Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1793, [1])

Boni 22fr» April 17SZ. ZS« 
rvelches hierdurch bekam»« gemacht wird, damit dieftnigr, welche diese Pacht üKttmehmen wollen, 
fld) alsdann des Vormittags alhicr ein finden, ihre Erklärung ad Protvcottum thun, und darauf 
daS wertere erwarten mögen« Casse! den rzren April 1793« 
8 H Ober - Rench - Rammer das. 
di) Dem Publico wird hierdurch bekannt gemacht, daß daS gewöhnlich im May einfallende Pan- 
eratii-Pftrdemarkt in diesem Jahr den i^enMay auf hiesigem Forst abgel-alten werden, und de» 
«en Pferdeverktmfern und Käufern nicht nur die Iollfreyheit, sondern auch ihren Pferden die freye 
Hude auf ersagtem Forst, das Markt über, zu statten kommen soll« Cassel den röten April 1793. 
wolff. . - 
rs) Beydes Kaufmann Ioh. Henrich Helmuth frei. Wittvk/wohnhaft in der Aegidienstraße, sind aussen 
denen bekannten Garteüfaamen, wovon das Verzeichnis dem 4tcn Stt»ck dieser Zeitung beygelegt 
ist, mich alle Sorten Futter kräukerfaamen, als: rother Brabandcrklee, niedriger weißblnhender 
Wiesenklee, Lucerne, Esparcette, Honiggras, Runkelrüben und amerikaner Leinsaamen in Vorzüge 
, ticher Güte und zu den billigsten Preisen zu haben« Bey dem amerikaner Leiusaamen finde folge»»- 
^ des Zu bemerken für nöthig r daß derselbe einen feineren langen und bessern Flachs liefert, auch in 
der Aussaat stehen sich die Käufer besser als bey dem Rigaer, auf ei» Feld wo 5 Metze» Rigaer 
zur Aussaat nöthig si»rd, braucht man von diesel» wegen der Feme des Eaamens und ReMigkeil 
hon asten Unkraut, nicht mehr als 4 Metzen. 
-3) In der Aegidienstraße bey den Gebrüdern Schmincke ist eine Quantität Lamm- rmd Schaarwrkle 
zu yckkaufen. . / ' 
-4) Bey Joh. Christian Raà unter den Arcade» ist ein BcrZeichniß von sehr guten, theils Französischen 
kbeils Deutschen Büchern emzrsschen und für sehr billige Preise zu haben, wovon 8 Stück in Fol, 
.. io Stück in Quarto und 4Z2 Stück in Oclav sauber gebunden sind. , - 
Sz) Eine Frifthmelkekuh steht zu verkaufen. Nähere Nachricht ist in der WaiferrhausbuchdruckereP 
zu haben« 
ri>) Durch häufige Arrftagerr veranlaßt, mache nun auch einem geehrten- Publiko bekamst, daß nebst 
dem angezeigten baumwollnen Srrumpfgarn, welches im Gewicht und Feinheit das Ausländische 
übertraft, mrd in der Bleiche ihm »lichrs nachgiebt, von jetzt an> auch aufs feinste gekratzte Baum 
wolle m Flader», und Dachtganr, alhier im ehemaligen Findelhaust um die billigsten Preise zu hie 
ben ist« I. C. ^ a dgrebe. 
5.7) Aufm Markt beym Kaufmann Lorenz sind eine parchie alte, noch brauchbare Fenster mit runden 
Scheiben zu verlaßen. 
L8) Dienstags den zoten Vieses Monats April Nachmittags z Uhr, sollen auf hiesiger Oberneustadt 
in der Carlöftraße i»r des verstorbene»» Herr» Geheimer» Raths Lennep Behaust,ug, i) zwey Pferde 
don fthwarzer Farbe, so zum- Reiten und Fahren Zu gebrauchen;: 2) ein Paar beschlagene Kuj- 
fihengefchirr \ 3) ein Paar vergleiche», altere; 4) ein Paar Fliege»,gärn; 5) eine viersitzige Kutsche/ 
»nd ö) zwey Paar Kutschenrader au die Meistbietende gegen baare Zahlung, verkauft werden« 
Kaufltlsrige können sich daher an ermeldetenr Ort um die bestimmt- Zeic einfinden. Cassel den Yten 
April 1793» D. U). ^üppeü. Vix. Commisi. 
Í9) Da bey den Hvchfürstl. Hessen-Casiellischen Truppen, eine Anzahl tüchtiger Compagnie-Feld-' 
schcrcr angestellt werden soll; So l)aben sich diejenige , welche zu diesen Diensten Lust haben, und 
dazu die erforderliche Gefchicktichkeir besitze», auf das fordersamste bey Uns zu- melden« Cassel 
den rzttn April 1793. 8. <1 clUgtum ritt dicnnr fcaltfer. 
ZS)_Zokgende Getraide find bey dem Kramer Francke in der Schafcrgasse gegen beyqesezre Preise zu 
haben, als r Flachs 8 Pf. für i Rthlr« t Metze Erbsen rcrAlb. 1 Metze Linset»,/10Alb. 1 Metz- 
Wicken und Feldbohnen, erstere 8 Alb« letztere 9 Alb« r Viertel Haftr für rRchlr« 16 Alb« 
und r2 Pf. trockene Cicorie»» für 1 Rthlr. 
zr) Es wollen die Hüte» schen Erbe« achico, de» noch habenden Vorrachihrcr bisher geführten Ei ien- 
«nd Nürnberger Waaren, Montags den 29«» April und die folgenden Tage, öffentlich an die 
....« . Meist--
	        

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