Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1790, [1])

StucT r». Zu vermiechen. z-L 
Verpacht- und Vererblechuugen. 
t \ OaS von Conrad Harle zu Nledervorschütz, Amts Felsberg, zeithero befahrne Fürstlicher Uni» 
»ersttat Marburg zuständige Lehnguth, so, vermöge Saalbuchs der Vogtey Fntzlar ks§. 47-. 
^ in der Hofreyde, die mit einem Wohnhaus, Scheure und Stallung bebauet, und zwey Hu- 
fea Landes, Wiesen und Garten (wovon die Stückzahl nach dem Steuerbuch in Termin» Lies» 
tationis vorgelegt wrrdcn soll) bestehet: soll auf Hochfürstl. Univerfitärs-Admimstrattons- 
Commission zu Marburg Hochgrgst. Befehl vom loten April d.J. ausgebotea, und gegen Be 
zahlung der Rückstände und eines höher« jährlichen Zins zu anderwe'tem Lehn übertragen 
* werden. Derjenige nun. welcher dieses Lehnguth zu erstehe« gewillet, kann sich Mvn ags 
den 26ren April d. I. früh Morgens 9 Uhr in des Greben Bachmann zu Niedervorfchütz Be 
hausung einfi dm, wegen seiner Vermögens. Umstände, und baßer der Landwtrthschaft kun 
dig, mithin dem Guthe vorzusteben im Stande, gerichtliche Attestata vorzeigen, die Condi- 
tionkö vernehmen, uud hat der Meistbietende dem Befinden nach deS Zuschlags zu gewärti 
gen. Gudeusberg den irten April 1790. (Vchs, UuiversitätS - Vogt zu Fritzlar. 
Es soll in der Aue an der kleinen Fulda, und zwar von unten der Brücke bis zur Menagerie, 
cn ei^en daselbst befind tchen Weidenbusch, das Gras meistbietend verpachtet werden, wozu 
Termin auf Dienstag den roten April d.J. in der hiesigen Frucht-Remherey anberahmt ist. 
' Pachtlust'ge können sich dahero in prLkro, deS Morgens um 9 Uhr, daselbst einfinden, und nach 
Befinden deS Gebots den Zuschlag erwarte«. Cassel den Ziten März 1790. P.Haußmast». 
Zu vermiethen: 
In der Dionysimstraste Nr. 114♦ im Hinterhanse, 2Stube«, 3 Kammern und Bodenraum, 
getheilt oder beysammen, an einen stillen Haushalt; auf Johanni. 
») Zunder Martinitlraße im Hintcrhause, bey der Witwe Zilchtn i Stube, -Kammern, Küche 
und Platz für Holz; auf Johanni. 
In brr untern Königsstraße in der Eckbehausnug, welche die BuSficht auf den Gouvern«- 
mentsplatz hat, Nr. 1152. d»e dkl Etage, bestehend in einem Saal, 4 Stuben, 5 Kammer», 
, unten eine Stube, Pferd,stall, Kutjchen- und Holz-Remise; wie auch ein Keller. Die wei 
tere Nachricht ist in der Königsstraße Nr. 150. zu haben. 
4) In der Königsstraße Nr.iizo. drey Treppen hoch, eine Stube, auf beyden Seitenein Kq- 
dinet, eine Kammer, ein Keller und Holzstall, für eine Witwe oder ledige Mannsperson vom 
Civil-iande; desgleichen im Hinterhause eine Stube, die durch etne andere vollkommen geheizt 
wird, ncbft Kammer und Holzplatz, für eine dergleichen Person. 
5) Bey dem Schneidennstr. Arnold Schmidt auf dem Marställerplatz ein Logis i» der zte» 
. Etage, bestehet in Stube, Kammer und Küche; auf Johanni. 
6) In der Hohentborstraße Nr. 484. zwey Stuben, ein Vorzimmer mir Kamin, drey Kammern, 
, eine Küche, versch.'ossenen Keller und Holzstall; sogleich oder auf Johanni. 
7 ) In der Fischgasse am Rathhaus, in des Töpfermeister SchranS Behausung die unterste Eta 
ge, welche zu allem Gewerbe schicklich ist, auch die erste, zweyte und dritte Etage; sogleich 
»der auf Jobannt. 
r) In der Marställerstraße in Nr. 713. zu Johanni die erste und zweyte Etage, sie bestehet i« 
zwey Stuben, drey Kammern, eine Kammer auf dem Boden, zwey Küchen, einen verschlof- 
, sevenKelltr, uud ist sich beöfals am Gouvernement-platz in Nr. 117. zu melden. 
9) ES soll dahier ein Wohnhaus, worinven r Stuben, 5 Kammern uud ein Fruchtbodeu; des« 
gleichen Wasch- und Backhaus, benebst Stallung für 4 Stücke Rindvieh, woran hinlängli 
cher Raum zur Aufbewahrung dcr Fourage befindlich; wie auch ein mit Mauer und Thor 
umringter verschlossener Hof, sodann ein daran gelegener zn i Acker Grabe-und Gras-Garten, 
t »bb unter
	        

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