Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1789, [2])

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Willfahrung für diese Sache des Vaterlandes, 
an Hessens Ritterschaft, Städte, Beamte, 
Prediger, nnd an alle, welche dazu im Stan 
de sind, um die beste Beförderung der mög 
lichsten Ausbreitung dieser Ankündigung und 
der Monatsschrift selbst sich verdient zu ma 
chen. Ich habe deswegen auch einige Worte 
an den gemeinen Sandmann beigefügt. Daß 
die Herren Forstbediente, Gärtner, Pächter, 
und jeder Freund des Vaterlandes, der Ken 
ner und Liebhaber ist, sich von allem dem, 
was er zur Schrift nnd deren möglichsten 
Beförderung beitragen kann, nicht ausschlies- 
sen werden, daran zweisie gar nicht. Insbe 
sondere aber muß ich mich mit einer geziemen 
den Bitte noch an die Herren Landräthe und 
Beamten wenden, und das wegen dieser An 
kündigung vorerst. 
Es möchte alles darauf ankommen, daß 
sie mit der Zeitung an jede Gemeine kömmt, 
und nach einer vielleicht von ihnen gutgefun 
denen Veranstaltung an den Greben — durch 
ihn an die Gemeine. Außerdem aber möchte 
es daö erste, sonst wohl zu wcitläufrige Ge 
schäfte erleichtern, wenn durch ihre geneigte 
nnd gütige Veranstaltung die monatliche An- 
zahlderTheilnehmer, und basGeld, sowie 
sie es gut finden», an die Amtsörter, und so 
an mich zusammen kommen. Denn ich muß 
auf Subscriptio» und Vorausbezahlung der 
i6Alb. antragen, und bin so frey den Zeit 
punct dazu vom Empfang dieser Ankündi 
gung an, auf 4 Wochen zu setzen. Will sich 
jemand lieber mit dem Seinigen unmittelbar 
auf der Post an mich wenden, wie wohl in 
den Grenzländern ohnehin der Fall seyn wird, 
so kann er solches mit denen vorhin bemerkten 
auf den Brief zu schreibenden Worten thun. 
Vielleicht kann man auch bei einem künftig 
stärkeren Briefwechsel eine weitere Adresse 
nnd die Titulatur im Briefe gar sparen. 
Der baldige Anfang mit der Monatsschrift 
selbst soll ohne Verzögerung bekannt gemacht 
werden, so wie die Antworten auf diese Blät 
ter einkommen. 
Glücklich will ich mich schätzen, wenn ich 
den besten Erfolg dieser Unternehmung für 
Hessen, unsers gnädigsten Herrn Land 
grafen Hochfurstlichen Durchlaucht 
unterthänigst vorlegen kann, da HöchstDle- 
selben solche so sehr Ihrer huldreichsten 
Aufnahme gewmdigct habe».
	        

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