Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1791, [1])

Apri 
Verpachtungetr. 
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4> Der Herr Hof-Richter von Berlepsch zu Hannover, habe« mir aufgetragen, seine» Feucht« 
und Treseney-Zehnten vor Melsungen und Obermelsungen, an den Meistbietenden auf zJalre 
z« Verwaltern. Drejenigen, welche sothamn Zehnten ,u maltem gesonnen sind, können sich 
den lyten May nächstkünftig bey mir de» Morgens 9 Uhr etnsinden, die Bedingungen vrraeh« 
wen, bieten, und sich de-Zuschlags unter dem Vorbehalt der Genehmigung deS Herrn Zehat- 
Eigenthümers gewärtigen. Melsungen den 8ten April 1791. Keischhmh. 
5) Nachdem das zu Oder Urf gelegene Erb-Riter-Guch, des Herrn Ober-Appellation-. GerlchtS- 
RathSvon Motz, auf PeterS-Tag 179», pachtlvS wirb, und dessen anderweite Verpachtung von 
gedachtem Herrn Eigen hümer refoivtret worben: so w^rd so-lcheS hierdurch bekannt gemacht, 
' damit diejenigen, welche sothanes Guth zu pachte» Lust haben, sich in dem des Endes auf de« 
z. JuniuSd.J. bey dabiesigem Samtgertchtanbcrahmten LicikationS-Termin, durch hinlängliche 
Zeugnisse «egen ihrer ökonomischen Wissenschaft sowohl, a's der erforderlichen SicherheitS-Ket» 
stung legittwtren, ihr Gebot thun, und auf vorgäugtge Rarification des Zuschlags gewärtige« 
können. Garten und Laus von beynahe 200 Acker steht mit den Wiesen von pptr. 80 Acker, 
so fast »überall gewässert werden können, bey diesem Guth in dem Verhältniß, daß eine gute 
Viehzucht, auch wenigstens 2- b'S zoo Stück Scbaa^e gehalten werden können. Für bequeme 
ökonomische Gebäude ist gesorgt. Fonrainenwasser lauft auf dem Hofe und t« der Brandeweius- 
Brennerey. Auch kan enr dem Hrn. Eigenlhüymer gehöriger, dermale« besonders, verpachteter 
Zehnden zu Zwesten, hiernachst bey das Guth gegeben, und der Nähe halber von dem Conduetor 
füglichfelbst gezogen werden. Zwisten den ir. April 1791. Rofenchal, Samt-Richter dafel-st. 
6) Nachdem in Grmäsheit des ergangenen Höher« Befehl-, das aus 652z Morgen, 4 Rute« 
arthaften Lande- bestehen'e Herrschaftliche Vorwerk zu Redenberg sammt dazu gehörigen Kuh- 
weiden, Kämpen, Wissen und Schaafhuden, weniger nicht der Ftscherey auf der Aue und 
Stetnaue, wie auch den Ape'er- Soldorfer und Klein-N-nborfer Bäche«, und de» Roden« 
berget Teichen von Trinitatis 179 * an, hinwiederum auf gewisse Jahre <rerTbiertnb verpachtet 
werden soll, und man zu dem Ende Termiaum auf Montag den tüten des künftigen Monats 
May anberaumt hat; also wird solches hierdurch öff ntlich bekannt gemacht , damit diejenige, 
welche sothane Herrschaftliche Pachtung zu üb-rnehmtn gesonnrn sind, in prxfwo Vormittags 
um y Uhr, auf der Herrschaftlichen Amtsstube in Rotenberg entweder in Person, oder durch 
hinlänglich^ Bevollmächtigte, sich me den, und wnm zuvorderst, sowohl wegen ihres di-herk- 
ge« Verhaltens, als auch, daß sie dieser Vorwerks- Pach ung gehörig varz-rsteben, und die 
erforderliche Camion samt den Inventarien-Geldern zu berichtigen im Stande seyen, mittelst 
' zu producirender obrigkeitlichen Bescheinigungen gehörig darqethan worden, sodann, auf vor 
gängige Vernehmung der Pacht-Bedingungen «welche allenfalls auch vorder» bey unterschrie« 
- beaem VrrpachtungS - Commissario in Erfahrung za bringen steben) ibre Gebote ad Protocol- 
lum gebe», und nach erfolgter Approbation von Hochfürstl. Ober. Reuth «Kammer, deS Zu 
schlags gewärtigen mögen Rinteln den 29 M rz 1795. von Schmerfeld. Vig Comuuss. 
7) Zufolge deS auS Hochfürstltcher Ober-Renth «Kammer erhaltenen Auftrags sollen die beyde, 
zu und bey Rodenberg gelegene Herrsch« tliche Mahl« Mühlen, die Burg - und Masch-Mühk.« 
genannt, deren jede auS drey Mahlgängen bestehet, sammt dazu gehörigen Gebäude«, vo« 
Trinitatis 1792 on, anderweit auf gewisse Jahre, entweder zusammen oder auch jede beson« 
ders, elocirt werde«. Nachdem nun zu dieser Verpachtung Terminus auf Dienstag den i?ten 
Mav d I. angesetzt worden; so baden die Pachrlustige am bemeldeten Tage auf der Herr- 
, schaftUchen AmlS - Stube zu Rodenberg, Vormittags um isUhr, sich etnzufinden, daß sie z« 
Unternehmung dieser Mühlen - Pacht sowohl i« Ansehung der zu stellenden Sicherheit als auch 
sonst gehörig quaUft trt seyen, anvorderst durch obrigkeitliche Attestate darzuthun. und hierauf 
ihre Gebote abzugeben, wo alsdann für den Meistbietend bleibenden, nach zuvor eingeholter 
höher« Genehmigung, der Asschlag erfolgen wird. Rinteln den aystea März 1791. 
von Schmerfeld. Vig. LomnüL ' 
«ff a »)
	        

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