Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1795)

Dom 25km May 1743- 39S 
sich, welches Haus ganz ausgebauet und in dem besten Zustand ist, und von welchem nur alk- 
1 jährlich i2 Batzen in ven hiesigen, und 6 Batzen in den Ellenhauser Kirchenkasten entrichtet werde» 
l müssen, übrigens aber. außer der gewöhnlichen Rittersteucr, von aller Conttibution und sonstig 
' gen Abgaben befreyet ist, mit dem dahinter gelegenen Bauplatz, welcher zum Garten angelegt 
> worden, und ebenfalls keine Grundzinse-sondern monatlich 12 Heller Contribution und jährlich 
Z Schillinge in die hiesige Stadtkammerey abgibt; b) einen ganz neuen Bau auf dem Hof mit 
Pferde-und Küh-Stallung auch Heuboden versehen; c) ein ganz neues Wohnhaus in der Kugel- 
gasse, am obigen Hause und der Straße gelegen, worinn sich 3 geräumige und gut eiugerichte 
Stuben nebst Alkoven, weniger nicht ein Back-und Waschhaus befinden und Comribuable ist; so 
dann ci) einen Bauplatz daran, unter welchem ein gut gewölbter Keller liegt, aus freyer Hand 
°, an den Meistbietenden zu verkaufen, und sind bereits darauf 4200 Fl. geboren worden. Wer ein 
mehreres bieten will, kan sich bey Unterzeichnetem Freytags den 29m, May, Vormittags 10 Uhr 
1 einfinden und das weitere gewärtigen. Marburg den 6ten May 1795. 
Wepler, Regierungs-Procurator. 
rz) Die dem Hrn. Oberstlieutenant Bode, eigenthümlich zugehörigen und in der Weiffensteiner-Vor- 
stadt gelegene 3 Häuser mit denen dahinter liegenden Gartens, stehen einzeln oder zusammen zu ver 
kaufen, und sind die nähere Bedingungen des Verkaufs zu vernehmen bey mir 
> Bode, Platzmajor. 
1 26) In dem anderwärts auf den iten Junii dieses Jahrs anberaumten Verkaufstern.in, soll das, 
- des Lohgerbermejsters Christ. Ludw. Ihlen Ehefrau und Kindern dahier zugehörige iu der Mit 
telstraße gelegene Wohnhaus samt Erbgarten, nochmalen öffentlich vor hiesigem Stadtgericht 
ausgebotten, und mit dem lezteren Gebot derer 222 Rtlr. der Anfang gemacht werden. Wer dem 
nach ein mehreres zu bieten gesonnen ist, kan sich genannten Tages auf hiesigem Rathhaus ein- 
> den, bieten, und der Meistbietende nach Befinden der Umstände des Zuschlages gewärtigen. 
1 Wolfhagen am 5. May 1795. i5- H. Stadtgericht daseibften. H. Gerhard. 
' 27) DaS Haus auf dem Töpfenmarkt Nr. 829. der Judenschule gegen über, welches zu vielerley 
Gewerben schicklich, und bis unter das Dach wohnbar ist, stehet aus der Hand zu verkaufen. Die 
Waisenhausbuchdruckerey sagt den Verkäufer. 
28)' Es soll deS hiesigen Peruckeumachermstr. George Wilhelm Albus Garten allbier vor demCöllni- 
schenthor zwischen dem Hm Hofgerichtörath Asbrand und Kaufmann Weber gelegen, in dem auf 
>! Donnerstag den iZren Junius anberaumten Subhaftationstermifi öffentlich aufs höchste Gebor 
' verkauft werden. Wer nun darauf bieten will, kan sich alsdann vor hiesigem Stadtgericht zu 
früher gewöhnlicher Gerichtszeit angeben, bieten, und der Höchstbieteude dem Befinden nach die 
- Adjuvicativn erwarten. Cassel den 24ten März 1795. 
Ex Commissione Senatus. E. jRocb. Stadt-Secretarius. 
' . ry) Vermöge von Hochfürstl. Regierung dahier erhaltener Commission, ist zum öffentlichen Ver 
kauf der dem Hrn. Baron Carl Friedrich von Rheims, zustehenden neuerbaueten, dahier in der 
I, mittelsten Casernenstraße zwischen dem Wirth Franz Heinrich und der Witwe Fehr gelegenen Be- 
[ Hausung, nochmaliger Subhastativnsterunn auf Donnerstag den 2ten Julius anberaumt wor 
den. Wer nun darauf bieten will, kan sich im Termin vor hiesigem Stadtgericht zu früher ge 
wöhnlicher Gerichtszeit angeben, bieten, und der Meistbietende dem Befinden nach die Aojudi- 
calion erwarten. Wobey zur Nachricht dienet, daß mit dem darauf geschehenem Gebot derer 
' 1962 Rthlr. der Anfang beym Ausbieten gemacht werden soll. Cassel den i2ten May 1795. 
l Bürgermeister und Rach das. 
- 30) Es will der Sohn der verstorbenen Witwe Langin sein elterliches Haus, das zu allen Gewer 
ben schicklich und in der Bremersiraße au des Stadtzimmermstr Arendö Witwe gelegen ist, aus- 
der Hand verkaufen. Der Buchbinder Mourguet am Markt gibt Nachricht. 
' zr) Das Haus Nr. 73. in der Carlsstraße, welches zu einem jeden Gewerbe ungemein schicklich 
und mit writläufiigem Gelaß versehen ist, stehet aus der Hand zu verkaufen. Die gegenwärti 
ge Eigenthümerin gibt Nachricht. Der-
	        

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