zu 
kommen, und an allen häuslichen anständigen Arbeiten theil zu nehmen. Die Waisenhausbuch-4) 
druckerey gibt Nachricht. 
3) Ein Drusch von gcftzmi, Jahren, so Fristren kan, wünscht bey eine gute: Herrschaft zur Aus- ' 
Wartung, oder auch bey 1 oder 2 Pferde, in Dienst zu komme»». 
4) Ein Mensch von »8Jahren, welcher sich in Schrciberey und Rechnung geübt, auch schon indem. ] 
selben Fache gedient hat, wünscht.in- oder ausserhalb Cassel in Condition zu kommen. Die War- 
senhaus-Buchdruckerey gibt Nachricht. 5) 
Personen, welche verlangt werden: $ 
1) Ein lediger Mensch von geseztem Alter, der mehr gedient hat, die Aufwartung, auch Herren zu I 
frisimi versteht, allenfalls auch Damens co estiren kann, und von seiner steten treuen Rcchtschaf-8) 
fenyeit und gmeu Ausführung die besten Attestate vorzuzeigen im Stande ist, als Bedienter hier < 
rii Cassel gegen einen guten Lohn. Die Waisenhausbuchdruckerey sagt, wo sich zu melden ist. Ver, Í 
heyralhete haben nicht nöthig, sich zu bemühen. f 
2) Auf einem Hannöverschcn Amte, eine Meile von Hannöversch- Münden und drey Meilen von 8 
Cassel, wird ein noch junges Frauenzimmer von guter Erziehung und Bildung, als Gesellschafter-) 
rin gesucht. Jedoch sind zugleich die ihr anständigen Geschäfte des Landhaushalts mit zu üben e 
nehmen, ^olre cs hierin an Kcmunjsscn fehlen, so wird die Frau des Beamten ihr gern die n-, e 
thige Anleitung geben, wenn nur Lust vorhanden ist, sich Haushaltskenntnisse zu erwerben. Ma» g 
bitter, sich wegen der von ihrer Seile zu machenden Bedingungen, an den Herrn AmrssDbervoat>o) 
Fortmüllcr zu Meensen, Amts Brackenberg bey Münden, m frankirtcn Briefen zu. wenden. d 
g) Ein Bursch bey 2 Pferde, der auch eine Chaise fahren kan. u 
4) Eine gute Köchin, sogleich oder auf Ostern; sie muß gute Zeugnisse ihrer vorigen Herrschaft^ U 
vorzeigen können. Nähere Nachricht ist in der Carlsstraße Nr. 62. 2 Treppen hoch zu erftaaerr/t) 
5) Eine gute Viehmagd auf Ostern,^ Die Waisenhausbuchdruckerey,sagt, wo, n« 
. ' . W 
Kaprtalren, welche auszulehnen: ™ 
1) 39000 Rthlr. zu 4 vCr. einzeln oder beysammen, welche, so lange die Zinsen richtig abaekraLk! 
«erden, nicht anfgekundigt «erd«. Der Kausma,« Hr. Strabe gcht Nachricht, ' $
	        

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