Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1788, [1])

etwa näher verlangt werbende Umstände bey der Commission einzuziehen stehen. Cassel den 
2. Tun. 1788. D. t¥\ Rüppelt» Vig Coirnniss. 
*9> ES will be$ Verwalter Kümmels Rel. zu Hellmarshausen, ihre zu Aterenberg gelegene 
Behausung von - Etagen, nebst Brauhaus, Scheure und Garten dahinter, nebst noch iAck. 
Gras- und Baumgarten vorm Oberrnhor, und iAck. Gemüsegarten vorm Unterntbor, auS 
der Hand verkaufen: wer nun hierzu Lust hat. kau sich bey mtr achter melden, und den Kauf 
schlüssig machen. Hellmarshausen den zr. May 1788. Maria Rummeln. 
Zc» Nachdem zum Verkauf folgender, den Trumbachischen Geschwistern zuständigen, um und 
vor Allendorf belegenen Grundstücken, als: i) 1 Acker bey den Teichhvfen am Graben; r) 
f Acker am Taubeuleiche; z) l Ack. vor dem Juden-Triesch, und 4) f Ack. im Kann am 
Graden, Termin auf Mittwochen den azten Julius bestimmt worden : Als wird solches devje. 
nigen, so zu einem oder dem andern Stück Lust haben, hiermit bekannt gemacht, um ersagte» 
Tage- um io Uhr auf Fürst!. Regierung zu erscheine«, ihr Gebot in Kasse-Währung zu Pro 
tokoll zu thun, und sodann, wenn solches annehmlich, des Zuschlags zu gewärtige». Cassel 
den 2. Jun. 1788. B. W. Rüppell. Vig. Commiss. 
31) Der Bäckermeister Wicke ist gesonnen sein in der Holländischenftraße, zwischen dem Halben 
mond und dem Mezgermeister Schiebler stehendes Wohnhaus, aus der Hand zu verkaufen. 
Liebhaber können sich bey dem Verkäufer selbst melden. 
Zu vermieten: 
i) Bey der Witwe Kaufmann Langin in der Martinisiraße, in der bel Etage, eine große tape 
zierte Stube, 3 Kammern, 1 Küche, den Gang; fernereine halbe Etage, bestehend in einer 
tapezierten Stube nebst Alkoven, 1 Stube, 1 Kammer, l Küche, Keller, Holzstall, und 
kan soviel Stallung für Pferde und Boden, a!S verlangt wird, dabey gegeben werden, ein 
zeln oder zusammen; auf Michaeli. 
9) In der Aapfischen Behausung, in der obersten Petristraße, die rte Etage, de-gl. in der 
4ken Etage, eine Stube, Kammer und Küche; diese können zu Johanni, nach Gefälligkeit 
auch zu Michaeli d. I. bezogen werden. 
3) ES soll eine vacante Boutike in denen Hallen auf dem Marställerplatz vermiethet werden. Die 
jenige, welche selbige zu miethen willens sind, können sich also Montags den zoten dieses, 
Morgens um u Uhr, auf Fürstlicher Kriegs » und Domainen-Kammer einfinden, ihr Gebot 
' thun, und das weitere erwarten. Cassel den rten Junii 1788. 
4) Bey dem Bäckermeister Gläßner, 1 Stube, 2 Kammern, 1 Küche und Platz für Holz, 
mit » oder ohne Meubeln ; sogleich oder Johanni. 
5) In der Kuchenbeckerische« Herren Erben Behausung, auf der Oberneustadt, in der Frankfurts, 
Straße gelegen, ein Stall für 4 bis 6 Pferde, nebst einem Futterboden. Das weitere ist 
bey dem Eurator Hrn. Heinrich Ludewig, wohnhaft am Markte, z» vernehme». 
S) In der Martinistraße, der Garnisonskirche gegen über, in Nr. 67. in der ersten Etage eine 
tapezirte Stube und r Kammern mir Meubeln; sogleich. 
7) In Nr. 7y» in der Martinistcaße, auf dem Hauserden, r Stube, i Küche, Plaz im Keller; 
hintenan-, r Stube, 1 Kammer und Plaz für Holz, auf Michaeli. 
8) In der Dionyfienfiraße in Nr. ny. am »rissen Greif, 3 Treppen hoch ein Logis vornherauS, 
bestehend in einer großen Stube, Küche und Kammer, sogleich oder auf Johanni; brsgl. 
im Hinterhause, 1 und 2 Treppen hoch 2 Logis, bestehet jede- in i Stube und 2 Kammern, 
auf Johanni oder Michaeli, aber alle an stille Haushaltungen. 
9) In der Martiniftraße in des Huthfabrikanten Hrn. Regenspurgs Behausung eine tapezirte 
Stube, nebst Kammer und Küche, für eine ledige Person, oder stillen Haushalt, mit oder ohne 
Mendeln, auf Michaeli, auch auf Verlangen sogleich. 
Jo)
	        

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