Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1791, [1])

s. Stück. 
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Zu vermiechen. 
fchierskünftig, und zwar aldorten in Martinhagen -nberahmt worden r fowird solche-hiermit 
zu dem Ende bekannt gemacht, dami Kauflustige sich sodann an Ort und Stelle elnfirrdm, ihr 
Gebot thun, und nach Befinden des Zuschlags gewärtigen mögen. Cassel den 22. Jan. 2791 ( 
8ürstl. Hess. Landgericht dahier. 
28) Zum öffentlich en, jedoch freywillrgen Verkauf des hiesigen Bürgers und Schneidermeisters, 
Johann Andreas Brotz und dessen Kinder erster Ehe Behausung alhter in der obersten Petri 
siraße, zwischen dem Stadtwach:me-ster Willius, und Bäckermeister Stöbert gelegen, aus 
von denselben erwürkre obrtzke.lliche Bewilligung, ist Termin auf Donnerstag den /len April 
fchierskünftig prafigrrk. Kauflustige können sich alsdann vor hiesigem Stadtgericht zu ge 
wöhnlicher früher Genchtszeik angeben, ihre Gebote thun, und der Meistbietende, nach Brftu- 
, den, das weitere erwarten; wobey zur Nachricht dient, daß mit dem darauf geschehenen Ge 
bot derer ihooRrhlr. der Anfang zum Ausbieten gemacht werden soll. Cassel den 2iten San, 
1/y r. Ex Commiflionc Senatus. H. L. Noch, Stadt-Secrerarius. 
29) Die verwitwete Frau Geheime Eammerräthin von Heppe will die ihr eigenthümlich zuste 
hende- vor dem Leipzigerthor, an der Fsrftbach gelegene Wiese von 5Z Acker, /Rut. wi« 
auch die in der Heiltgenröder Feldmark liegende Wiese zu 6\ Ack gegen ein annehmliches Ge 
bot, entweder verkanfsn oder pachtweise überlassen: desgleichen sind 10, auch mehrere Fu 
der gute- Heu noch zu verkaufen. 
> Zu veemkethen: 
l) Die bisher von dem Confiturier Meny in hiefigen Fürstlichen Meßgebäude im Rez de Chaussee 
beym Eingang auS der Carlöstraße linker Hand, während den Messen innegehabre zwey Zim 
mer nebst Küche, sub Nr. 51. und zr. um daselbst allerley Erfrischungen in der Messe verkau 
fen zu dürfen, sollen auf Befehl Fürst!. Commerzien - Cvllegit von nachstinstehender Ostermcff« 
an, anderweit vernretbet werben: wer nun solche auf ein oder mehrere Messen zu mietben Lust 
bezeuget, wolle sich bey mir unterschriebene« melden, und darüber das weitere vernehmen. 
Cassel den l8ten Jan. 179t. Reinück, Commerzien - Rarh. 
9) Iu anderweiter Bermlethung de- Logis in denen Hallen, welches rorh.n von dem verstor 
benen Hof» Bildhauer ValoiS bewohnt worden, ist Term n auf Montag den r iten Febr. au, 
berahmt worden; es können sich also diejenige, welche dieses Logis zu miethcn Lust baden, 
ermeldeten Tages, Vormittags um nUhr, auf Fürst!. Oder - Reuth - Kammer einfinden, ihi 
Gebot thun, und hiernächst des Zuschlags gewärtigen. 
Aus 8ürst!. Ober-Ren h-'Kammer. 
3) Auf der Oberneustadt Nr. 55- vor dem Friebrichsplatz an eine fülle Hausbaltnng, in d« 
bel Etage, r Stuken, eine kleine Kammer, Küche und Platz für Holz; auf Ostern. 
4) In der Schlvßstraße, nahe beym Schloß, Nr. 148. in des Hofuhrmacher Schmidts Erbe« 
Behausung das oberste Logis für einen stillen einzelnen Menschen, mit oder ohne Meubeln; so 
gleich oder auf Ostern. 
z) Auf der Oderneustadt in der Carlsstraße, Nr. 78. in der Arbouenischen Behausung ble un 
terste Etage, wobey Boden, Keller, Stallung, Remft und Mitgebrauch des Waschhauses, 
auf Ostern. In dem französischen Pfarrbause ist weitere Nachricht zu erhalten. 
6 ) In der Martinistraße, Nr. 38. beym Hrn. Lieutenant Kersting vorstehende Ostern; sufa 
Hauserden rechrs und links, 4 Stuken, 2 Kammern, 3 Küchen; in der ztcn Etage, 4 Stuben, 
I Kammer, zKüch-m, einzeln oder zusammen; in der zren Erage ist sich zu melden. 
Auf der Oberneastadt vor dem Friebrichsplatz in Nr. 59. ein Logis, bestehet aus Stube, Kam 
mer , Küche und P-atz für Holz; sogleich oder auf Ostern. 
3) In der Martinistraße in Nr. 6. üi der ersten Etage eine Stube, Kammer und Küche; in de» 
zweyte« Etage eine Stube uad - Kammern; auf zukünftige Ostern. 
9)
	        

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