Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1791, [1])

April. Bekanntmachung von verschiedenen Sachtiu zzr 
farbig angestrichen, wie auch Dutzend gebeizte mit grünem Plüsch, be«e-st CanapeeS und 
Sopha's; zZ Dutzend englische Stühle mit seidenen Uebcrzügen, auch mit gelbem Plüsch; 
£ Dutzend Royrstühle mit Küssen, Canapees und 2Arms!ühle mit Küssen und Ueberzügen, von 
verschiedenen Sorten Tische, ^vTrschuhren, eine Repetiruhr, z große Stubenuhren, Eommo- 
den, Comtoirö, Secretair, Schränke, Kasten, Dchreibpult, neue Bette, Bettspannen, 
Matratze mit Sitzcrn und Cattuneu Vorhang, verschiedene Sorten Spiegels, einzeln ober 
Paarswerse, Kleidungsstücke, Leinen, ein Comtoir mit schwarzem Ebenholz ausgelegt und 
amulirt, kupferne Theemaschirnen, Koffee- und Milchkannen von Kupfer und Zinn, auch einen 
Sorgesiuhl welcher sich zweymahl auseinander schlagen läst, um billigen Preis, von .deS.Mvrs 
gens früh y dis ro- und von 2 bis 3 Uhr, zu haben. 
5) Da wir diesmahl zum ersten hiesige Messe besuchen und unsern Laden in deS Peruckenmacher- 
mftr. Wasmurbs Behausung in der Königsstraße, Nr. ic>8. haben werden, so machen solches 
einem geehrten Publicum bekannt, und empfehlen uns demselben und unsern resp. Gönnern aufS 
neue mit unfern bereits bekannten Waaren, bestehend in allen Sorten und Farben Leinen, Nessel 
tücher, weifte Cattune, Pique, Batist, alle Sorten und Farben Seidene- Halbseidene-Baum 
wollene- Eattune- Sitz- Mouseline und leinene Tücher, Bett- und Mutter-Barchent, alle Sorten 
Mützen und Strümpfe, desgl. allerhand seidene Waaren re. versprechen jedermann billige Be 
dienung und schmeicheln uns eines geehrten Zuspruchs. Samuel Marcus Levpu.Lsmp. 
L) Der Tapezier Schäfer in der Martinistraße in Nr. y. wohnhaft, macht bekannt, daß bey ihm 
fertige Meubcl: als Sopha's, Ruh- und Tafel- wie auch Schreid-Stühle mit Schrauben, die 
man hoch und niedrig machen kan, und dann noch ein neuFa^on von Stühlen mit schwarzem 
Hartuch bezogen und mit vergoldeten Nägeln bordirt, um billigen Preis zu verkaufen, auch 
allenfalls monatlich zu verlehnen. 
7) Earl August Rosenhauer, aus Hamburg, empfiehlt sich wieder feinen Gönnern und Freunden, 
zum Verkauf, im ganzen und einzeln, mit seinen bekannten guten Tobacken, als extra fein Ma- 
roquebo-Knaster, BarinaS-Knaster, Oronokko in Rollen, fein Portoriko, fein Knaster in Bley, 
Petit-Knaster, Batavia, groß und klein Siegel, Portocarrerorc. Englisch plattirte Theema 
schinen, iaqutrte Thecdretter von 12« bis Zd Zoll, mit Mahlerey, Theekasten, engl. Feder-Tafel- 
Vorleg- und andere Messer, plattirte Schnallen, Stahlkettcn, mit und ohne Wedgwoot, engl, 
lederne Schuupftoback- und andere ovale Dosen, Stöcke, Peitschen, engl. Muster ober Senf in 
Gläsern, engl. Bleistifte, Stegellak und noch andere vor kurzem aus England erhaltue Waa 
ren mehr. Alle Sorten Dänische Manns- Damens« undKiuder-Handschue, lederne Geld - und 
Tobacks-Beute! mit Medaillon, seidene Halstücher. Ein gut sortirt Lager von engl. Stein- 
guth nach dem neuesten Geschmack, sowohl mit krausen, schlicht als Silber-Rand, schwarze an- 
tique, wie auch in Blau mit weissen Figuren Ccffee- und Thee-Servicen re. Hat seinen Stand 
auf der Gallerie. in Nr. rzr. u. r zr. Noch ist bey demselben zu haben, die bekannte und be 
rühmte drpprlte Altonaische Bischvff-Essmz, nebst der bekannten Medicin. 
r) Es sucht jemand eine 4steige Reife-Kutsche, die aber noch dauerhaft und bequem ist, auch ka 
Riemen hangt, auf 3 Wochen lang gegen billige Vergütung zu leihen r. allenfalls wäre ein halbbe- 
drckter Wagen auch annehmlich. Weitere Nachricht hierüber, in Nr. 38. in der Frankfur 
terstraße. 
$) Auf der Obernenstadt bey Wilhelm Brandan, ist feine Perlem Gerste rz Pf. ganz feine rr Pf. 
FrankfurterSpelzen-Grieß ISPs. feinWaitzen-Mehl 26Pf. Hirschen2lPf. weiss«Auckerbohnen 
34Pf. für iRthlr. ächter Bolongaro, Marocco, verschiedene Sorten Rauchteback, als: ächter 
Indianer, VarinaS, Psrtorico, halben Knaster, verschiedene Sorten von Torbeck uud alleübrt- 
, ge Bremer-Waaren, billigen Preise?. . 
10) 3- bi-54 Kleuder Wolle, sind zu verkaufen. 
11) Bey dem Uhrmacher Schmidt alhier, wohnhaft in der Schloßsttaße, nahe beym Schloß Nr. 
.148. sind immerhin vielerlcp, größtentheilö aber der ächtesten, auch recht nach Kunst gemachte 
Uhe
	        

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