Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1788, [2])

584 -?ter Stück. 
wöhnlicher Gerlchtsflunde angeben, ihr Gebot thun, und, nach Befinden, sich des Zuschlag- 
gewärtige«. Esssel den 24. Jun. 1788 l 
Ex Lommissione Senatus. H. E. Roch, Stadt- Secretarius. 
so) ES soll des Henrich Günther uud dessen Ehefrauen zu Bergshausen, ihr Wohnhaus und Stal 
lung, an Jost Werner gelegen, benedst Garten dabey, von Gerichtswegen an den Metfidieten- 9 
den öffentlich verkauft werden. Wer nun darauf bieten will, der kau sich in dem dazu auf 
den sten Sept. ein für allemahl bestimmten Verkaufs - Termin auf hiesigem Landgcrichr an- 1 
geben. Cassel den 24. Jun. 1788. 
Li) Ausgeklagter Schulden halber, sollen folgende des Anton Motzen Witwe und deren Erben 
zu Ehrsten, zuständige Grundstücke, als: i) die halbe Stamm-Wiese, und 2) die Wiese im 1 
kleinen Ehester Felde, im Termin Mitwochen den loten September d. I. bahter vor Fürst!. 
Justiz-Amte, öffentlich ausgeboten und verkauft werden. Kauflustige sowohl, als diejenige, 1 
welche an sothanen Grundstücken, llt ex quocunque Capitc, Rrchil. Ansprüche zu machen 
gedenken, können sich demnach in prxfixo, des Vormittags 9 Uhr dahier einbinden, ihre 
Gebote und sonstige Nothdurft zu Protokoll vorstellen, und das weitere erwarten. Zierender- * 
den 30. Jun. 1788. 8. H. Justiz - Amt daseivst. I. p. Heppe. 
-r) Nachdem auf Ansuchen der Anne Elisabeth, des gewesenen Oberknecht Jakob hinter!. Wttwe; 
zum öffentlichen, wtewol frcywilligenVerkauf ihrer Behausung alhier in der Lazarusstraße, zwi 
schen dem Braumeister Stebert und der Witwe Kämpferin gelegen, Termin auf Donnerstag den I 
24.Juliuslpräfigirt worden: Als können diejenigen, sodarauf zu bieten gesonnen, sich in prs- 
fixo vor hiesigem Stadtgericht zu gewöhnlicher Gerichtsstunde angeben, ihr Gebot thun, und 
nach Befinden sich des Zuschlags gewärtigen. Cassel den 1. Jul, 1788* 
Ex Lommissione Senatus. H. L. Roch, Stadt- SecretariuS. r 
i 
Zu vermieten: 
1 
I) Auf dem Gouvernement-platz in Nr. 329. bey dem Hrn. Kriegs'. Rath Francke in der gte« 
Etage, so in die Königstraße gehet, 3 Stuben, 4 Kammern, 2 Küchen; sodann in der 4ten 1 
Etage, i Stube benedst % Kammern, wovon man die Aussicht ebenfals in die Köntgstraße 
hat; sogleich oder aufMichaeli. 
») Auf der Oderueuftadt in der Köntgsstraße, in deS PerukenmacherS Waßmuth Behausung, * 
die zweyte Etage, bestehet a»S 2 Stuben, 1 Kammer und Küche; es kan auch auf Verlan 
gen noch eine Kammer dazu gegeben werden; sogleich oder auf Michaeli. 
3) Bey dem Buchbinder Hra.Mourgnet unten am Markt, die zte Etage, Stube, Kammer, 
Küche und Keller; auf Michaeli. 
4) In der Marttnifiraße, Nr. 68. in der ersten Etage, Stube und Kammer mit Alkofen, 
Plaz für Holz, auch ein Plaz im Keller, mit ober ohne Meubeln; sogleich oder Michaeli. 
L) In der Kuchenbeckertschen Herren Erben Behausung, auf der vbernrustadt, in der Frankfurt«! 
Straße gelegen, ein Stall für 4 bis 6 Pferde, nebst einem Futterboden. Das weitere ff 
bey dem Curator Hrn. Heinrich Ludewig, wohnhaft am Markte, zu vernehmen. 
L) In der Martinistraße, der Garnisonökirche gegen über, in Nr. 67. in der ersten Etage eint 9 
tapezirte Stube und r Kammern mir Meubeln; sogleich. 
7) Bey Herrn Hühner in der Martinistraße, die bel Etage, bestehet aus 3 großen tapezierte« 
Stuben, i Kammer, verschlossenem Vorzimmer, vornberaus, Stube und Kammer hintenan-, 
eine kleine Küche und Stübchen daran, Keller, Holzplatz, ein Stall für 4 o>er 5 Pferde, * 
Heu - und Strohboden, auch Kutschenplatz, auf Verlangen auch ein klein Gärtchen hinter dem 
Haus, sogleich gegen billige Zinse; im Hinterha-uS, Stube, Kammer, Küche und Holzplatz 
auf Michaeli. 
ct <*
	        

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