Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1788, [1])

Liter Stück. 
banb Lle»w-«r«n, «»; MustN», V br-iten ir-iss-n Sattnn, ^ breit wklßgestttlst und 
karorirt Nrffeltuch, seine Piques, von allen Sorten Taschentücher, schwarze Serge de Rom, 
und Serge de Berry, feirsts halb Kameelhaarnes Hosenzeug, feinen schwarzen Manchester, 
NankinS, halb und ganz seidene Westen, Sommer-Manchester' von allen Sotten, feines Zünd 
6 Viertel breites Oberhemd, Linnen, und buntes Vorhänge Lmnrn u. s. w. Er nimmt dafür, 
statt Bezahlung, alte Manns, und Frauens, Kleider, alt Silber und Geld an; bezahlt sol 
ches auch mit daarem Gelde; und verspricht einem jeden redliche und prompte Bedienung, 
weshalb er sich geneigten Zuspruch erbittet. 
14) Nachdem der auf das Pfingftmarkt, so höchsten Orts der Hanse-Greben. Gilde gnädigst ge 
schenkte freie und alleinige Weinverkauf wieder auf Mittwochen den arten May angefangen hat, 
ur.H bis Dienstag den -7ten dauret: so zeige ich Endes unterschriebener hiermit an, daß mir von 
denen Herren Hanse-Greben-Vorstehern solchen in Pacht übergeben; zu dem Ende mache ich 
bekannt, daß ich zum Vergnügen und Zufriedenheit meiner Gäste alle Sorge tragen werde, 
wie denn überhaupt wegen meiner dermaligen Wohnung auf dem neuen Bau, wenn Gesell 
schaften Vergnügen finden sollen, unter sich zu bleiben, solches nach der besten Beqrremlich- 
keit haben können; indem außer den großen Saaleu in meiner Wohnung noch verschiedene 
Atmmer, für jede, sowol große als kleine Gesellschaften zubereitet seyn sollen, und niemand 
sich scheuen darf seine Frau und Kinder mit Theil nehmen zu lassen: überhaupt soll die Ein 
richtung so getroffen werden, daß alles zum Vergnügen meiner Gäste abzwecket. Es sind 
bey mir, wie schon bekannt, gute und preiswürdige Weine zu haben. Die Preise der Weine 
sind folgende, als: Rheinwein, die Bouteille zu ö- 8 uud 11 Ggr. Franzwetu, die Bout. zu 
4| - 6 und «Ggr. Pontac 6 Ggr. Muscatwein zu 8Ggr. Bourgogne zu 13? Ggr. Mallaga 
-u rrGgr. Ehampagne zu rRthlr. 4 Ggr. Sämtliche Bouteillen, außer Bourgogne, Cham 
pagne und Mallaga, find geeicht und versiegelt, und auf dem Siegel der Preis bemerkt; für 
jede leere Bouteillte wird bis zur Zurückgabe i§ Alb. bezahlt: so wie denn nicht weniger ver 
schiedene kalte Speisen werden zu haben seyn. Daneben habe zugleich denen Herrn Wein- 
Händlern und Weinwirthen vhnverhalten wollen, daß sie mir diese 8 Tage über mit Verkauf 
ihrer eigenen Weinen, keinen Abbruch thun, sonben den benöthigten Wein bey mir abholen 
lassen, oder die zu ihnen kommende Gäste auf den Bau weisen werben, maßen sie sich hernach 
bie Schuld selbst beymesseu werden, wenn «in oder der audere sich Schaden uud Verdruß zu 
ziehen wird, indem ich soviel als nur möglich darauf achten, und die genaueste Kundschaft 
halten werde. Cassel den iZten May 1788. Johann Adam 5 ehr. 
,5) Bey den Hrn. Kaufleuten Grabe und Mogk vor der Fulbabrücke, find, außer ihren führen 
den Wollenen. Baumwollenen und Bandwaaren rc. noch Kaufioose zur 2ten Klasse Cassel scher 
Waysenhaus-Lotterie, so den Lten Junti gezogen, wie auch zur Braunschwetger gasten Lotterie 
erster Klasse, so denkten Junti gezogen wird. Ganze, Halbe, und Viertel. Loose zu baden 
16) Bey dem Kaufmann Herrn Lorenz am Markt, ist extra langer, doppelt gekochter weiss.- 
Schumacherhanf, Her Centner zu roRthlr. oder 5Pf. für i Rthlr. zu haben. ^ 
17) Ein Paar gute Pferdegeschirre, ein Paar schlechter-, uud zwey Paar Fltegengarn, find n« 
einen billigen Preis zu verlassen. 00, »«« 
18 ) In der Martinistraße, ohnweit der Garvifons-Kirche, in Nr. 60. sollen MontaaS den «t-» 
Junti allerhand Ladengeräthschaften und sonstiges Hölzerwerk, gegen baareBezahluna öffent 
lich verkauft werden. 0 v M 
Sonnabends den l4ten künftigen Monats Juvius soll bey der hiesigen Frucht, 
eine Quantität Sommer. Saamen, nebst Korn- Wetzen- und Gersten - Trespen, an den 
Meistdretendeu gegen baare Bezahlung, jedoch salva ratificatione Hochs. Kriegs - und 
uen. Kammer, verkauft werden; welches hiermit zur Nachricht bekannt gemacht wirb. Cassel 
om gl. May »788. " 
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