Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1789, [2])

dtsfall meines Mebtesten Neun und Funfzrgiahrigen Ehemannes, des Magisters und zu 
Hachwühle tm Hannöverschen gestandenen Pred'gers, Christian Georg Steuber, schuldigst de. 
kannt, und empfehle zugleich mich nebst meine zwey verwaiftten Kinder zu ihrer fernern 
Gewogenheit und Freundschaft. Johanna Maria, Witwe Sreuber, geb. Lrnft. 
2) Allen meinen Verwandten und Freunden mache statt der gewöhnlichen Trauerdriefe hierdurch 
das Absterben meiner Frau Schwieger-Mutter, des seel. Jaque Mathieu hinterlassene Witwe, 
eine gebohrne Comte bekannt; Sie starb alhier in Cassel den zoten November im 88ten Jahr 
ihres Alters, nach einer jährigen bettlägerigen Krankheit. Friedrich Romain. 
Vorl.d.Ol. Hierdurch wird denen, welche an dem vom hochlöbl. Regiment Garde abgeführten 
Fähnrich von Haustein eine rechtmäßige Schuldforderung zu haben glauben, bekannt gemacht, 
haß zu Begründung dergleichen Ansprüche ein Liquidationstermin auf den n. Januar 1790. an« 
g<sezt ist. Die mit ihren vermeyntlichen Forderungen sich alsdann vor unten - benomtm Regi 
ments Kriegsgericht nicht melden, und solche gesetzmäßig liquidiren, werden dabey hernach 
,, weiter nicht gehört, sondern abgewiesen werden. Cassel den 30. Nov. 1789. 
Fürst». Hess. Kriegsgericht des Hochlöbl. Regimen,s Garde. < 
8. L. von Benning, 
Oberst u. Command. des Regim. Garde. 
L. Bauer, Regmts Quartmstr u. Audit. 
Besondere Anzeigen. 
,1 DS man wahrgenommen. daß in hlefiger Residenz hin und wieder f-°erg-fahrl,che Windofen 
’ «««clTa» worden, wovon theils, der F-ner - Ordnung f. 40 entgegen, die Röhren in Wrnkch 
andere aber auch auf die Straßen, ,« nicht geringer Belästigung der Rachbar», und großen 
M ßstaod. besonders in Ha»ptstr-ß-n, ,-führet sind: Als werden h.e.mit all-dle>e»,g.n, ft 
d-rat-i-ben Windofe« im Gebrauch haben, ernstltchst -nnnert, solche sofort kib,»schaffen. wi. 
Nriaenfalls zu gewärtigen, daß fi- auf ihr- Kosten w-ggeramnt, «nd nach B-stndcn Wider fi« 
n°ch "i. ohnnachfichtlich -erfahren «erde» s°°° Mmiffion. 
a) Nachdem die deschwerende Anzeige geschehen ist, daß viele hiefige Einwohner. so weder Er. 
^laubnlß, Herbergiernngen ,« halten, noch sonst Privileg, rte Gasthäuser habe«, Fremde und 
Reisend- ordnungswidrig »nsnehmen, «nd selbst, ohne au» nur biervo» di- schuldige An,e'g, 
de» der Behörde zu ihn-, beherbergen; hierdurch aber nicht allein den E-stwi^h-n ein gro. 
«er Einnag in ihrerRahrnng geschiehet, sondern auch fremde», verdächtige» Personen, ft 
seldii allerhand Gesindel, Bettlern und V-g-l>nnd-n G-l-g«nd«.t gegeben wird, sich dahier 
-lntuschlcichen 1 AI« wird, mir Beziehung auf die vorhin schon dikserhald bekannt gemachte« 
«oorbnunain, hierdurch alle« «nd jede«, so keine öffentliche Herbergierunzen bade« (Hen>- 
Kastore« ausgenommen) ernstlickst nub b-, nachdrückliche« Straft untersagt, keine fremde P-st 
saaiers, die nicht über S bis l. Tage hier z» «--bleiben gedenken, ans,nnehmen; D-hing-ge« 
«s einem jede« st-Y g-l»ss-» dleidt, Fremde, so st» langer und Monate wenigsten« hier anst 
Inhalten, nnd in einem Priv-thause zu wohnen »eitlen tragen , so wie in der Frnh,ahr«-t,«d 
L-rbllmeise deraleichen zu logiren, wovon aber dem Polize» «nd Qnartter-Commissarius zete. 
malen «rdnnngsmaßig. Anzeige geschehen mnß. ^-assck de« * 
*n Diejenige, so gemilltt find, die hiefige Polizei, und Commerzien-Zeitung aufö bevorstehende 
^ I79oste Jahr zu halten, wollen den Betrag dafür, und .zwar aufs ganze Jahr mrt- Rthlr. . 
aufs halbe Jahr «her mtt rsGgr. vor Ablauf diese- Monats, qn mich gefällig berichtige« las 
se«. Caffeiden z.Dee.l7«-. v-er, Caffrer. 
4) Der-
	        

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