Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1789, [1])

Stück 2 LL 
Bekanntmachung von verschiedenen Sachen.' 
2a) Der HuthmacherEobanus Köhler alhier macht bekannt, daß er seine in der Holländischen- 
straße gehabte Wohnung verändert hat, und nunmehro in der Hohenthorstraße in der Größt« 
scheu Erben Behausung, ohnweit dem Stralsund, wohnhaft ist, verspricht drsen, so ihm die Ehre 
ihres Anspruchs gönnen, vorzüglich gute Waare, billige Preise und geschwindeste Bedienung, 
in aller ins Hütbefach einschlagender Arbeit. 
Hl) Der Weinwirth, Herr Balthasar Geller ia der Weissensteiner, Vorstadt, offerirt in seiner 
Wohnung für Hochzeiten uud Bälle zwey große Säle, nebst sonstige» Bequemkichleitev, d»s 
zu die nöthigen Meudeln, als Tische, Stühle, Gläser, Feuer und Licht, die ganze Nacht durch, 
auch die Gesellschaften in Chaisen abzuholen, und wieder nach Hause zu bringen; alles für 
2 Karolinen. Nur bittet er, ihm de- Sonntag- damit zu verschonen. 
2r) SS hat der Kramrr Ioh George Franke d. jünz. m der Kaseruenstr^ße von verschiedene» Früch 
ten zu verkaufen , als nämlich: Erbsen 8 Aid. Linsen y Alb. die Metze, weiße K upbohnrnF 
das Pf. l A'b. getrocknete Cichorien i6Pf. für i Rthlr. auch andere F. ächte mehr. 
SZ) Bey dem Faßdändermeister Diecke auf der Oderüenstadt in der Frankfurterstraße, ist eine 
neue Badewanne um einen billigen Preis zu verkaufen. 
*4) Es hat der Kammer*Probator, nunmehriger Accisschreiber Herr Möller, zu Marburg, seinen 
alhier vor dem Hslländischen-Thore am Löbrrwege, zwischen ihm selbst und dem Hof» Schnei 
dermeifter Dalwtg gelegenen- ehemaligen Stedertschen Garten, an den Bäckermeister Bnebach 
verkauft: wer etwas daran z» fordern vermeynet, wolle sich Zeit Rechtens bey leckerm melden. 
25) Künftigen Donnerstag de« gten Junii sollen alhier 82 Vtück kupferne Milchsüt'en, eine 
kupferne Braupfanne, zwey große Braubütten, wovon eine mit eisern R tfen umlegt ist. ein 
Chaisengeschtrr aus zwey Pferde, alte Fenster und Mannskleider, meistbietend verkauft wer- 
* den. Kauflustige können sich in xrLstxo melden, und der Meistbietende deS Anschlags gewär» 
tigrn. Niedergandern den Sten May l?8y. 
Freiherr!, von Bodens Samtgericht. Chrn. L. Lollmanir. - 
26) Der Karten, und papierne Tapeten . Fabrikant iHr Christel dahier auf Königsplatz, 
- macht bekannt. daß bey ihm verschiedene Sorten der schönsten papiernen Tapeten von acr GgrL 
bis zu 18 Gulden, wie auch Lamberten, und die zu den Tapeten schickliche Bordirungeu, ta 
den billigsten Preisen zn haben find. r 
27) Am vrrwichr en Freytaz den rsten diese-, ist eine weiße seibne Judenbecke mit blauen Strie 
fen, noch nicht gemacht, und bestehet in r Bahnen, verlohren gegangen: wer solche gefunden, 
wolle -ft« gegen ein Triukgrld von l Rrhlr. dem Schutzjnden Michel Jsaac alhier abgeben. 
28 ) der Köhnische« Handlung ist noch eine Partie guter Wolle, einzeln oder beysammen zu 
verkaufen: wer dazu Lust hat, beliebe sich in der untersten Johannesfiraße zu melden, und 
das wettere vernehmen. ; 
2p) Am lZten May ist auf dem Wege von Rohrenfarth nach Morschen ein Paket verlohren ge 
gangen, worinnen nebst andern Sachen folgende Stücke charakteristisch find: i)eistOb«r- 
hrmd mit den Buchstaben G. R. 2) ein Ring mit einem violetdlauen Glasfluß, länglich vier 
eckig, rund um mit Rosetten gefaßt, in der Mitte ein Diamant; 3) «in etwas größerer mit 
einem blau, vio'et und grün gestreiften Stein ohne Diamanten. Der Finder meldet sich 
gegen ein gckeS Dsu^sur, in Caßrl bey dem Herrn Artilleriehauptmann von Westernhagen, 
in Morschen beym Herrn Obervogt Wenig, in Rotenburg bey dem Herrn Riugeling. 
zö) Bey dem Kaufmann Hrn. Ficks ist spanische Souda der Ctn. in sehr billigem Preise zu 
'Haben; ach find wieder bey ihm glatte einfarbige Cawlott« für Damen-- und Mannsklei 
der, verschiedene Sorten weiß Hangen. Leinen, Z breit gestreifter Pique, 3 drath extra feine 
zwtrnerne Mannsstrümpfe, sehr pretswürdtg, zu bekommen. 
-i) Es lucht jemand einen geräumigen Boden zu miethen, ym Fourage zu legen, es sey in wel« 
. chem Quartier der Stadt es wolle. 
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