Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1788, [1])

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LOtes SküE. 
SS) In Nr. §8, Mf -er Ob. Neustadt, kn der Franks. Straße, verschiedene kleine Lvgks, beste. 
heni> <mS Stube, Kammer und Küche; desgleichen auch eine Stube mitRlkoven, Kammer und 
Küche, mit oder ohrre Mendels; sogleich oder aufJvhamii. 
L-) Zn des Hof Metzgermstrs. Sängers Behausung, vorne heraus ein LsgiS, bestebend in zwey 
^aprzirteu Stuben, t Nedenkammer, hellen Küche, nöthigen Holzranm und einen kleinen Keller. 
Person, welche Dienste sucht: 
L) Ein Bedienter, welcher die Aufwartung versteht, und - Pferde versehen kan. I» d-rUnteruttl« 
" stabt, in Nr. roig. ist weitere Nachricht zu haben. 
Dcdicnrr, welche verlangt werden: 
Ja eine Wirthschaft ein Krllerbmsch, welcher auch als Marqueur zu gebrauchen, und mit 
gutm Attestaten versehen ist. , 
s) Auf Zsbanni oder etwas spater, ein Hausknecht, der mit Pferden und Fahren gut nmzuge- 
hen weiß, alltzier gegen jährlichen billigen Lohn. 
Napitälien^ welche auszulehnen: 
r) r§5ü Rthlr. Nirderheßischer Währung, Ptrpilleuzelder, zu Johanni d. Z. auf die erste 
nnd sichere Hypothek; wobey zur Nachricht dient, daß bey richtiger Zinsabführung das Ka- 
. pitai so leicht nicht aufgekündigt wird; weshalb sich beym Steuer - Rcckifications - Scribent 
Hrn. Marth, in des Bäckermeister Gläßners Behausung auf dem GorrvernemenSplatz zu mel 
den ist. 
s) 1500 Mhlr. zusammen, oder getheilt auf sichere Hypothek sogleich; und dienet zur Nach« 
v richt, daß das Kapital sobald nicht aufgekündiget wird, wenn die Ainsev zu rechter Zeit abge 
führet werde«. 
Z) 300 Rthlr. Pupilleugelder auf sichere Hypothek; sogleich. In der Anterneustadt, beym Vor« 
mund, Kröpermeister Schrau, ist das weitere zu erfahren. 
4) 55° Rthlr. Pupillengelder, gegen sichere Verschreibung zu a proCent Interesse; soMch. 
Beym Curator, Kaufmann Conrad WillinS in der Holländischsnfiraße. 
BeHanntmachung von verschieLenen Sachen. 
3) ES ist durch eine Weibsperson, welche mir sälschliche Bestellung von meiner Mutter gebracht, 
daß sie mir bey meiner Reise nach Mendorf, die mit dahin nöthige Kleidungsstücke solle tra« 
gen helfen: l) ein rother zltzerurr Mantel, mit mittelmäßigen Blumen; r-I ein Cattuner 
Wriberrock, mit rothem Grund, unten mit breiten blauen Band eingefaßt; z- «ine Unifvkm 
- von dem rten Garde Grenadier-Regiment, jedoch ohn« Schnüre, entwendet worden; wer 
Elches etwa gekauft, oder auf dasselbe Geld gelehnet, «olle es, wenn es in E?ssel befind« 
lich, m die Waisenhaus» BuchdeAckerry, sötte rSl aber auf dem Lande seyn, au den Salz« 
Scribert Ernst in Sooden melden, und daselbst gegen die bemeldten Stücke das ausgelegte 
Kaufgeld empfangen« 3 . L. Ernst, Capital» d'AemeS bey dem Grenadier-Regiment. 
Zu Berfleigernng der, Dem Fürst!. Rothenburger Stift ^»on ^757 zugehörige, auf dem 
Heybauer Herrschasttl. Fruchrboven vorräthigen 8 Vrtl. 8 Mtz. Weizen; r6 Vrtl. Mtz. 
Korn, und n V tl. HaferHornburgerMaaßes, ist autrrweiterTermin anfMontag den z6lev 
dieses angesezt worden, welch s hiermit öffentlich besannt mache: SS können sich dahero be« 
KimmtMTags Kaustustiae in Fürst!. Rentherey achter einfinden, und nach Befinden der Meist« 
Verende deS ZufchlaLS sich LewärWn. Spangenberg den Zte» May 
, . Fürst!. Rernherep. Israel. > 
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