Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1793, [1])

Vom isfett Februar 1793.' *43 
, Keller«, welche- zu' Allen Gewerben sehr schicklich, ist au- freyer Hand zu-erkaufe«; Kauf 
lustige «ollen sich deshalb in besagtem Hause bey bem Eigenthümer selbst melde«, und ba- 
weitere verachten. 
8«) ES sollen teS Ludwig Klein und dessen Sb-frsn zu Fürstenwald folgende Grundstöcke, al-r 
» Acker Lrblm- auf dem Raubershof a?r zwey n Stücken, an George Lecke, lAck. unr.na» 
Langeust^ck, au Wilhelm Hartman« an zen Stück rn Kriegen; tilct, am Galgenberg mir de» 
dabey b.fiudlichm W:esenplätzchen, an Caspar Schüler; 4Ack. vor dem Hangar-, an An 
muth Ledderhosi; £ Ack. der Krumme-Acker genannt, an Christoph Veumaun; ^ Ack. im 
Hasenwlnkell; i Ack. tm Kopfsteinerfelo vorm Dorf das Kirchenland genannt, am Andrea- 
> Kumpe; j Ack. vord/r KnappenSurg, am R'oindard Homburg; f Ack. in den Föhren, a« 
G-orge SprenKer; lAck. im Zopfeuhage«, an George Svgckhar-; z Ack. daselbst, air 
Reinhard Ho «rönrz; if Ack. an r:n S'ücken, auf der Breite, an Jost Henr. Hartmann zu 
beyden Setten; ; Ack. hinterm Saubrrg, an Caspar Schüsler; 1 Ack. beym Todtenkntrl, au 
Henr.Engelhard; ; Ack. an der Klosiersrttr, an St-inhard Homburg, i£ Ack. auf derGrme'm- 
de, an zweym S:ückm, an Alr^ander G oßhanß; Z Bck. an der Wurth, an Re ndard Hom 
burg; ^ Äcker K«'a.i:za?ten, in den D ppelsvoft», an vorigen; 2^ Acker Erbwi ft, bas 
zte The;l von der Keverholzwieft; 1 Acker die Haifre von der Fuhrenwiese,; an Wilhelm 
Hartman«, und Ack. die Lrmdruchzwtese an brr Gemeind«) gelegt«, eine ,Erb«!ese, die 
Krickw esc genannt, an der Pfarrw'ydedach h r; 2 Äck. Erbland auf der Gemeinde zwischen 
Joh. Jost Sprenger und Curth Wilhelm her gelegen, 2 Ack. Erblar.d die Todterckeils-Bretde ge 
nannt. zwischen Ich. Ludwig Klein nutz Anna Mar^a Papin; 1 Ack. über der Hassel, an Gro» 
Eckdard Kump- und Hans George Engelhard her; i\ Ack. die Knvtrenbreite genannt, zwtsche» 
Johannes Schaub und der Grie egrund-Wiese; 2 Ack. Erbwirse die Trtenmannswtese geuavnt, 
ex officio an den Meinstbi-teuden öffentlich verkauft werden. Wer nun darauf bieten miss, dee 
tan sich in dem auf den 19. März d. I. ei» für allemal bestimmten Lieitarionsternri«, auf 
Fürstl. Landgericht angeben, Cassel be« 7. Ja«. 179$. 
Deroacht« und Beeerbkeihungen. 
j) Nachdem der hiefige Stadtkrller mit denen dazu gehörig«« Gebäude«, welcher mit der Ne« 
benfchenke den alleinigen Wein- und Brandeweüi-schank, benedst der HerbergierungS-Grrechi 
tigkeit hat, zugleich mir der Nedenschcnke, anderwärts t« Term no, Frertag den izten Märg 
auf drey Jahr, als von Johrnnt i7yz. bis Johanni 1796. an den Meistbietenden verpachtrver» 
bkn sollen; So können diejenigen, w.lche den Stabtkeller oder Nebenschenke zu pachten gefon» 
«en, und die erforderliche Caution einlegen können, sich i« dem angesetzte« Termin auf hiesia 
. gek RrchSstube von 9 bis rrllhr eisfinde«, die Pachlbediagunge« einsehe«, iyr Gebot thun, 
und hat brr Meistbietende, «ach vorrangiger Approbatisa Hochfürstltchen Steuer - Collegii, 
sich de- Zuschlags zu gewärtigen. Großallmerode den 4ten Febr. .179z. 
Bürgermeister und Rath das. 
3) ES stehet ein an der Landstraße 3 Srundc« von Cassel in einem avgrnenehmen Wesengrrmde 
gelegenes kleines Landguth, welches au- einem modernen Wotznhause, Scheure, Stallungen 
vnd Remisen bestehet, zar BranteweinS-Breunerey eingerichtet, mit laufendem schönen Wasser-, 
mit -«ne« nöthigen GerathschüfteU und dabey gelegenen Obst- Gemüse- Graßgarke« und We 
sen, auch aoAck. Länderey versehen ist, sofort zn verpachten, oder auch auf arm hmltche Ge 
bote zu verkaufen; und können noch außerdem 6c> bis 70 Ack. Länderey nebst Schiff nndGeschirre, 
' wie auch das völlig ausgesäete Winterftld babey gegeben werden. Liebhabers könne« in der 
Waisenhausbuchvrnckercy das weitere erfahren. 
z) Der Obrist von der Malsburg ist gewtllet, seine in der Welssmsteiper Vorstadt befindliche 
Gartens, nebst Wirten nad einem Stück Land von Zf Acker, gleich gegen denen Häuft-n über, 
-u yttpachten, u»d kan her Pachter hinlängliche Wohnung, um auch Vieh halten zu können, 
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