Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1793, [2])

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Vom Iy!m August i?93* 
H-> 1700 Rthlr. aufd!- ci ste Hypothek z» 4pr° Ce»«, einzeln oder ZlisamMe»; segkeich. 
7) 12 bis l 500 Rthlr. Ptrpilleugeldcr auf sichere Hypothek gegen 4 pro Cent, und ist m vrr.b/v. 
auf dem Markt zu erfragen. _ , r e . A „, K 
K) 000 bis 1000 Rthlr. gegen die erste und sichere Hypothek zu 4 pro Cent Zinsen, sofort, aucy 
allenfalls zur Halste, und dienet zur Nachricht, daß solches bey richtiger Abführung der Alnscn, 
vielleicht niemahls aufgekündiget werden wird. ...... . ^ 
9) 490 Rthlr. edictmaßig, gegen billige Zinsen, und. ist, wenn diese richtig abgetragen werden, dlS 
Aufkündigung des Kapitals nicht zu besorgen. 
Kapital, welches zu lehnen gesucht wird: 
1) Ein gewisser Einwohner aus dem Amt Spangenbcrg will zu Tilgung seiner Gcschw!st-r Schuld 
ein Kapital von 4- bis 500 Rthlr. zu 4 pro Cent erborgen, gegen gerichtliche sichere Hypothek. 
Las Nähere ist bey dem Kaufmann Hrn. Schmidt in der Uuterneustadt in Cassel zu erfragen. 
Bekanntmachung von verschiedenen Sachen. 
j) Auf dem Gouvernementsplatz bey dem Hofschneidcr Dalwig, sind in der Messe, wie auch z» 
allen Zeiten, die von ihm verfertigte Schnürleibcr und Corsets um die billigsten Preise zu haben, 
! auch verfertiget er für erwachsene Personen Schnürleibcr, wenn von außerwarts ihm die Schaden 
' wohl beschrieben werden. 
2) In bevorstehender Augtrsmtesse wird in der ersten Gallerie in der Boutique Nr. 165. der von 
Swierftn aus Holland, stets geführten guten Thee und Toback zu haben seyn. 
3) Auf dem bey Jesberg gelegenen Hof Brünchenhein sind in der Nacht vom ziten Julii auf den 
ittn dieses zwey Pferde gestohlen worden, deren eins eine pechschwarze ungefehr fünfjährige mit- 
, telmaßig große Stute mit einem halb weißen Fuß, deren Fohlen kaum einen Tag vorher abge- 
sezi worden, das andere ein schwärzlicher .ungcfebr sechsjähriger Wallach mittlerer Größe und 
mit zwey weißen Hinterfüßen g wesen. Da nurr sowohl an Wiedererlangung dieser Pferde, als 
auch an Bestrafung dergleichen gefährlicher Diebe bey den izt häufig einreißenden Pferdediebstah- 
• > len viel gelegen ist; so werden alle Orts Obrigkeiten und jedermann gegen Ancrbicthung nehm 
licher Gegendienste ersucht, auf diese gcstohlnen Pferde ein genaues Augenmerk zu haben, solche 
imBetretuugsfall nebst denen dabcy befindlichen verdächtigten Personen sofort anzuhalten und hke- 
sigem Amte davon gefällige Nachricht zugeben. Jesberg am 1. Aug 1793. 8.E. viokamp. 
4) Bey dem privilegirten Wachstuch- Sonnen - und Regenschirm - Fabrikant I. F. Schumacher, 
wohnhaft in der Diouysicustraße i» Nr. 135. sind wie gewöhnlich von allen Sorten und bester 
Güte, seidene und leinene Sonnen-und Regen-Schirme um die billigste Preise zu haben; er bittet 
um geneigten Zuspruch. 
5) Es soll vom hiesigen Herrschaftl. Boden eine Quantität Korn, sowohl im einzeln als auch bey 
' einigen Maltern, das Witze,rhauscr Malter zu 4 Rthlr. 24 Alb. Cassageld verlassen werden, wel 
ches hierdurch zu jedermanns Wissenschaft gebracht wird. Witzcnhauscn am 27ten Julius 1793. 
Euler. 
6) Cs sind vor etlichen Tagen zwey kleine junge Hunde entkommen, einer ist ganz weiß,'auf den» 
Kopf ein schwarz Fleckger,, und geschoren; der andere schwarz und weiß. Man bittet solche gegen 
ein Trinkgeld vor dem Schloß in Nr. 145. abzugeben. 
7) Beym Oblatenfabrikant Appell in der Carlsstraße Nr. 76. sind von allen Sorten der 
Farbe und Größe Siegclcblaten und Hostien, wiejauch Pappen -Haubenkasten, Huthfutteral, 
und sonstige Sachen in billigsten Preisen zu haben; auch übernimmt solcher Commissionen nöthi 
ger Kapitalien auszumachen, Cr bittet auswärtige Bestellungen sich pvfrfrey aus, 
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