Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1792, [2])

November. Bekanntmachung von versihiedenen Sachen , rMx 
ßrkMnt. daß ich von dato an, alle «eine Briefe, besonders Wechsels, und alle Papiere die 
eine Verbindung betreffe«, «icht nur selbst eigenhändig unterzeichnen werde; sondern ich erkläre 
hierdurch öffentlich, deßich glrichsalS von dato an, für keine Äscherung usd Verbmdiichkettew 
die an mich schriftlich eder mündlich gerichtet find, sie seyn Hpch von welcher Art sie wollen, 
<einßrtzr x&v bzfte, als die bis- meiner eigenhändigen Unrsrschrift bezeichnet sind, daher 
ftch jedermann für Schaden hüten , und da -ich dieses auS gevifftn Ursachen zeitig bekannt ge 
macht, bey erwMgm Fallen mir nicht- abforoeru kan. Carl lhavrw den üt?r» Nov. »792. 
. I. Lhr. Sckimiwckc, seck.Wttwr.. 
iü) Die Witwe Echtsrnachin im Stockholm, macht hiermit ürkasnt, daß sie nunmehr» ihre' 
Brsurrey wieder fortsetzet, und bittet um geneigten Zusprach.- - 
17) Mein Sohn und resp. unser Bruder Andreas Heinrich Lhorbecke ln Cüjstl hat sich auf seinen 
Lvbsck-Packet sn, nur mit einer unbedemenden Ldänderrivg^ bisher desjenigen Wappen^-- 
nebst Firma beaienet, welche wir bey unsrer hiesig-n F»bnk zu führen pflegen. Auf deshalb 
von uns erhöbenr Klage Lat ihm Hochfmst!. Regierung in Cassel unterm lyren Nsvemb. v. A. 
«nd Hochprrißlichrs Oberappellsttons r Gericht unterm gren eju^ä m. l. I.- dies Unkerfangen 
bey nsymhafter Strafe untersagt; Einem geehrten Paditkum machen wir dftß zu dem Ende 
bekannt, damit selbige- für die Zukunft sicher seyn körure, daß es unter unsrer Firma und au< ; 
ferm Wappen hinführo mit keiner andern als unsrer Jwollischen Fabnkwaare, und zwar wie 
immer auf die rrelleste Art werde bedienet werden. Zwvlk den gen Nsv. 1792. 
Wittwe Lhsrhecke und deren bex dr bey sich habende Söhnen ' 
18) Mittwoch den egten Novemb, d. I. sollen alhier auf meinem Guthe gegen daare Bezahlung 
an die Metstb elende verkruft werdenij drey Rinder und 2Kühe von Schwätzer Rac«; 2) 
II Diück hiesrändische Kühe, t4ö. dirsiö Vieh ist alle von einem Schweitzer-Ochsn tragbar, 
jnug und. im guten Stande; 3) einige Dutzend Stühle', Tische, Schranke, Brttspauürr, uttd 
Kirvserwerk. Wer nun Lust hat etwas hierron zu kaufen, der ktzn sich an gedachtem Tage, 
früh Morgen- y Uhr, hier elnfindew, fein Gebot thun, und des Zuschlags gewärtigen. Wich-' 
mannrhauftn.ren irten Novemb. 1792. . ' - I» v. BopNcburgk. 
J9) Das Gras samt dem Grummet aus dem hirsizen großen Todenhof, soll mit künftigem Jahre 
an, aufs oder 6Jahre an den MMbirrenden verpacht»t werdenWer nun dazu Lust hat, 
wolle sich MUwochrnS den rgten dieses Monats Mcrgens 9-Uhr bey dem Kastenschretber Büch» 
ling eiklfinden, sein Gebot thun, und der Mehrestdletende nach eingeholter höherer Genchmi« 
guvg drs Zuschlags gewärtig seyn. Cassel den zren Novemb, 1792. 
-0) ES ist vvr emiaen Tagen aus einem Garten rar dem Holländischentbor ein großer hochstäm» 
rviger gtpwpfter Apfelbaum welcher schon 4. J^hr gestanden, diebischer Weise ausgerissen 
end gestohlen worden, so auch ein grvseS eise-n»S Tbpfen nebst einem eisernen Löffell worrw 
Thcrr gemocht, und auch im Töpfen noch ein LhrtlTdcec befindlich gewesen, welches ohne einen 
stärkn» Geruch und verdacht zu vermfacheu nicht hat können gereinigt werden. Sötte jemand 
»vn obigen gestohlenen Sachen Nack richt geben kötme», wird ersucht solche- in der Waisenhaus« 
buchdruckerey gegen eln R hlr. anzuzeigen. 
ri) Von ds» Mauer meines für dem Cöllntschnthore, nahe beym Tvdenhof gelegenen Gartens, 
find ein Thckl der steinernen Platten womit die Mauer gedeckt ist, von Frevlern murhwilttzr^ 
weiße abgerissen und in den Garten geschmissen^ desgleichen zTöpfe mir Lrvcoienstöcken und 
2 Töpfe mlt doppelt gvlrnen Laestöcken (wvvos etuer sehr groß ist) kubischer weise entwentet 
worden. Wer von dteftn beyden Frrvelthaten, oder von eMer derselben einige Nachrichb and 
Wissenschaft hüt und den Thäter entdeckt, soll einen Laudthaler zur Belohnung haben , und 
sein Nahm? auf Verlangen verschwiegen bleiben, Cassel den rgten Nov. 1792.. wieverhold, 
vr) Bey dem Gärtner Schelhaft am Carlsthor find starke wohlgezogene Aepfel» Bieren- uüdsame 
Kirschen -Bäumchen von Hesse« Horts«, wie auch jederzeit Bouquets um diMgen Prelß zu 
haben, - - 
23)
	        

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