Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1789, [1])

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Stück z a. 
Zu verrrriethen: 
i) Auf der Oberneustadi \n brr Carlsstraße in Nr. 67. die beyden untersten Etagen, so aus 
fünfzehn mehreutheilS rapezirten Stuben und Kammern bestehen, nebst zwey Küchen, drey 
Kellern, Speisekammer , auch Stallung für fünf Pferde, Kutschenschrppen samt Heu» und 
Futterboden und sonstigem Gelaß, auf bevorstehenden Jvharmt oder Michael zusammen, oder 
auch allenfalls in zwey Theile getheilt« 
A) Auf der Oderneustadt in der Frankfurterffraße in dem der Kirche gehörigem Hause Nr. Zs. 
in der de! Etage vorne ein Vorzimmer, schöner tapezirter Saal nebst daran btfindlichen Kadi« 
net; sodann nach dem Hof zu 1 Stube, Kammer und Küche, «ebft Boden, Keller und Stal 
lung, gemeinschastl. Waschhaus und der auf dem Hof befindlichen Zaire; auf Zohanui. 
H) In der Hohenthorstraße Nr. 484« 7 Stuben, 1 Vsrzunmer mit Kami», 7 Kammer», 
»Küchen, i Speisekammer, r verschlossene Keller, z verschlossene Holzplätze, auch Bode«; 
sogleich oder auf Johanni, einzeln oder zusammen. 
4) Bey dem Kaufmann Hr». Friedrich Helmcke hinter dem Rathhaus, l Stube, » Kammer«, 
Küche und Holzkammer, an etnen stillen Haushalt, mit oder ohne Meudelu; sogleich oder 
- ans Johanvt. 
5) In der Dionysienstraße N .88. bey dem Mctzzermetster Sänger, eine Stube, eine Kam 
mer und Stall; auf Johanni. 
6) Ja der Unterneustabt am Leipziger Thor beym RegimeutSquartiermfter Hrn. Kleivschmibk, 
7 die bel Etage, bestehet vorutzeravs aus einer Stube uud Kammer, tapezirtm Saai nebst daran 
befindlichen Kakinet; sodann nach dem Hof zu 2 S«udru, Kammer rrnd Küche, nebst »er 
schlossenen Keller und Holjstall, ein gemeinschaftliches Waschhaus, uvd der auf dem Hof be- 
fiadliche Brunnen; auf Michaeli. 
7) In der obersten Johannesstraße bey Hr. Sam. Moillrt vornherauS eine Treppe hoch «ine 
Stube uud Kammer mit Meudelu, für etnen ledtgcnHerrn, uebst Aufwartung, oder wenn es 
verlangt wird, noch eine Nrbenstube und Kammer für einen Bedienten. 
8) Bey dem Hosenmachermeister Pflüger in der Unterneustadt auf dem Kirchhofe, die zweyte 
Etage, bestehet aus Stube, Kammer, verschlossenen Gang und Platz für Holz zu legen; so 
gleich oder auf Johanni, mit oder ohne Meubel«. 
9) In Nr. 4(4. in der Schloßstraße et« LvgtS, an eine einzelue Person oder stille» Haushalt, 
bestehet in Stube, Kammer und Küche , auf Verlange» kan auch ein Schweineftall uüd 
Platz im Keller gegeben werden, auf Johanni; und ist fich desfals bey dem Schneidermeister 
Knrtfch in der golduen Krone zu melden. 
ro) In des Schutz-Jude» Aarons Behausung die »te uud zte Etage, sogleich u« billigen 
HauszinS. 
11) Bey dem Hof-Goldsticker Hr. Dchaumann vordem Friedrichsplatz auf der Ober»eustadt, 
Nr. 57. die unterste Etage; sogleich, auf Johanni oder Michaeli. 
12) In der »teu Etage des ehemaligen alte» RathhauseS, oder auf derSchirn«, Stube, Kam« 
«er, Küche uud Boden; auf Johanni, und ist sich in der Holländifcheustraße in Nr. 567. zu 
melden. 
IS) In Nr. 117. am Gouvernementsplatz in der »teu Etage » Stube«, 2 Kammer», 1 Kam 
mer auf de» Boden, und eine Küche; auf Johanni. 
14) In der Egidienstraße in Nr. 749. eine Etage, «odey Bode«, Holzstall uud Keller; so 
gleich oder auf Johanni. Ja der Ardouenischen Behausung ist nähere Nachricht zw erfrage«. 
15) In der untersten Casernenstraße tu des Herrn MolletS Behausung, »Stube», »Kammer« 
und »Küchen: auf Jobanui oder Michaeli. 
j6) In des Kaufmann Hr. Joh. Wilhelm Brauers Behausung vor der HollLudischeustraße, i» 
der -teu Etage ^ine Stube mit Alkoven, 1 Küche; sogleich »der zu Johanni. 
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