Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1788, [2])

974 44 '«s Stück. 
Ver pacheungen. 
t) Demnach brr hiesige Gtadtkeller, worin Wein Bier- und Brantrwein verzapfet wird; ft« 
dann die Iiegrlhütte mit zwey Garten dabey, zu Ende dieses Jahrs pachtlvr werden: so ist zu 
deren anderwriken Verpachtnng auf drey uud mehrere Jahre Terminus Licitatiouis auf Mon 
tag ben24tenN>v. d.J. angeftzt worden; dahero di jenrgen, welche auf ein. oder das an, 
bere zubieten gesonnen sind, sich auf hiesigem Rathhans zeitig cinfinden, und Salva approbat, 
Fürst!. Steuer - Collegii des Zuschlags gewärtiger seyn können, wenn zuvor gehörige Sicher, 
heit eingelegt seyn wird. Jmmenhauftu den rtten Oktober 1788. 3 
Bürgermeister und Rath das. Jungk. 
L) Es ist uns von Fürstlicher Kriegs« und Domaineu-Kammer der Auftrag geschehen, die zu 
Trinitatis 1789. in Pacht vacant werdende- ehemals von Romrod- jezt Herrschaftliche Gücher 
zu Holzheim nochmalen auf anderwette Zeitpacht, als auch auf Erbiethe aufzubieten. Zu 
Bewürkung dieses Befehls haben wir Terminum LtcitLtivniö auf Dienstag den sZren NHw. 
nach Bebra in dem dasigen Posthause anberaumt. Diejenigen also , welche ftthane Gücher, ^ 
deren Größe uud Eigenschaften einem jeden Liebhader nicht allein im Termin, sondern aus 
Anmelden auch vor dem Termin bekannt gemacht werden solle», auf ein. oder die andere Art 
zu übernehmen willens sind, können sich in termino prào alsdenn des Bormittag- von n bit 
i Uhr einfinden, und wenn sich selbige durch Obrigkeitliche Attestate über ihre Vermöges-Um, 
stände, und daß sie der Oekonomie vorzustehen im Stande find, zur Licitatton werden legiti, 
mirt haben, «ach Vernehmung derer Conditivnen ihr Gebot thun, und darauf, nach höchste« 
Orts eingeholter Approbation, das weitere erwarten. Nentershausen und Niedernaula am ite» 
Octoder 1788. Baumbach. Heuser, 
z) Es soll meine Brandeweinsbrenuerey zu Bettenhausen, wobey alles, was zum Brennen er- 
forderlich, annoch in gutem Stand vorhanden ist, auf r oder mehrere Jahre verpachtet werde«. 
Die näheren Conditione- sind bey mir zu erfahren. Cassel den 15. Octob. »788. Amelung. 
Verkauf s Sache». 
I) Ein zu Oberkaufnngen gelegenes Wohnhaus, samt dazu gehörigen Nebengebäude«, so vo» ' 
allen Abgiften und Diensten frey, stehet aus der Hand zu verkaufen, 
s) ES sind die Erben des verstorbenen Oberförster» Schreiber zu Erkshausen willens, dir 
' ihnen erblich zugefallenen uud zu Erkshausen und Rothenburg befindlichen Güther, an de« 
Meistbietenden zu verkaufen. Die ErkShäuftr Güther besteben: r) in einem noch gut condir 
tionirtem Wohnhause von zwey Etagen, wortnnen benedst der Küche, so unten an der Erd« 
ist, wie auch zwey mittelmäßigen Kellern unter dem Hause; desgleichen einem Pferd-und Kuh 
stalle, ebenfalls unter dem Hause, sodavn in der ersten uud zweyten Etage, 4 Stuben und 
4 Kammern befindlich find, auch ist das Haus mit einem doppelten Boden versehen; r) einer 
Scheuer von mittelmäßiger Größe, wie auch noch einer halben Scheuer, beyde noch in gutem 
Stande. Doch kan die halbe Scheuer nur alsdann mit verkauft werden, wenn der Theilha 
ber der andern Halbfchted nicht das Näberrecht verlangt; 3) zwey mittelmäßigen Garten, ohn, 
gefehr Z Acker groß; 4) ohngefehr 62 Aok. arthaftem Lande, den Acker zu 5 HombergerMetzen 
gerechnet; 5) 7 Acker Wiesen; 6) 14 Acker Waldung. Die vor Rothenburg gelegene Güther 
hingegen sind: O ein Garten (der sogenannte lange Garten) vor der Neustadt, an der Fulde, 
benedst einem Stück Lande, so an Fürftl. Stift lehnet und zinset, beyde zusammengenom 
men, ohngefehr 4 Acker groß; 2) eine Wiese im Goddenbach, wo ein Fuder Heu wächset; 
3) ein Land auf dem Leimmerplatze, von 6 Metzen Aussaat. Kauflustige können nicht allein 
nähere Erkundigung bey dem Erdiuterrssenten zu Seiferts hausen, dem Pfarrer Beckmann da 
selbst einziehen, sondern sich auch in Termino Licitatiouis den töten November des jezt lau-
	        

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