Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1791, [1])

Fedruar. BMlvtmachrrng von verschiedenen Sachen. i-r 
17) Da die beyden unterste» Etagen, in der von Heppischeu Behausung am Markt noch nicht 
«ermiethet worden: so wird solches, auch daß diese- nebst der zwischen des vcrsiordevenKauf» 
nud Handelsmanns Balthasar Binderoagels Erben Lud Ssttlermstr. Frölich, in der mitte sten 
Johannisstrsße gelegenen Behausung, gegen ein billiges Gebot zu verkaufen stehen; denen Lieb 
habern bekannt gemacht, um sich längstens binnen 4 Wochen bey denen Eigenthümern auf die 
efne oder andere Art bestirnt zu erklären. Cassel den 3. Febr. 179 c* 
18) Bey dem Kaufmann Strube am Markt, sind sowohl von der Zysten Hanuöverischcu 
Landes- a>s such von der zssten Hanauer - Land - Eassen - und der Z7sten Braunschweiger- 
Lotterie, Plaue und Lcose zu haben- Die Hannoverische Lotterie erster Classe wird den aLsten 
dieses Monats, die Hanauer den rtenMarz. und die Brüunschwr^er den ulen April gezogen. 
Auch sind in dieser Eollectur noch einige Kaufiosc hiesiger Lotterie gter Classe, zu verl-ssen. 
19) Bey Jacob Gans hinter dem Judenbrugnen alhier, sind zur Z7strn Braunschweiger Lotterie 
erster Klasse. Ganze, Ha'be-und Viertel-Loose zu haben. 
so) Zwey frisch mttkendeKühe denebst den Kälbern dabey, sind zu verkaufen. Nähere Nachricht ist 
in der Waisenbausbuchdruckerey. 
21) In der Hofbäckerey im Werssenhof, stehet eine tragbare Kuh und ein Rind schweizer Art, zu 
verkaufen. 
rr) Bey George Tauber sind Berliner Salzhechte, Kapern, Ol'ven, Sardellen, holländischen 
Laberdan, Bückinge und Schellfische, wann dteseibm gefangen werden- zu baden. 
23 ) Nachdem Se. Hochfürstl. Durchl. auf mein dimürhigstes Nachsuchen, mich mit einem Privi 
legio zur Fortsetzssa der Karten und papierneu Tapeten-Zabrike, dergestalt holdreichst be 
gnadiget haben, daß auch seidiges auf meine Kinder eptendirt worden ; So habe.solches Hier 
mit b kannt machen, und wich dem genügten Zuspruch meiner Gönner, mit der Versicherung 
empfehlen wollen, daß ich nichts verabsäumen werde, sie mit möglichster Biüi-gkeit zu dedttz- 
«kn. Cassel den yten Februar 1791. 
Des Karten, und Tapeten - Fabrikanten- Christel hinterlassene Witwe. 
»4) Eine Frau von honetter Familie, erbietet sich bey Kranke oder Kindbetterinueu zur Aufwartung. 
Sie ist auf der Overneustadt an der Kirche, in des Hof-Schumachermeisirrs Zrrnite Nebenke- 
hausimg zu erfragen. 
-Z) Des Fürst!. Mundschenken Zw'rmemanuS nachgelassene Witwe, geb. Sängerin, adoptlnte 
Meyrriv, macht hiermit bekant, daß ihr, vermöge großväterlicher Disposition, über das ih 
rem natürlichen Bruder, Reinhard Sänger aus großväterlichem Nachlaß nicsbrauchlich ver 
machte Erbtheil, die Administration obliege, dieftnfalls sie für keinerlei Art ihres Bruders 
Schulden haften könne. Cassel den zten Fedr. 1791. 
»6) Zu bessrrer Anseinandersttzuvq des serstorbeurn Kriegs» und Domainen - Raths Korngiebel 
nachgelassener Kinder erster Ehe, sollen au/deren Nachsuchen nachbemeltete Gefalle, als: 
i) z des sogenannten Lauzischen Zehntens zu Kirchbauna , hiesigen Amts Bauua, welcher im 
Ganzen nach einem Durchschnitt von den keztern y Jahren alljährlich ertragen, a) si Viertel 
Mtz. Korn, b) 8 Vrtl. yz Mtz. Waitzeu, c) 8 Vrtl. g^Mtz. Hafer, cl) rzVrtl. lqZMtz. 
Gerste, e) rVttl. 7*Mtz. Erbsen, k ) 4^. Mtz. Liusen, g) 184* Kauten Flachs, nebsi em.-gen 
Thalern für Treseney und Wejnkauf, so aver den L'.citanttn zum besten gegeben worden; 2) zu 
Volmarshausen, hiesigen Amts Neustadt, a) bey Henrich Schäfer, 2 Vrtl. Partim, und b-bey 
Anrhon Vogt, jezkKammerrath Franckenderg, 8 Mehrn Korn und eben soviel Hafer, öffentlich 
meistdietend verkauft werden. Nachdem nun bierzu Terminus auf Mitwochen den 16. Merz 
bestirnt worden; a's können sich alödenn Kaufl^siiße Vormittags auf Fürst!. Regierung einfin» 
den, auf ein oder das andre ihr Gebot in C,ssa- Mehrung zu Protokoll thun und bey dessen 
Armehmlichkrit des Zuschlags sofort gewärtigen» Cassel den 8ten Februar 179 r. 
23 , IV, RüppeU. Vig. Conmiiss.
	        

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