Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1789, [1])

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Verkauf von Grundstücken. 
Stück LZ. 
io) ES soll ausgeklagter Schulden halber de- Henrich Möllers Wohuhau-, Hofreyde, Scheuer 
und Stallung zu Unterbreitzbach, zwischen Henrich Jakob d. jüng. und Johanne- Wiegand 
gelegen; r) dessen Antheil de- Bramber--Acker mit der Steinfurths-Wiese, und 3) die dem 
selben zuständige 9 Stücker Rottland, davon 3 Stöcker unterm Ntppenpfad an Valti« Sa-, 
dorf, r am Klingen -Hauck an demselben, 2 an der Lautern.Eiche an eben demselben, lauf 
dem Wolfgraben.Rain, und i auf den DachSlöchem, allein derUuterbreitzbacher Feld 
mark gelegen, an den Meistbietenden verkauft werden, und ist hierzu ein Termin auf Mit- 
«ochen den L9ten Jultt nächstkünftig bestimmt worden. Diejenigen nun, welche diese Güther 
entweder einzeln »der zusammen zu kaufe« willen-sind, als auch die, welche ebenwohl ge 
gründete Forderungen daran zu haben vermeynen, können sich besagten Tage- de- Morgen- 
tz Uhr vor hiesigem Amt «tnfinven, bieten und theils ihre Ansprüche beglaubigen, daraufauch 
nach Befinden deS Zuschlag- und rechtlicher Lrkauutniß gewärtigen. Bach den Uten May 
1789. Lürstl. Hess. Amt das. Gieeler. 
,i) SS sollen deS Johanne- Knobel d.jüng. zu Ehlen nachdemeldte Grundstücke, nemlich: 1) 
^ Ack. an dem Dörnberger Wege, an Joh. Bvlkwetn d.ält. gelegen; 2) 3 Ack. am vorigen, 
und dem AmlungSwege gelegen, er vKcio au den Meistbietenden öffentlich verkauft werben. 
Wer nun darauf bieten will, der kan sich in dem auf den yten Inuit d. I. darzu ein vor al 
lemahl bestimmten Verkaufs-Termin auf Fürst!. Landgericht angeben. Caffel den l8. May 1789. 
ir) ES sollen deS Philip Ederhardt, jetzt Adam Tannenberg von Simmershausen, nachdemeldte 
Grundstücke, nemlich: i)Z Ack. au dem Ellenbach, an Johanne-Schäfer und Johanne-Eber 
hardt gelegen; 2) i Ack. Erbland auf dem Neueuhof am Pfarr - Land; 3) lErbgartenj, 
nebst dem Hause, an HauS Jost Staubesaud und HanS Henrich Brede gelegen r ex officio an 
den Meistbietenden öffentlich verkauft werden. Wer nun darauf bieten will, der kan sich i» 
dem auf den yten Juntt d.J. ein vor allemahl bestimmten Verkaufs-Termin auf Fürst!. Land 
gericht angeben. Cassel den 28ten April 1789. 
13 ) ES soll de- Einwohuer Jost Wimmel von Grvßenritta, Halde Hufe Land, so gnädigster Herr 
schaft dienst, und Höchstderselden, auch dem Stift Fritzlar zinsbar, den Müldnerschen Erden 
aber zehendbar, ex officio an den Meistbietenden öffentlich verkauft werden. Wer unu dar 
auf bieten will, der kau sich in dem auf den 14. Julius d. I. ein vor allemal bestimmten Ver 
kaufs-Termin auf Fürst!. Landgericht angebe». Castel den 30. April 1739. 
14) ES sollen Montag- den gten August dieses Jahrs folgende dem Johanne-Wachenfelb, dem 
älteren zu Niederelsungen zugehörige Güther, alS: 1) ZHufe Land von Philip Wachenfeld 
herrührtg; 2) V Ack. Srbland an der Rhöderseite, an Christoph Ernst-Erden; 3) 3 Ack. auf 
der Mark, an Ludwig Augustin; 4) iZ Ack. auf dem Hibdeser. Felde, au Joh. George Gerhard, 
d. jüng. und 5) 3 Ack. Erbwiese im Loderdusche, an Johanne- Losen, dem älter« gelegen r von 
Amtswegen an den Meistbietenden verkauft werden. Wer davon ein- oder da- ander« zu er 
stehen, oder tu Anspruch zu nehmen gesonnen, kan sich al-daun zu gewöhnlicher Gerichrsstun- 
de eiufiuden, und seine Absicht wahren, da im gegenthetligen Falle darauf nachher keine Rück 
sicht weiter genommen wirb. Breuna de« iztenMay 1789. 
Z. <L. Rorntmann, von MalSburgischer Amtmann. 
15) Auf Ansuchen der Fichtnerischeu Fundarion, jetzt de» über Friedrich Wilhelm Fichtner bestell 
ten EuratoriS und zu Berichtigung mehrerer in ExeeutiviS beruhender Forderungen, soll da- 
dem Regierung» - Prokurator, Lt. Trumbach zustehende, ehemalige von Meysebugische freye 
Erbritterguth zu Remsfeld, Amt- Homberg, welche- außer dem Straßenbau mit keinen son 
stigen Diensten beschwert ist, für gemeine Hude und Weide aber 7 Alb. Monathlich an die 
Dorfschaft entrichtet, auch gegen freyen Hirteulohu und unumschränkte Mastfreyheit tu gan 
zen und halben Forsten den Reitochsen «nd Schweinebähren halten muß; weniger nicht die 
Gerechtigkeit hat, einen freyen Hau-trunk zu brauen und Brandewein zur eigenen Cousum« 
tiou zu brennen: im Termin auf Mitwochen de» zten Aug. d.J. bestimmt, auf Fürst!. 
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