Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1788, [2])

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zites Stück« 
len: So können sich diejenige, welche hiervon etwa- zu erstehn gesonnen find, jebesmahleu 
um - Uhr Nachmittags alda einfinden. Cassel den egten Julii 1788. 
I. L. Lyomas, Hof SecrelariuS. Von Comm ssionswegen. 
ly) Montag» den H. August, Nachmittags um r Uyr, werden auf hiesigem Schütz nhause 2 Oop- 
prlhaken und eine Freyehaaddüchse an den Metstbietenden gegen daare Zahlung verkauft; 
Grwehrliebhader belieben sich zu obbemeldter Zelt allda etnzufinden. 
AO) Es sollen Montags den neu Seprbr. und folgende Tage I.J. zu Witzenhausen, allerhand 
Effecten, als: Comtoirs,' Cvmmodeu, Canapees, Svpha, Englische Tische, Stühle, Bett- 
spannen, Kleider- und andere Schränke, Porcellain, Spiegels, Gläser, Küchengeschtrr vnd 
anderm verschiedenen HauSgeräthe, wie auch eil er in rechtem guien Stande sich befindende 
halbe Chaise, welche auch asitz g ist, nebst beschlagenen leichten Geschirren; Auch allerhand 
SattelS, Lederwerk. Geschirre re. Kleidungs-und Montirungsstücke rc. an den Melstditten- 
den durch öffentliche Auction gegen baare Niederkessrsche» Währung verkauft werden. Kauflu, 
stige können sich ovbemelte Zeit, Morgens und Nachmittags, in dem Haßelbachscheu Hause in 
der Ermschwerd«straß« einfinden. 
zi) Es erbietet sich jemand im Schreiben nach dem Rlefischen Fuß und Rechnen, gegen ein bil 
liges zu informtreu, Monathlich. Auch offerirt er sich in dem Christenthum recht guten Un 
terricht zu ertheilen. Diejenigen, welche hierzu Lust haben, können sich sofort bey ihm 
in der Lorenzstraße, indes Schneidermeister Happel- Behausung in Nr. 58L. eine Treppe hoch 
»-^Nachdem der Herr Landgraf, unser gnädigster Lande-fürst, die höchste Gnade gehabt, mir ein 
Privilegium zu einer Saffian, und Brüßler» Leder-Fabrik« zu ertheilen : so habe einem Ehrsa 
men Publiko, vornehmlich die , welche von diesem Leder verarbeiten, hierdurch benachnchti« 
ge« «ollen, daß bereits von allen gangbaren Farben Saffian bey mir zu haben sind, wobey 
ich der unbezweifelteu Hofnung lebe, daß mau nicht von Vorurtherl eingenommen seyn wird, 
zu glauben, weil eS «inländische Arbeit ist, und bey mir die Preise um etwas geringer al 
vo« Au-wärtige» gesezt sind, daß er um so viel schlechter seyn müsse: die zu machende Pro, 
de wird einem jeden vom Gegentheil überzeugen. Sobald die Brüßler Lederarten fertig sind, 
soll solche- ebenfals durch die Zeitung bekannt gemacht werden. Auch dienet sowohl denen 
christlichen al» jüdischen Angesessenen im Lande, welche mir Ziegevhäuten handeln, zur Nach 
richt, daß sie gegen gute und baare Bezahlung ihre Ziegenbäute bey mir absetzen und versil 
bern können ; meine Wohnung ist vermahlen avnoch zu Cassel am Hvlländischenthor, in be- 
Kvch Müllers Behausung, dem ehemaligen Vauxhall. Cassel den arten Julii 1788. 
August Darmstädter. 
-z) Es ist jemanden, etwa vor i4Tagen,ein schöner großer weißer Hünerhund mit braunen Ohren 
zugelaufen. Wer Eigenthümer davon ist, kan selbigen gegen eine kleine Billigkeit abfordern. 
54) Da mir vor Halden, ganzen und mehreren Jahren, seidene Bänder, wie auch Kleidungsstücke, 
und andere seidene Zeuge, zum färben gebracht, welche bis dato noch nicht abgeholt; dann» 
Hey mir vor beständig gefärbt wird, und zum öfter» einerley Namen der Personen vorkommen, al 
lst sehr leicht, daß duvch das lauge liegen lassen der Sachen, Irrung uns Zwist entstehen kann : 
al- will diejenigen, welchen diese- angehet, inständig bitten, bas Ihrige baldmöglichst bey mir 
ln der Dionyfienstraße, in de» verstorbenen Hrn. Canzleyrath SchäfferS Behausung wohnhaft, 
abholen zu lassen. M. I. Chr. verehlichte Metz, geb. Stell. 
Az) Bev H». Plaß, in der Unternenstabt, an der Fuldabrückr, ist frische Butjenter Butter 5^ Pf. 
für i Rthlr. zu haben. 
A-) Auf dem Weg von Cassel nach Gudensberg ist ein blau Tuch mit folgenden Sachen verlohreu 
gegangen: e feine» Oberbemd, 1 weiß Piquekamisol, 3 blaue Taschentücher, r Halskragen, 
I Zebengebot mit Leder in einem Beutel von rothem Tassent, nebst einem kleinen Gebätduch, 
s paar Strümpfe, .und noch mehrere Kleinigkeiten, die nicht zu benennen: wer solche- gefun 
den, wird gebeten, gegen ein gut Trinkgeld an Hrn. Grund in Cassel abzugeben. 
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