Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1788, [2])

638 2ytes Stück. 
6) ES hat jemand einen noch im guten Stande seyenden eisernen Ofen, «ebst allem Zubehör, 
und etliche Reitsattel zu verlasse. 
7) Es ist eine fette Kuh, mit einem weissen Kops bey Landwernhagen dem Mezger entlaufen, 
und vermuthlich nach demHeßischen gekommen: wer solche aufgefangen, oder davon Nachricht 
zu geben weiß, wird gebeten, gegen ein gut Trinkgeld dem Mezger Linse in Hannöv. Mün 
den davon Anzeige zu thun. 
8 ) Beym Kaufmann Hrn. BoulnoiS auf dem Markte, sind zur gSterr Hannoverischen Lotterie, 
wovon die ite Classe den iten September gezogen wird, ganze und; Loose, wie auch zu derHess. 
Hanauer, Hessen Caffeltsche, und zu der Herzog!. Braunschweigischen Ganze, Halde und 
Viertel» Loose zu haden. 
9) Nachdem Montag- den a8ten Julii d. I. und in denen darauf folgenden Tagen, bey hiesiger 
Leih-Banko die verfallene Unterpfänder, ñnPretiosiS, Gold, Silber, Kupfer. Meffmg-und 
Zinn-Geschirre, Tisch - uud Bettlinnen, Mannö- und FrauenSkleidungen und andere Sache« 
mehr, an den Meistbietenden gegen baare und Kastenmäßige Bezahlung veraucriontrt werden 
sollen: so wird solche- hiermit bekannt gemacht, damit diejenige, welche ein- oder andere-zu 
erstehen willens, sich in odgesezte« Tagen jedesmahl Nachmittag- um 2 Uhr in dem Baoko- 
haufe einfinden, und ihr Gebot thun können. Cassel den 8ten Julii 1788. 
Aus hiesiger Leih-Banks. 
Iö) In der Grebensteiner Rentherey sind circa 522 Viertel Hafer und 40 Viertel Wattzeu zu 
verkaufen. 
I t) Bey dem Bäckermeister Schleyermacher in der Martinlstraße, ohnweit der Garnison-kirche, 
stehen einige tausend rothe Platten, welche zu verschiedenen Behuf brauchbar siud, um billige« 
Preis zu verkaufen. 
12) Bey dem Kaufmann Hrn. Lorenz am Markt, ist bester Rheinischer extra fein, doppelt ge 
rechter weicher Schuhmacherhavf, der Eentner zu t9Rrhlr. »der 5 Pf. für 1 Rthlr. zu ver 
kaufe«. 
,z) OcrKaufman«, HerrLappe, erbietet sich mehreren der Jugend, auf die Vortheilhaft- keicht- 
und kürzeste Art, im Rechnen, als auch einer guten Hand und bündigen Sryls zu schreiben, 
in Privatstnnden theoretisch - praktischen Unterricht gegen ein billiges Monatlich, zu erthei 
len. Sein Quartier ist in der Elisabetherfiraße, ehemaligen Steinwege, in der Democselle- 
Wagnern Haus, Nr.-88. eine Treppe hoch. Mehr Lusttragende beliebeu sich sofort gefälligst 
bey ihm zu melden. 
*4) In der Nacht zwischen den yten und roten Julius, ist dem Jost Henrich Butterweck zu 
Weimar ein 6;ahr geS Stutenpferd vom Mtttelschlag, an der Stirne ein weiß Blümchen, 
und am Obermaule ein klein weiß Schmizchen, von der Hude entwendet worden. 
15 ) Die Frau Velckern, wohnhaft in der ENsabetherstraße, in der Jgsr. Pugrn Behausung, 
erbittet sich zum Jnformiren im Französischen und Deutschr«, auch in anderer Arbeit; siewill 
auch Pensionairinnru vom Lande annehmen. 
r6) ES soll Sonnabend- den aüten dieses, die Wolffvon Gudrnbergische, vor Iiereubrrg, Range» 
und Ippinghausen fallende Zehnde, öffentlich vermaltert werden, und können daher diejeni 
gen, welche einen oder den andern sothaner Zehnden für dir- Jahr zu maltern Lust haben, sich 
alsdann zu gewöhnlicher Vormittagszeit in der adelichrn Burg zu Meimbressen etnfindev,und 
der Meistbietende de- Zuschlags gewärtigen. Cassel den lgten Julii 1733. 
kV. Hüppell. Vig. Conumss, 
17) Allen denjenigen, welche Lust haben den Wolff von Gudrnbergilcyen vor Oberzwebren fallende« 
Zehnden für diese- Jahr zu maltern, wird hierdurch bekannt gemacht, daß zu dessen öffentli 
cher Vermalterung Termin auf Freytag den 2Zten diese- anberaumt ist, und können sich als 
dann selbige zu gewöhnlicher Vormittag-zeit auf Fürst!. Regierung einfinben, und der Meist« 
hikteude de- Zuschlag- gewärtige». Cassel den rgten Julii 1788. 
B. w, Hüppell. Vig. CoiBBiiss* 
18 )
	        

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