Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1791, [1])

4is Zu vttmirthen. Personen rc: -z. Stücks 
1 6 ) In bet Schloßstraße Nr. 416. die unterste Etage auf den Hof stoßend, Stube, Kammer 
und Küche, auf Johanni; in der Egidirnstraße in der Arbouenischen Behausung ist nähere Nach 
richt zu erhalten. 
17) In der Martlnistraße Nr. 50. ein Logis, besteht in Stube und Kammer, auch Platz für 
Holz; auf Johanni. 
18) In des Herrn Obristlieutenant Bode Behausung, Nr. 1165, auf der Pofiflraße, auf Joban- 
nitag, zusammen, oder an 2 Partbien; eia Treppe hoch die ganze Etage, bestehend in 4 Stu 
ben , 3 Kammern, r große helle Küchen, (worinnen allenfalls in jeder eine Magd schlafen kan) 
2 besonders abgetheilte trockene Kellers, und 2 Holz Remisen aus dem Hof; sodann der ganze Bo 
den mit einem Sommer - Stübchen und einer sehr guten Rauchkammer. Rechts dem Sommer- 
Stübchen ist der Boden gedielt. 
19) Auf dem GouvernementSplatz bey Hr. Dalwig ein Logis mit Meubeln. 
L0) In der gewesenen Herzischen Behausung in der Divnvsienstraße, an der Druselgasse Ecke, 
tn Nr. 105. die erste Etage, welche bestehet in Stube, Kammer und ein klein Kabmrt, wie auch 
noch z Nebenzimmer und Stallung, Boden und Keller, 
ai) Bey dem Metzgermeister Nicoiaus Schnell auf der Oberneustadt ln der Frankfurterstraß 
Nr.zz. ein LsgiS eine Treppe hoch, bestehet in einer Stube, zwey Kammern, eine Küche, 
Holzstall und Kellerchen : wie auch ein Logtö im Hinterbause; auf Johanni. 
32) Bey der Frau Wittichin in der untersten JohanneSstraße, ein Logis. bestehrt in r Stuben, 
Kammer und verschlossenen Küche, einzeln oder beysammen; auf Johanni oder Michaeli. 
Desgleichen i Logis mit Meubeln; sogleich. 
#3) In der Earlsstraße in Nr. 76. ein Logis in der zweyten Etage, bestehend aus Stube, Kam 
mer und Küche, sogleich oder «uf Jobanaitag. 
34) In der Egtbtenstraße, bey dem Peruckenmacher Becker die unterste Etage, Stube, Kam 
mer und Küche mit Mendel«; sogleich oder auf Johanni. Bet dem Bierbrauer Kaufmann ist 
sich zu meiden. 
25) In der Dionysten - Straße Nr. roi. die zte Etage bestehend in r Stuben, 3 Kammern, Holz- 
stall, Keller und Küche; auf Johanni. 
Personen, welche verlangt werden: 
1) Ein Mensch, welcher eine recht guteHand schreibt, in Rechnungssachen vorzüglich geübt, und 
die Routine hat, ein Protocoll aufzunehmen und alle extrsjuàisli auszufertigen. So 
dann ein Mensch, welcher gleichfals gut Schreibe» und Rechnen kan, die Oekonomie verste 
het , oder wenigsten- eine vorzügliche Lust darzu bezeiget. Beyde bekommen einen guten Ge 
halt, müssen unverheirathet, und nichts gegen ihr bisheriges Verhalten, welches glaubhaft 
beschienen werden muß, zu erinnern seyn. Wer die Schretberey bekomt, muß rücksichtlich 
-er damit verbundenen Einnahme, eine Caution von 3* bis 4oo Rthlr. bestellen. Der Amtmann 
Eollmann zu Niedergandern giebt weitere Nachricht. 
2) Bey einem Beamten auf dem Lande «in Bedienter, der eine guteHand schreibt, Rechnen und 
Frtfiren, auch wegen feiner Treue beglaubte Zeugnisse produeiren kan; sogleich, oder auf Pfing 
sten. Die Watsenbau-buchdruck-rey giebt nähere Nachricht. 
8) Zwey Meilen von Cassel auf ein Billard, ein lgefchickter Marqueur. 
4) Eine Magd, welche häusliche Arbeite verrichten kan, wie auch mit einem guten Attestat ver 
sehen ist; nähere Nachricht ist hinter dem Rathhaufe bey dem Kaufmann Helmcke zu haben. 
$) Ein guter Reitknecht, hier in Cassel bey einen StabS-Officier der Eavallerie; der beständig bey 
Pferdengedienet, «0 möglich selbst ein wenig Reiten kau, mit guten Attestaten versehen, und 
ohnverheurathet ist; selbiger hat sich beym. Wachtmeister Schnknecht. von der Garde du CorpS 
zu melden» 
. per-
	        

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