Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1790, [1])

ßmck-4' Zu vermiethcn. Personen ic. ps 
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28) Auf der Oöernenstadt in der Frankfurterstraße Nr. 24. die bel Etage, mtt dem Flügel in der 
Philipsstraße, nebst räumlichen Pferdestall und Bedientenstube, und andern dazu nöthigen 
Stöcken, aufJohanni, beysammen oder getheilt. Auch unten auf der Erde eine Stube mit 
Meubeln, sogleich; in dem Hause ist das weitere zu erfragen. 
Sy) Bey der Frau Wirtichen in der untersten Johannesstraße ein Logis mit Meubeln, benebst 
l Kammer für Bediente; sogleich oder auf den Monat Julius. 
30) In der Schweinebraden Erben Behausung in der Paulifiraße, Stube und Kammer, an ei 
ne stille Haushaltung; auf Johanni. 
SO In der Martinistraße in des Huthfabrikartt Regenspurgs Behausung eine ganze meublirte 
Etage, welche der Herr Kammerherr von Bibra bewohnt, wobey auch Stallung für 4 Pferde 
' gegeben werden kan, entweder beysammen oder getheilt; mit Anfang Julius, auch »och eher. 
Personen, welche Dienste suchen: 
*) Die Tochter eines verstorbenen Officiers, welche außer allen Frauenzimmer»Geschicklichkei 
ten und Putzmacher-Arbeiten, zugleich rechnen und schreiben, auch frisiren verstehet, übri 
gens auch mit der besten Condutte den tugendhaftesten und sanftesten Character verbindet, 
wünscht bey einer vornehmen Dame als Kammerjungfer Condition zu finden. Bey der Frau 
Kriegs - Secretartus Avenarius in Cassel ist das Nähere hierüber zn erfahren. 
«z Eine Person, welche mit Waschen und Bügeln, auch mit jeder häuslichen Arbeit umzugehen 
weiß, sich auch bey Kindern schickt; auf Johanni, 
z) Ein junger Mensch von gcsezten Jahren und guter Aufführung, welcher sowohl in der Schrei, 
berey, als auch in allen dazu gehörigen Fähigkeiten und Kenntnissen die erforderliche Gaben 
besitzt, den lateinischen Terminum, wie auch etwas französisch versteht, auch sich zu allen 
vorfallenden Geschäften geschickt glaubet, wünscht baldigst aufs Land bey einem Beamten, oder 
sonst bey eine Herrschaft in Condition, ober bey dieser angenehmen Zeit in fremde Larrde Rei 
sen mit zu machen. > 
4) Ein junger Mensch von gutem Herkommen, welcher eine schöne Ha. d schreibt, wünscht al- 
hier, oder auch allenfals aufs Land, eine gute Condition. Nähere Nachricht ist beym Schnei 
dermeister Weissenbach am Todtenthor zu erfragen. * 
5) Ein Dienstmädgen von gefitzten Jahren, welche recht sehr gut Kochen, Spinnen und alle 
Hausarbeit verstehet, sucht einen guten Dienst ans Johanni. 
6) Eine junge Frauensperson vvn honettem Herkommen, so in allerhand weiblicher Arbeit, als: 
Frisiren, Rehen, Stricken, wie auch sonstigen Haushaltungsgeschäften, Kecken, Waschen 
und Bügeln, geschickt zu seyn sich schmeichelt, je eher je lieber bey eine Herrschaft in- oder 
außerhalb, nahe oder weit von Cassel, als Kammerjungfer, ober vorerst nur als Haushälterin. 
7) Eine Person von gutem Herkommen, welche alle Arbeit verstehet, als: Rehen, Waschen, 
Bügeln und Schnriderarbeit, auch, wenn eS die Noth erfordert, die Haushaltung. Steift 
in der Frau Buchhalterin Hildcwigen Behausung zwey Treppen hoch zu erfragen. 
L) Eine Frauensperson von 18 Jahren und honetter Familie, welche mit Waschen, Stricken 
und seinen Spinnen, auch sonstigen häuslichen Frauensgeschäften wohl umzugehen weiß, iss 
willens sich dahier in Cassel in eine stille Haushaltung sogleich oder auf instehendm Johanni- 
tag gegen einen billigen Lohn in Dienste zu begebe», und kan bas weitere in der Frankfurter- 
straße in Nr. 38. erfragt werden. 
9) Eine junge Französin, welche gut Nehen, Waschen, Stricken und Bügeln, und gute Zeug 
nisse aufweisen kan, auch schon mehr gedienet hat, bey eine gute Herrschaft, in- oder außerhalb.
	        

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