Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1791, [1])

März. '• Zu vermische«; Uj 
7) Eine bey nabe 7 Acker haltende Wiese im Helleberge. Wer dazu Lust hat, der kan in der 
Unterneustadt hinter der Kirche in Nr. 1/24. die nähere Bedingungen erfahren. 
r) Beym Schneidermstr. Wachenfeid die Zte Etage, besteht in - Stuben, 2 Kammern, Küche und 
ein verschlossener Keller; kan auf Ostern bezogen werden. 
-) In der Wilhelmstraße, in Rr. 135. Zwey Treppen hoch, ein Logis, bestehend auö a Stuben, 
Kammer, Vorgang und halben Boden; auf Ostern. 
10) In der Carlshaverstraße, die Stadt Mannheim mit dem Schild, verschiedene Logis, bestehend 
in großen Stuben. Kammern und Küchen, imgleichen große Säle zur Lustbarkeit, wie auch Her- 
bergirung und Stallung für 30 Pferde; sogleich oder auf Ostern. Man hat sich bey der Witwe, 
Schumacher Rißlertn in der untersten Kasernenstraße, oder in oben benamten Hause zu mrlben. 
11) Beym Quartier-Commissartus Hr. Hellmuth, in der Unterneustadt, i Stube, Küche, 2 Kam 
mern und Platz für Holz; auf Ostern, oder Johanni. 
rr) Vsr dem Zeughaus Nr. 839» bey dem Metzgermeister Franz Sänger, das unterste Logis, 
und eins oben, einzeln oder zusammen; sogleich. 
13) In der Dtonysienstraße in des WeißsmderMetfters Kumpen Hause zwey Logis, bestehend je» 
des in Stöbe, Kammer und Gang; auf Ostern. 
14) Beim Kaufmann Schmtd in der Unterneusta t auf dem Kirchhof Nr. 1121. daS ganze Haus, 
beysammen oder auch einzeln, nebst der Laden-Repositur, auf bevorstehende Ostern, auch al- 
lenfals sogleich, und ist solches nicht allein zur Handlung als sonstigen Gewerben sehr gelegen. 
15) In der Dtonysienstraße, in Nr. 87. die ate und zte Etage, auf künftige Ostern; die rte Eta 
ge bestehet aus r neu tapezirten Stuben -Kammern, i Küche, 1 Speisekammer, 1 Holzstall, 
nebst Keller; die zte Etage, aus - Stuben, eine bemalt, und hintenans r große Stube, Kam 
mer, Küche und Holzstall. Eine Treppe hoch ist sich zu melden. 
rü) In der Weissenstciner Vorstadt, in dem, zunächst dem Hrn. Verwalter Frautschky gelegenen, 
dem Hrn. Ma;or Bode vom Jager Corps zugehörigen Hause, 4 Stuben, 3 Kammern, 1 Küche, 
Keller und Boden, auf Ostern; hierzu kau auch auf Verlangen, ein Theil des dahinter gelege 
nen Gartens, gegeben werden. 
17 ) In der Martinistraße, in Nr. 40. ein LogiS mit Meubeln, sogleich. 
18) Auf der Oberneustadt in der Carlsstraße in Nr. 76. in der Arbouenische Behausung, die un 
terste Etage, wobey Stallung, Remise, Boden, Keller und Antheil am Waschhause, und 
das Wasser auf dem Hof; künftige Ostern. In dem französischen Pfarrhause ist weitere Nach 
richt zu erhalten. 
19) In der untersten Kasernenftraße, in Nr. 549. bey dem Schreinermstr. Buchert 1 Treppe hoch, 
l Stube, 2 Kammern u. Küche; g Treppen hoch, Stube, Kammer und 1 Vorgang; auf Ostern. 
so) In der Hvhenthorstraße, beym Metzgermstr. Meyer, in Nr. 47z. in der untersten Etage, 
1 Stube, 2 Kammern, Küche und Platz für Holz; auf Ostern. 
LI) In Nr.79y. hinter dem Rathhause, 2 große Stuben, l Kammer, helle und geraume Küche, 
Holzstall und Keller, alles verschlossen, an eine stille Haushaltung; sogleich oder auf Ostern. 
2») In deS Hrn. Ober-ChirurguS Amelung Behausung am Königsplatz, die bel Etage und 
ste Etage im Flügel, nebst dazu gehörigen Kellern und Holzställen, auch Pferdestall mit Futter 
boden und Chaisen-Remise, einzeln oder beysammen; auf Ostern. Nähere Nachricht giebt der 
Hr. Lieenttat Amelung, in der Unter.Neustabt wohnhaft. 
rz) Einen großen Garten und verschiedene Acker Wiesen, vbnweit der Pulvermühle; sogleich. 
Der Udrmacher Heiße in der Dionysiensteaße gibt nähere Nachricht. 
,4) Es ist der Bäckermllr. Leonhard Gläsner, dahier auf dem Gouvernemtsplatz wohnhaft, geson 
nen, in seinem veuerbaueten Hause im Garten unter dem Weinberge, gleich vorne an, den dar 
in eine Treppe doch befindlichen großen und wohl eingerichteten Saal, alwo vornehme Gesell 
schaften r« jederzeit sich Plaisir machen können, zu vermiethen. Die nähere Conditioner sind 
Hey ihm selbst zu vernehmen.. . 
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