Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1790, [1])

4yr ' ^ BckunttLrnüchuirssvöN birschîedenèn Sachen. , GmckLL. | 
z) Au elnem Garten vor dem Köllnischen Thore ist gutes süßeS Gras zu Heu und Mumme! 
zu verlassen; die Nachricht ist in Nr. 51. auf der Obcrr.custadt zu erhalten. 
4) Gebalv Friedrich Ebermayer giebt Nachricht, daß er zu Neuhanau auf der Krämergasse ft't 
dem ersten März 1790. das Gasthaus zum Riesen übernommen: derselbe bittet um geneigten 
Zuspruch, und versichert diejenigen, welche ihn beehren werden, mit der äußersten Reinlich« 
keil und Sorgfalt, auch möglichster Billigkeit zu bedienen. 
5) Sollte jemand auf dem Lande geneigt seyn, eine ältliche Person gegen ein gewisses jährliche» 
Kostgeld in Verpflegung zu nehmen, der wolle sich in der Waisenhaus-Buchdruckerey melden. 
6) Ein nur im lezten Herbstlager gebrauchtes, und also noch beynahe neues großes Capitatnzelt, 
* welches mit blau und weiß gestreiften feinem Leinen ganz gefüttert; imgleichen ein ordinär So!« 
datenzelt, so als Knechtszelt gebraucht worden, sind beyde zusammen, oder jedes für sich, 
aus der Hand zu verkaufen ; und kann hierüber im Guyartschm Hause, ju der Kvuigsstraße, 
nähere Anweisung gegeben werden. 
f) Es werden zwey gute brauchbare und reinstimmige Dis Horns zu kaufen gesucht. 
S) In der obersten Kasernenstraße oder Schäfrrgaffe bey dem Seifensieder Heinrich ist rechte 
gute Seife, 7 Pf. für iRthlr., einzeln 5 5 IIfr., auch recht gute weiße Stärke, uPf. für 
7 iRlhlr., einzeln 3Alb, von dem besten Puder uPf. für iRthlr., einzeln 3 Alb. -Hlr. zu 
haben; er erwartet gütige Käufer, wie ein junger Anfänger brauchet. 
9) Ein Paar gute und ein Paar schlechte Geschirre, und zwey Paar Fltegengarn sind um einen 
billigen Preis zu verlasse». 
10) Es sucht jemand eine Reisegesellschaft von etwa - Personen, um nächstkünftigen Johannis 
tag, nach Großen-Nenndorf, über Hannover. 
I») Dienstag den 8ten Zunius wird bey Fürst!. Marstall dahier eine gewisse Anzahl vier- und 
zweysitzige Kutschen, auch Phätons, durch öffentliche Auktion an die Meistbietende verkauft 
werden. Kaufliebhaber können demnach selbigen Tages um io Uhr, Vormittags im Herrschaft!. 
Kutschenhause in der Kasernenstraße sich einfindcn. Auch wird nehmlichen Tages früh um 
9 Uhr, die öffentliche Ausbietung derer zum Verkauf ausgefezten drey kleinen Pferde im Mar- 
stall geschehen. Cassel den 26ten May 1790. Brede. 
12) Bey dem Sattlermeister Wimmel in der Elisabetherstraße ist eine Chaise für zwey und vier 
Personen, welche in der Stadt und zur Reise gebraucht werden kan, zu verkaufen. 
Î3) Joh. Christoph Brinkmann in Rinteln, wohnhaft auf dem Keller, empfiehlt sich hiermit 
allen fremden Reisenden von Stande, mit guten Logt», Essen, Weine von allerhand Sorten, 
* um die billigste Preise, hat auch Stallung für Pferde und Chaisen » Remisen. 
j£\ In der Einhorn-Apotheke am Markt, ist frischer Dorf-Geismarbrunnen zu haben. 
15) In der Frau von Rohden Behausung in der Elisabetherstraße, sind Betten, Stühle, Tische, 
Kleiderschränke und andere Meubeln, aus der Hand zu verkaufen. 
Ist) Dienstags dry 8ten Iunius d. I. werden auf hiesigem Landgericht, die durch diese Zeitung 
15, 16. und 17. Stück, gemeldete, dem Einwohner Henrich Rüdiger und dessen Ehefrau zu 
Wehlheiden, gehörige Grundstücke und Gebäude, verkauft werben. 
17) Bey dem Kasf- und Handelsmann Strube auf dcm Markt, ist frischer Wilduvger Gesund 
brunnen angekommen, und zu haben; desgleichen verkauft er auch ganz weißes, blau- und 
buntbemaltes feines Porzellain, Kaffee-Zeug nach antiken und andern FacvnS, wie auch Tafel« 
zeug, um die aller billigsten Preise. 
»8) Bev der Kaufmann Witwe Langinin der Martinistraße sind Morgens und Abends Spargel» 
' von dem besten Geschmack und um den billigsten Preis zu haben. 
19) Bey dem Bändermeister Drecke auf der Oberneustadt in der Frankfurterstraße, ist eine Badwanne 
und eine ovale Bütte für einen Brandreweinbrenner, sogleich um einen billigen Preis zu verkaufen, 
so) In der Hirsch-Apotheke ist frisches Pyrmouttr Wassep, Seidlitzer Bitter-Wasser und Sel 
terser Brunnen in billigen Preis zu habe». 
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