Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1791, [1])

í5* Bekannlmachung von vttschicdensn Sachen. Stück» 
röchst ,nt 6 steig,» kan. Ilde Person bezahlt nach der ersten Stunde de» Unterricht« drey PI» 
stolen, ( sie sorget wie narürlich, für ihre Beköstigung selbst ) und erhält das, Ihren erwsrde« 
nen Fähigkeiten augcmrssene schriftliche Zeugniß nach geendigtem Unterricht und gusgestondener 
Prüfung unenkKeltlich. Im Fall aber, daß eme Person allein unterrichtet zu sein wünschet, be 
zahlt sie dafür 8 Pistolen , und wen« es chrcc zwey sind, jede ü Pistolen, hätten sich aber drei 
verabredet. jede von ihnfsi 4 Pistolen, Da nun das neue König!. Acconchir-Haus am Geis- 
marchor so weit mit der innern Einrichtung fortgerückt ist, daß es seit Ostern diese- JahrS be 
reis hat bezogen werden können, so wird zu gleicher Zeit angezeigt, daß die anSwakttge zum 
Unterricht huher geschickte Lehr-Töchter, während der Z ir deS Unterrichts freie Wohnuvg mit 
Anbeñrif vvu L-cht, Holz und Bett', im König!. Acconchir-Haus« selbst genießen werden, um da 
durch den Ansichten und Wmschen, diese Anstalt so gemeinnützig als möglich zu machen, und 
den Unterricht so viel immer thunlich ist, zu erleichtern, anfalle Weise zu entsprechen. Göttin- 
gen den zol May 1797. I. H. 8 tscher, M. D. 
3) Da der Verkauf der ausrangirten Cavallerie - Pferde am yten Jun. d. I. nrchr vor sich ge- 
^ a.ruzen, und daher ein abermaliger Termin hierzu auf Mitwochen den arten dieses Monats, 
Morzcns früh um 7 Uhr, vor der großen Kaserne alhier angesezt worden; so wird solches dem 
Publikum hierdurch bekannt gemacht. Lasse! den iitenJan. i7yl. 
Aue 8ürstl. Rriegs-Rollegio. 
4) Wer bey hiesiger Leih-Bank Effecten in Versatz gegeben, welche über ein Jahr, mithin auch 
über die gesezre Zeit sieben, der wolle solche von dato an, entweder gänzlich einlösen, oder 
vermittelst der Abtragung derer darauf haftenden Zinsen erneuern, und sich für den alten ei 
nen neuen Lethzette! geben lassen; widrigenfalls hat sich ein jeder die Schuld felbsten deyzu- 
meffen, wenn feine nicht erneuerte Unterpfänder mittelst öffentlicher Auctton verkauft werden 
müssen. Cassel den rztcn Jun. 1791. Aus bissiger Leihdank. 
§) Es sollen Montags den aaten d.M. und folgende Tage jedesmahlen Nachmittags von iUhv 
an kn der, der hiesigen HandlungS- Compagnie zustehende Behausung, und zwar in de» Comroir- 
Stube allerhand Mobilien uns Waaren, an Hölzerwerk, Kupfer, Messung, Essengeräthe, 
besonders ein großer langer Schreibpu t mit grünen Tuch bezogen, eine große Fruchr-Maschme, 
verschiedene Fenster »Rahmen, ein Visierstab mit Messing eingelegt, eine Quantität eiserne 
Gewichte von Ivo-bis zu z Pf., zwey eiserneOftnS, einige einzelne eiseme Plärre«, rc> Dutzend 
messmgene Rvck-und Hz Dutzend dergleichen Westenkoöpfe. 29 Stück neue Hürde, -Stück 
gestresstes Linnen v. d. g. öffentlich gegen alsodaldtge baare Bezahlung in edictmäßkqer Kassen- 
Wehrung, an die Meistbietende verkauft werden. Kauflustige wollen sich demnach besagten Ta 
ges alda eivfinden, «nd di« Meistbietende Zuschlags gewärtigen. Carlshavrn den zren Jua. 
179T*. Vig. Commiff. Biedevkap. 
L) Nachdem ich wein Logis verändert habe, und von der verst. Frau Buchhaltern H ldewigin 
Haus ab, unbunnmehro in des HofschumacherS Zirniteu Behausung in der Frankfnrterstraße ge 
zogen bin, so mache ich solches meinen Freunden und Gönnern bekannt, und empfehle mtchso- 
' rvodNn Verfertigung neuer als auch Reparation aller Sorten Uhrrn, und verspreche dkereelste- 
Bedienung und den billigsten Preis, habe auch zugleich einige kleine Stutzudreu, we che sch Kr» I 
gen und repctiren. zu verkaufe«. Joh Bmckert, Groß- und Klein-Uhrmacher. 
7) ES rst vor ohngefehrz Wochen, einem Fremden- welcher von Cassel in das Paderbornische gereiset, 
jenseit Warbmg, ein weißgelber, von einer englischen Dockeo-Raee, zwar noch junger, aber sehr 
großer Hund verlohren gegangen, da nun an diesem Hund ftbr vtel gelegen, indem er zu einer 
besondern Absicht bestimt gewesen. So hat man demjenigen, welcher ihn etwa aufgefangen, oder 
fonñen einig«Nachricht davon geben kan, ersuchen wollen, solchen gegen Ermattung dcS allen« 
falsigcn Futtergeldes, wie nicht weniger eines guten Douceurs, an den Mezgermeister Grebe 
iw Cassel In der Lropoldstraßc wieder abzuliefern. 
8) Ich ssnde mich bewogen öffencüch bekannt zu machen, baß ich alle und jede ohne meine 
> ausdrückliche Einwillignug, von meine« Kindern oder Domestiken auf meinen Namen gemacht 
wer-
	        

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