Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1792, [2])

7?6 Kapitalien re. Bekanntmachung rtt Z4. Stücks A 
4) Eine Frauensperson, welche sowohl in der Küche, als ln sonstigen Hau-geschäften guten Be 
scheid we.ß, wünschet auf Michaeli in oder ausserhalb Cassel, in Dienste zu treten. 
5) Ein gesetzter Mensch, welcher englisch und französisch spricht, wünscht schier in einem Gast« 
haus als Bedienter oder Hausknecht anzukommen. 
Kapitalien, welche auszulehnenr 
1) 16& Rtblr. Pupillengelder gegen sichere Hypothek, in Nr. 86z. sogleich. 
2) 2Oo Rthlr.au- eine gerichtliche ganz sichre ausgestelltesObligation, sogleich zu 5-allenfalls aber * 
bey sicherer Zinszahlung zu gfRthlr. pro Cent, bey richtiger beständiger Zinszahlung wird kein» 
Kapitalöauftüudigung erfolgen. 
Kapitalien, welche zu lehnen gesucht werden: ! 
1) 20, SOS Rthlr. Frankfurter Mehrung zu 3| pro Cent, gegen hinreichende Sicherheit u«d stück» 
weisen Ablrag jährlich mit looo Gulden. Die Waisrrrhansduchdructerey gibt nähere Nachricht. ^ 
2) Auf ein hiesiges großes sssecurirreSHaus ein Kapital auf die lie Hypothek von 3020 Rthlr. 7 
oder auf die ste, 4- bisüOoAthlr. gegen landüblichr Interesse. 
Bekanntmachung von verschiedenen Sachen. 
J) Die vorhandene Rothwildpretshaute, Darmwildpretshäute und RebfeLe, sollen Mitwochen de» 
2yten dieses Monats, im hiesigem neuen CoÜcgien. Hof, <» den Meistbietenden gegen baare «e- « 
Zahlung verkauft, und damit de-Morgens um 9 Uhr angefangen werden; welches denen Weiß 
gerbern und andern Kauflustigen, hiermit bekant gemacht wird. Cassel den 6ten August 1792. 
VIg. Comimssionis. SÄminche. Bauer. 
L) Im Fürstlichen Meßhaufe sollen alle Nachmittage wahrend dieser August-Messe, feine emfär- 
bige Tücher, gegen baareBezahlung in Kassegcld meistbietend verauctionitt werden, wclcheöhicr» 0 - 
durch mit dem Anfügen bekannt gemacht wird, daß das am Montag und Dienstag erstandene, bei y 
' Mittwochs, das vom Donnerstag uub Freytag aber, am folgenden Sonnabend Nachmittags, je 
desmahl von 2 bis 4 Uhr abgehohlt werden müsse, ansonst solches auf des Erstanders Gefahr an, 
denveitig ausgeboten werden wird Cassel den igren August 1792. . 
z) Es sacht jemand, vhngcfehr eine Stunde von Casiel, ein Guth zu miethe» oder zu kaufen, wel 
ches aus einem wohnbaren Hause, Remisen und Stallen für Pferde und Kühe, Garten, Hof, Län- r 
dereyen nnd Wiesen bestehet; img'eichen verlangt jemand einen großen Garren mit einem wcchnb » 
ren Hause, benebst Stauung für Kühe, nahe bey Cassel; man bittet, sich bey dem Hofgartrier, 
Hrn. Stumpfelt zu melden. 
4) Da das alte Hypotheken -Protokoll vom Gericht.Walter-brück nicht in der besten Ordnung 
ist, und man deshalb die Errichtung eines neuen nöthig findet: so wird t-iesis zu dem Endt 
bekannt gemacht, damit diejenigen, welche in gedachtem Gericht Waltersbrück Geld auf ß(» 
richtltche Obligationen ausgeliehen haben, die darüber in Händen habende Verbriefmrgen, bin« 
ven ZJahr von izt angerechnet, in Original vorzeigen, und indas neue Hypotheken-Protokrll 
eintrage-« lassen können, und haben diejenigen, welche diesem nicht nachkommen, zu erwarten, z 
baß man von einem thuen hieraus zuwachsendenSchaden, den sie sich lediglich selbst zuzuschrei 
ben haben, von Selten de-Gerichts nicht hafteo werde. Jesberg am roten Jul. »792. 
3. E. Diskamp. 
Z) Da ich die bevorstehend^Mess« zum erstenmahl beziehe, und in der Wilhrlmsfiraße a« 
Meßhause, in der BoutE^ Nr. rz2. anzutreffen seyn werde; so habe dterdurch bc» 
kannt machen wollen, daß ^lda bey mir zu baden, da- durch eigene Sptnnrrey, irrst r 
zwar von bester Barrmwolle verfertigte Strumpfgarn, davon jedes Pfund zo Loth wiegt, 
«!e mich gewebte und gestrickte baumwollene und leinene Manns- undF>armrSstkümvf-, bäum» 
wollene Mützen, Manns- «nb Frauens-Handschu, gekratzte Baumwolle, Dachtgarn, 
Mob
	        

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