Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1794, [1])

Dom rsten April 1794. 365 
. I5) In der Martinisiraße am Hof-Hospitat in Nr. 80. in der tten Etage eine iapezierte Stube, 
3 Summern, räumliche Küche, Kelle» platz für Holz, und in der Zten Etage eine Stube, 2 Kam 
mern, große räumliche Küche, Kelln platz für Holz, erste sogleich, oder beyde auf Johanni. 
r 16) In der.Paulistraße Nr. 508. in Hr. SpohrS Haus auf dem Hau-erden eine Stube, Kammer, 
* Küche und ein Kramladen, nebst Holzstall und Keller, kan auch ein Boden dabey gegeben wer« 
* den; auf Ostern oder Johanni. Man kan sich desfals bey ihm in der König-straße melden. 
> 17) In der Marstallerstraße, oder Taankepfortc, in des Handelsmann Friedrich ÄeidemcyerS Hause 
die 2te Etage, bestehend aus zStuben (wovon2 tapeziert) zKammern, theils sogleich, theil- 
auf Johanni; eö kan auch i Keller und 1 Holzstall dabey gegeben werden. 
18) 3« der mittlern Johannesstraße bey dem Weinschenker Schaub ein LogiS mit oder ohne Meu- 
beln für ledige Personen; sogleich. 
I 19) Bey der Wittwe Kaufmann Langen in der Martinistraße ein Logis für eine stille Haushaltung, 
bestehend in einer tapezirten Stube mit Alkoven, t Kammer und Küche; sogleich. 
1 I so) In der untersten Jacoböstraße nahe vor dem Schloß in Nr. 252. in der ersten Etage 1 Stube 
mit Alkoven, Kammer und Küche; desgleichen in der dritten Etage i Stube, 2 Kammern nnh 
Küche; sogleich oder auf Johanni, und «st sich deSfals vor dem Schloß in Nr. lgü. zu melden. 
! 21) Auf der Oberneustadt in der Königsstraße in der Witwe Wasmuthen Behausung die zweyte 
Etage, besteht in 2 Stuben, 2 Kammern und Küche; sogleich oder auf Johanni. 
32 ' In der Martinistraße Nr. iy. in deS Bäckermeister Schwarzenbergs Behausung im Vorder- 
hau- Stube, Kammer und Küche; sogleich. 
2Z) Bey dcr Witwe Keßler,, am Markt l Stube, 2 Kammern und eine Küche, noch eine Stube mit 
* Alkoven und einer Küche; sogleich oder auf Johanni. 
24) Auf der Oberueustadt in der Fraukfurterstraße in Nr. 21. eine Treppe hoch ein LogiS, eine 
Stube, 2 Kammern, große helle Küche und Keller, auch kan auf Verlangen ein Schwcmestall 
dabey gegeben werden; auf Johanni. 
' aO In der Schloßstraße in Nr. 152. die erste und zweyte Etage nebst Dcdientenstube, Kammern, 
' Heuboden, Pferdestall und Platz im Keller sogleich; mir oder ohne Meubcls. 
rb)' In der JohanneSstraße in der Behausung des Kaufmanns Joh. Henr. Pugge feel. Witwe, ein gro» 
I ßer Saal der auf Verlangen kan durchschieden werden, nebst Vorkamin , eine große Stube licbfl 
Alkoven, eine große helle Küche, separater Holz-und Kellerraum, alles neu gebauer, und die Zimmer 
mit schönen Tapeten versehen, mit oder ohne Meubels; auch kan auf Vrrlangeu noch eine große 
Kammer dabey gegeben werden; sogleich oder auf Johanni, an einen stillen Haushalt. 
I ft-) In des Mannheimer Bierbrauer Conrad Echten,achS Behausung in der Königsstraße, in der 
'‘ 2tcn Etage, 2 Stuben bcnebst Saal vorneherauS, und Küche und Kammern. 
Pertonen, welche verlangt werden: 
1) ES wird auf Johanni eine Köckin gesucht, welche recht gut kochen und backen kann; und ist sich 
! deshalb bev dem Hn,. Hausmeister Letz zu melden. 
' 3) Ein Reitknecht, welcher gut mit Pferoen umzugehen weiß, auch etwas von der Aufwartung 
verstehet, er darf nickt unter 25 Jahr alt, und muß odnverheyrathet sevn; derselbe kan gleich 
oder nach Verlauf von enriger Zeit in Dienst treten; die Wailenhausbuchdruckercy gibt nähere 
Nachricht. . _ , 
Personen, welche Dienste suchen: 
1 ,) ES wünscht jemand, der seine juristische Studia auf Universitäten vollendet, und verschiedene Jahre 
hindurch i" pr,»i bey hiesigen Gerichten gearbeitet bat, bey einem Justiz-Beamken gegen billigen 
Gehall Emplvi zu finden, auch ist derselbe auf Erforden, erbötdig, der Jugend dabey Jnsor? 
matiou und Erziehung mitzutheilen, und verbürget für die allenthalbige Fähigkeit seine akademi 
sche und andere bewahrte Zeugnisse. Der Ober-EemmiffariuS Barme,er gibt nähere Nachricht. 
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